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FIFA bestätigt Aus

WM 2026: Skandal um Schiedsrichter! Somalia reagiert auf Einreiseverbot

Aktualisiert:

von SID

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Videoclip • 01:00 Min • Ab 12


Schiedsrichter Omar Artan darf nicht in die USA einreisen. Damit platzt sein Traum von der WM 2026. Nun bekommt er Unterstützung.

Somalia hat Schiedsrichter Omar Artan nach der verweigerten Einreise in die USA öffentlich verteidigt. Das Ministerium für Jugend und Sport bekräftigte am Dienstag sein "volles Vertrauen in die Integrität und Professionalität" des Unparteiischen und kritisierte in einem Statement die Folgen der Einreiseverweigerung für den internationalen Austausch im Fußball.

Artan hätte als erster Schiedsrichter aus Somalia an einer WM teilnehmen sollen, die US-Behörden verweigerten ihm aber am Flughafen von Miami die Einreise. "Trotz intensiver diplomatischer Bemühungen und Verhandlungen mit den zuständigen Behörden und der FIFA" sei "leider kein positives Ergebnis erzielt worden", hieß es in der Mitteilung weiter. Es gebe indes keinen Zweifel an Artans "fortgesetztem Beitrag zur Weiterentwicklung des Fußballs sowohl in Somalia als auch international".

WM-Schiedsrichter Omar Artan: "Bedenken bei der Sicherheitsprüfung"

Die US-Grenzbehörde CBP hatte die verweigerte Einreise mit "Bedenken bei der Sicherheitsprüfung" begründet. Somalia gehört zu jenen Ländern, die auf einer von Präsident Donald Trump eingeführten Einreiseverbotsliste stehen.

Der Weltverband FIFA hatte am Montag das WM-Aus Artans bestätigt. "Wie bei früheren FIFA-Veranstaltungen entscheidet letztlich die Regierung des Ausrichterlandes darüber, wer ins Land einreisen darf", sagte ein Sprecher. Die FIFA sei informiert worden, "dass der Status von Herrn Artan derzeit nicht geändert wird", der 34-Jährige wurde aus der Liste der WM-Referees gestrichen.

"Ich bin sehr, sehr enttäuscht", sagte Artan der "New York Times". "Ich hatte die richtigen Papiere und ein richtiges Visum." Er habe Dokumente von der FIFA vorgezeigt und Bilder aus seiner Laufbahn als Schiedsrichter - ohne Erfolg. "Ich glaube, dass sie ein Problem mit meinem Land haben."

Artan selbst, seit 2018 FIFA-Schiedsrichter und Afrikas Unparteiischer des Jahres 2025, blickte aber auch wieder schnell nach vorn. Er wolle sich nun ganz auf die Zukunft fokussieren, teilte er AFP mit. "Trotz der Umstände bin ich positiv gestimmt und konzentriere mich auf die nächsten Herausforderungen meiner Schiedsrichterkarriere", sagte er.

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