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WM 2026: Vergleich mit Lionel Messi - Südafrika wittert Ungleichbehandlung

Veröffentlicht:

von SID

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WM 2026: Messi-Bonus? Müller analysiert Gala mit Makel

Videoclip • 03:28 Min


Südafrikas Trainer Hugo Broos hat die Platzverweise aus dem Eröffnungsspiel auch nach knapp einer Woche nicht verdaut - und moniert eine Ungleichbehandlung im Vergleich mit den ganz Großen am Beispiel von Lionel Messi.

"Wenn ich das mit Messi sehe, kann ich es nicht verstehen. Da wird nicht mal ein Foul gepfiffen", sagte der 74-Jährige: "Und bei uns war es so, dass der Mexikaner meinen Spieler blockt und der sich losreißt. Dann kriegt der eine Rote Karte und wird sogar drei Spiele gesperrt."

Broos meint damit seinen Spieler Themba Zwane, der gegen Mexiko (0:2) für eine eher harmlose Aktion in der 84. Minute als Zweiter Südafrikaner vom Platz gestellt wurde und nun den Rest der Gruppenphase verpasst.

Messi hatte im Auftaktspiel Argentiniens in der 31. Minute Algeriens Kapitän Aissa Mandi mit offener Sohle an der Wade getroffen, erhielt dafür nicht einmal eine Gelbe Karte - und auch der Videoassistent griff nicht ein.

Südafrika unter Druck

"Nicht falsch verstehen: Ich will nicht, dass Messi eine Rote Karte bekommt. Weil so ein großartiger Spieler gehört auf den Platz", führte Broos aus: "Aber was ist der Unterschied? Ich bin ein bisschen frustriert."

Dennoch gehe der Blick nun nach vorne zum Duell der Punktlosen gegen Tschechien am Donnerstag (ab 18 Uhr im Livestream auf Joyn) in Atlanta.

"Du musst morgen gewinnen, sonst spielst du das letzte Spiel für nichts", betonte der Coach: "Das wollen wir vermeiden."

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