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WM 2026 - Wutausbruch von Irans Kapitän Mehdi Taremi: "Das ist ein Desaster"

Aktualisiert:

von SID

ran Fußball

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Videoclip • 01:11 Min


Die Umstände, unter denen der Iran bei der WM antreten muss, sind mehr als schwierig. Nun macht Kapitän Mehdi Taremi seinem Unmut Luft.

Spiel vorbei, und sofort wieder raus aus den USA: Die Nationalmannschaft des Iran hat nach dem 2:2 gegen Neuseeland in Los Angeles (zum Spielbericht) noch am selben Abend wieder die Rückreise ins Trainingscamp im mexikanischen Tijuana antreten müssen.

Dabei sei, wie Mannschaftskapitän Mehdi Taremi nach dem Spiel erbost berichtete, für Dienstagvormittag zunächst noch ein Regenerationstraining vorgesehen gewesen, "und erst dann sollten wir nach Tijuana aufbrechen".

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Stattdessen wurden die Iraner zur sofortigen Abreise aufgefordert. "Das ist nicht für uns und den Fußball", ereiferte sich Taremi.

Ohnehin seien die Gesamtumstände ein "Desaster", ergänzte er: "Wir haben unser Medienteam nicht, wir haben unseren Verbandspräsidenten nicht, auch Teile vom Staff, die so wichtig sind für uns." Bei einer WM aber müsse man sich gut auf das nächste Spiel vorbereiten können.

Taremi beklagte die fehlende Unterstützung seiner Mannschaft, auch von Seiten des Weltverbandes. "Die FIFA könnte uns mehr helfen", sagte der Stürmer vom Olympiakos Piräus.

Zugleich berichtete er, dass FIFA-Präsident Gianni Infantino in der Kabine der Iraner gewesen sein, diesem aber wohl auch die Hände gebunden seien. "Natürlich will er uns helfen. Aber es geht auch um andere Dinge", sagte Taremi.

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