Doping-Sperre aufgehoben
Kontamination durch Sex: Triathletin von Doping-Vorwurf freigesprochen
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von ranIronman 70.3 World Championship, WM, Weltmeisterschaft press conference, PK, Pressekonferenz Imogen Simmonds CHE during the Ironman 70.3 World Championship Press Conference at Great Lakes Centre in Taupo, New Zealand on Thursday December 12, 2024. Taupo Great Lakes Centre Waikato New Zealand Copyright: xAaronxGillionsx 20241212Ironman_025
Bild: IMAGO/Aaron Gillions
Was sich zunächst wie eine Ausrede anhörte, ist nun offiziell bestätigt worden: Die positive Doping-Probe von Imogen Simmonds lässt sich durch Sex mit ihrem Partner erklären.
Im Dezember des vergangenen Jahres war Triathletin Imogen Simmonds positiv auf die verbotene Substanz Ligandrol getestet und wenig später gesperrt worden.
Die Schweizerin hatte den positiven Befund jedoch damit erklärt, am Tag der Probe Sex mit ihrem Lebensgefährten gehabt zu haben. Dieser habe das Muskelaufbau-Präparat ohne ihr Wissen als Nahrungsergänzungsmittel zu sich genommen.
Die Kontamination sei durch den Austausch von Körperflüssigkeiten zustande gekommen. Was sich zunächst nach einer wilden Ausrede anhörte, führte nun zu einem Freispruch.
"Im Laufe des Ergebnismanagementverfahrens konnte die Sportlerin nachweisen, dass das Vorhandensein von Ligandrol in ihrer Probe auf eine unbeabsichtigte Kontamination durch engen Kontakt mit ihrem Partner zurückzuführen war, der ohne ihr Wissen Nahrungsergänzungsmittel mit der verbotenen Substanz einnahm", teilte die International Testing Agency (ITA) mit.
Simmonds kann wieder bei Wettkämpfen starten
Die 32-Jährige ist somit nicht mehr gesperrt und kann ab sofort wieder an Wettkämpfen teilnehmen. Auf Instagram teilte Simmonds mit, eine "unbeschreibliche Erleichterung" zu verspüren.
Simmonds, die 2019 beim Ironman auf Hawaii den zwölften Platz belegte, bedankte sich bei Freunden, ihrer Familie und Sponsoren sowie ihrem Anwaltsteam.
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