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DTM - Timo Glock wehrt sich gegen Kritik: "Irgendwo kommt der nächste Nackenschlag"

Veröffentlicht:

von Philipp Kubießa

ran racing DTM

DTM: "Rudi Robot" mittendrin! Historisches Rennen in Oschersleben

Videoclip • 02:04 Min


Während der vergangenen Monate erntete Timo Glock eine Menge Kritik. Nun kontert der DTM-Pilot und legt die wahren Probleme offen.

Nach dem DTM-Wochenende in Oschersleben sprach Timo Glock offen über seine schwierige sportliche Situation. Der ehemalige Formel-1-Pilot blickt auf anderthalb Jahre voller Rückschläge zurück und wehrte sich gegen Kritik an seinen Leistungen.

"Nach der Hälfte der Saison haben alle gesagt: Der kann kein Auto mehr fahren", sagte Glock im Gespräch mit MennemTV (hier zu finden).

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Der 43-Jährige machte jedoch klar, dass die Ergebnisse der vergangenen Monate vor allem auf technische Probleme zurückzuführen seien.

Glock: "Mir fehlt keine halbe Sekunde"

Besonders deutlich wird Glock bei der Altersdebatte. "Wenn ich zu alt bin, dann weiß ich das selbst und hänge den Helm an den Nagel", erklärt der McLaren-DTM-Pilot. Gleichzeitig stellt er klar: "Mir fehlt keine halbe Sekunde."

Der langjährige Formel-1-Fahrer verwies dabei auf zahlreiche Defekte und Zwischenfälle, die starke Resultate verhindert hätten. Turbo-Schäden, Qualifying-Probleme und missglückte Boxenstopps zogen sich wie ein roter Faden durch die vergangenen Monate. "Egal was ich mache: Irgendwo kommt der nächste Nackenschlag", sagt Glock.

Glock: "Die Leute haben mir zur Zielankunft gratuliert"

Wie außergewöhnlich die Pechsträhne war, zeigt eine Anekdote aus Oschersleben.

Nach dem Rennen hätten ihm zahlreiche Personen im Fahrerlager beim Wiegen beglückwünscht. "Die Leute haben mir zur Zielankunft gratuliert", berichtete Glock.

Umso wichtiger sei das Wochenende in Oschersleben gewesen. Erstmals seit langer Zeit sei das Team ohne größere technische Probleme durch ein komplettes Rennwochenende gekommen.

Kritik an Oschersleben und der modernen DTM

Auch zur Strecke findet Glock klare Worte.

"Für GT3-Autos ist Oschersleben wie eine Kartbahn", sagt der 43-Jährige über die schwierigen Überholmöglichkeiten.

Einen besonderen Einfluss hätten zudem unterschiedliche Reifenstrategien. Gegen Fahrer mit deutlich frischeren Reifen sei man oft chancenlos. Mit einem Augenzwinkern erklärt Glock: "Ich habe den Blinker links gesetzt: Hier vorbei, Kollege."

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Sehnsucht nach den alten DTM-Autos

Zum Abschluss zog Glock einen Vergleich zur früheren DTM-Ära mit den Class-1-Fahrzeugen.

"Die Class-1-Autos waren Autofahren vom Feinsten", schwärmte der frühere BMW-Werksfahrer.

Für die verbleibenden DTM-Rennen bleibt sein Ziel nach den vielen Rückschlägen überschaubar: möglichst viele Zielankünfte und endlich wieder regelmäßige Punkteergebnisse.

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