Motorsport Formel 1
Adrian Sutil wohl verhaftet - das sind die Vorwürfe gegen den früheren Formel-1-Piloten
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von Motorsport-Total25.07.2014- Jenson Button (GBR) McLaren Mercedes MP4-29, Adrian Sutil (GER) Sauber F1 Team C33 and Nico Rosberg (GER) Mercedes AMG F1 W05 Hungarian Grand Prix, Hungaroring 24-27 July 2014 PUBLICATIONxNOTxINxUK 25 07 2014 Jenson Button GBR McLaren Mercedes MP4 29 Adrian Sutil ger clean F1 team and Nico Rosberg ger Mercedes AMG F1 HUNGARIAN Grand Prix Hungaroring 24 27 July 2014 PUBLICATIONxNOTxINxUK
Bild: imago/Crash Media Group
Zehn Jahre lang war es relativ still um Adrian Sutil, der nach dem Ende seiner Formel-1-Zeit von der großen Motorsport-Bühne verschwand, jetzt taucht der Deutsche aber wieder in den Schlagzeilen auf - allerdings nicht positiv.
Adrian Sutil soll am Donnerstag verhaftet worden sein und nun im Gefängnis sitzen. Das berichtet die Bild-Zeitung. Gegen Sutil lag ein Haftbefehl vor - mutmaßlich ging es um Betrug. Aus diesem Grund suchten Beamte der Polizei am Donnerstag drei Adressen auf: eine in Monaco, eine in der Schweiz und eine im schwäbischen Sindelfingen.
"Gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg wurden mehrere Objekte durchsucht", teilt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Stuttgart mit. Sutil soll in Sindelfingen festgenommen worden sein, bevor er anschließend zum Amtsgericht Stuttgart gebracht wurde, wo ein Richter den Haftbefehl vollzog.
Adrian Sutil: Das wird dem Ex-Formel-1-Pilot vorgeworfen
Die Umstände rund um die Festnahme sind derzeit unklar, auch weitere Details sind nicht bekannt. Die Staatsanwaltschaft möchte sich zu den Vorwürfen noch nicht äußern, doch laut Ermittlern soll der Verdacht "des gemeinschaftlichen Betrugs im besonders schweren Fall und der gemeinschaftlichen Unterschlagung" bestehen.
Bekannt ist, dass Sutil in den vergangenen Jahren mit Luxusautos gehandelt hatte. 2020 war er schon einmal in die Schlagzeilen geraten, weil er mit einem McLaren Senna LM in Monaco in einen Poller gefahren war und diesen dabei schwer beschädigte.
Adrian Sutil hatte schonmal Ärger mit dem Gesetz
Sutil war aber auch bereits während seiner aktiven Formel-1-Zeit mit dem Gesetz in Konflikt geraten: 2011 kam es in einem Nachtclub in Shanghai zu einer Auseinandersetzung zwischen ihm und dem damaligen Lotus-Boss Eric Lux. Dabei verletzte Sutil Lux mit einem kaputten Champagnerglas am Hals und wurde zu 18 Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt.
Nun muss der frühere Formel-1-Fahrer wohl wirklich in den Knast.
Sutil hatte zwischen 2007 und 2014 128 Formel-1-Starts für Spyker, Force India und Sauber absolviert. Sein bestes Ergebnis war dabei ein vierter Platz beim Rennen in Monza 2009, weswegen er nach dem dritten Platz von Nico Hülkenberg in Silverstone nun der Fahrer mit den meisten Grand-Prix-Starts ohne Podium ist.
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