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Formel 1: "Habe ernsthafte Morddrohungen erhalten" - Fahrer berichtet von Schocknachrichten
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von ran.deran Mehr Sport
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Videoclip • 01:39 Min
Besonders lange war Jack Doohan nicht Formel-1-Fahrer. In dieser Zeit soll er online bedroht worden sein.
Jack Doohan startete beim Großen Preis von Abu Dhabi 2024 erstmals für Alpine. Nach gerade einmal sechs Rennen für das Team war seine Zeit als Stammfahrer in der Formel 1 aber auch schnell wieder beendet und er wurde wegen schlechter Leistungen durch Franco Colapinto ersetzt.
Während dieser Zeit soll der 23-Jährige, der sich im Kampf um das Cockpit gegen Mick Schumacher behauptete, mehrere Morddrohungen erhalten haben.
Das schilderte der Australier in der am 27. Februar auf Netflix startenden achten Staffel der Formel-1-Doku "Drive to Survive", aus der mehrere Medien vorab zitieren: "Ich habe beim Grand Prix in Miami ernsthafte Morddrohungen erhalten", so Doohan in der Serie.
Und weiter: "Ich habe sechs oder sieben E-Mails erhalten, in denen mir mitgeteilt wurde, dass mir alle Gliedmaßen abgetrennt würden, wenn ich in Miami noch im Auto säße."
Formel 1: Doohan musste von der Polizei geschützt werden
Alpine reagierte auf die Situation mit verschärften Sicherheitsmaßnahmen rund um das Rennwochenende in der US-Metropole. Für Doohan wurde Polizeischutz organisiert.
"Am Mittwoch war ich mit meiner verdammten Freundin und meinem Trainer dort, und ich hatte drei bewaffnete Männer um mich herum – ich musste eine Polizeieskorte anrufen, damit sie kam und die Situation unter Kontrolle brachte", erzählt der Rennfahrer.
Gegenüber "The Athletic" bestätigte ein Alpine-Sprecher, man sei vor dem Miami-Wochenende "über die betreffenden Drohungen informiert" gewesen und habe das weitere Vorgehen mit der Formel 1 und den Grand-Prix-Organisatoren abgestimmt.
"Die Sicherheit aller Mitarbeiter, einschließlich der Fahrer, hat höchste Priorität und wird vom Team bei allen Veranstaltungen sehr ernst genommen", hieß es zudem.
Für Doohan war das Wochenende in Miami das letzte als Alpine-Stammpilot. "Ich konnte es nicht genießen, Formel-1-Fahrer zu sein, etwas, von dem ich so lange geträumt hatte. Also ja, es ist ziemlich beschissen", sagt Doohan in "Drive to Survive".
Seit Februar ist er als Reservefahrer beim US-Team Haas angestellt.
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