Duo darf sich wohl hoffnungen machen
Formel 1: Millionenabfindung für Sergio Perez? Red Bull hat wohl Franco Colapinto im Visier
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von Michal SwiderskiOctober 18, 2024, Sao Paulo, Sao Paulo, BRAZIL: Sergio Perez MEX - Oracle Red Bull Racing - Red Bull RB20 - Honda RBPT during Qualify session of the Formula 1 Lenovo Grande Premio de Sao Paulo 2024, scheduled to take place at Interlagos Circuit, San Paolo, Brasil, BRA Nov 1st-3rd, 2024 - Photo Avens-Images.com Sao Paulo Brazil - ZUMAm217 20241018_zsp_m217_632 Copyright: xAlessioxDexMarcox
Bild: IMAGO/ZUMA Press Wire
Mit 151 Punkten steht Sergio Perez in der Fahrerwertung nur auf Platz acht. Eine Entlassung könnte für Red Bull allerdings teuer werden. Zwei Youngsters dürfen sich offenbar Hoffnungen auf einen Transfer machen.
Sergio Perez wird trotz der anhaltenden Ergebniskrise bis Saisonende für Red Bull an den Start gehen. Diese Entscheidung bestätigte RB-Motorsportberater Helmut Marko: "Bis zum letzten Rennen in Abu Dhabi passiert nichts. Perez will weiterkämpfen und die letzten drei Saisonrennen wieder die Kurve kriegen. Nach Abu Dhabi wird die Lage nochmal sondiert", kündigte der 81-Jährige bei "Sport1" an (der Rennkalender in der Übersicht).
Eine Entlassung zur kommenden Saison ist allerdings offenbar nicht ohne Weiteres möglich. Da der aktuelle Vertrag keine Ausstiegsklausel mehr vorsieht, müsste der Rennstall für eine Trennung wohl tief in die Tasche greifen. 20 Millionen Euro soll Perez für ein vorzeitiges Ende der Zusammenarbeit fordern.
Dabei drohen Red Bull ohnehin schon niedrigere Einnahmen für dieses Jahr. Aktuell belegt der Rennstall in der Konstrukteurswertung nur Platz drei - an der Spitze thront McLaren. Der Unterschied in puncto Preisgeld beträgt offenbar 40 Millionen Dollar.
Möglicher Perez-Nachfolger: Lawson statt Colapinto?
Außerdem stellt sich die Frage nach dem Nachfolger. Teamchef Christian Horner hat dem Bericht zufolge bereits mit Williams-Youngster Franco Colapinto seine Wunschlösung auserkoren. Doch auch eine Verpflichtung des Argentiniers wäre wohl mit hohen Kosten verbunden: Ab einer Summe von 20 Millionen Euro soll sein jetziger Arbeitgeber gesprächsbereit sein.
Die deutlich günstigere und damit vermutlich auch wahrscheinlichere Alternative ist daher Liam Lawson. Der Neuseeländer fuhr in drei Rennen am Steuer von Juniorenteam Racing Bulls zweimal in die Punkte. Ab dem kommenden Jahr an der Seite von Max Verstappen im Red Bull? Marko gilt als großer Lawson-Fan.
Auch interessant: Formel 1: RB-Hammer! Entscheidung um Sergio Perez offenbar gefallen
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