- Anzeige -

Motorsport

Formel 1 wird langsamer – Hülkenberg findet das gut: "War auf manchen Strecken schon ein bisschen brenzlig"

Veröffentlicht:

von Oliver Jensen

ran Mehr Sport

Formel 1: Verstappen vs. 100 Amateure - Mega-Challenge

Videoclip • 01:46 Min


Viele Fahrer in der Formel 1 stören sich an dem neuen Reglement mit dem Energiemanagement. Nico Hülkenberg hat eine ganz andere Meinung dazu.

Das neue Reglement der Formel 1 löste bei den Fahrern eine hitzige Debatte aus. Der viermalige Weltmeister Max Verstappen gehörte zu den größten Kritikern und sprach noch vor Saisonbeginn von einer "Formel E auf Steroiden".

Der Hybrid-Antrieb mit dem höheren Elektroanteil macht die Autos etwas langsamer. Beispiel Zandvoort: McLaren-Pilot Lando Norris sicherte sich am vergangenen Wochenende beim Qualifying mit einer Rundenzeit von 1:11,163 Minute die Pole Position.

Ein Jahr zuvor stand Teamkollege Oscar Piastri mit einer Zeit von 1:08,662 Minute auf der Pole Position. Rund zweieinhalb Sekunden mögen für Außenstehende wenig erscheinen, sind aber im Motorsport eine gefühlte Ewigkeit.

Die nächsten Livestreams auf Joyn

  • Bald verfügbar

    Heute, 21:00 Uhr • American Football

    NFL im RELIVE: New York Jets vs. Pittsburgh Steelers

    Verfügbar auf Joyn

    180 Min

    Bald verfügbar

    Heute, 21:00 Uhr • American Football

    NFL im RELIVE: New York Jets vs. Pittsburgh Steelers

    Verfügbar auf Joyn

    180 Min

  • Bald verfügbar

    Heute, 22:00 Uhr • WWE

    WWE NXT live im Stream

    Verfügbar auf Joyn

    100 Min

    Bald verfügbar

    Heute, 22:00 Uhr • WWE

    WWE NXT live im Stream

    Verfügbar auf Joyn

    100 Min


- Anzeige -
- Anzeige -

Hülkenberg: "Kurvengeschwindigkeiten in Vergangenheit zu hoch"

Die Fahrer können nicht mehr die komplette Runde über Vollgas geben, sondern müssen mit der Energie haushalten. Audi-Pilot Nico Hülkenberg, der einzige deutsche Fahrer in der Formel 1, gehört zu den Befürwortern und empfindet das neue Reglement als angenehm.

"Die Kurvengeschwindigkeiten sind natürlich hier und da ein bisschen niedriger, aber wir kommen von seinem sehr hohen Niveau. Teilweise war da das Niveau nach meinem Geschmack in der Vergangenheit schon zu hoch. Von daher ist alles im grünen Bereich", sagt der 39-Jährige im Interview mit dem "Motorsport Magazin".

Diese Aussage erscheint zunächst überraschend. Eigentlich sind Rennfahrer so gestrickt, dass ihnen die Autos gar nicht schnell genug sein können. Hülkenberg relativiert dies: "Ich weiß nicht, ob es so einen großen Unterschied macht, ob du jetzt mit 230 oder 240 Sachen durch Chapel (eine Links-Rechts-Kombination in Silverstone, Anm. d. Red.) fährst. Aber auf manchen Strecken war es teilweise schon ein bisschen brenzlig."

Als Beispiele nennt Hülkenberg die Strecken von Baku oder Singapur. "Da gab es schon ein paar kritische Stellen. Kurve fünf in Singapur zum Beispiel, die schnelle Rechtskurve nach der Boxenausfahrt: Da bist du letztes Jahr mit 250 km/h stumpf auf die Mauer zugefahren und hast dich gefragt: Hab ich irgendwie einen Knoten in der Birne oder stimmt hier was nicht? Das war letztes Jahr teilweise extrem."

Weitere Formel-1-Videos


Formel 1 bietet "gutes Racing und gute Zweikämpfe"

Laut Hülkenberg müsse man einen gewissen Respekt vor den hohen Geschwindigkeiten haben: "Man sieht die enormen Kräfte immer erst, wenn ein Fahrer die Kontrolle verliert und irgendwas passiert. Dann realisiert man, wie krass die Geschwindigkeiten sind. Solange du normal fährst und alles unter Kontrolle ist, sieht das dynamisch schnell aus, aber man hat nicht wirklich den Bezug dazu."

Insgesamt sei die aktuelle Formel 1 sehr spannend. "Wir sind von den Rundenzeiten nicht so weit weg von dem, wo wir letztes Jahr waren", betont Hülkenberg: "Die Rennen sind sehr, sehr gut anzuschauen, es gibt gutes Racing und gute Zweikämpfe. Der Unterhaltungswert ist definitiv da."

Zwar sei er manchmal auch wegen des Energiemanagements frustriert, wenn er nicht genügend Batterie habe, um zu überholen. "Aber das ist jetzt Teil der Challenge mit dem Reglement", findet "Hülk".

Dir gefallen ran-News?

- Anzeige -
- Anzeige -

Mehr Formel 1 News auf ran