Wintersport Olympia
Olympia 2026: Skispringen - Topfavorit sorgt für Verwunderung
Nicht zu stoppen: Domen Prevc
Bild: AFP/SID/Toshifumi KITAMURA
Während sich die Skisprung-Asse in den Trainingsdurchgängen auf die schwierige Normalschanze in Predazzo einstellten, fehlte Domen Prevc. Zur Verwunderung von Philipp Raimund.
Das Fehlen von Topfavorit Domen Prevc im ersten Olympia-Training hat bei den deutschen Skispringern für Verwunderung gesorgt.
"Die kleine Schanze hier ist nicht einfach. Vielleicht rächt sich das", sagte Philipp Raimund nach den ersten drei Sprüngen auf der Normalschanze in Predazzo am Donnerstagabend. Das slowenische Team um Weltmeister Prevc hatte sich entschieden, erst am Freitag nach Italien zu reisen.
Prevc bleiben somit nur die drei Trainingssprünge am Sonntag, um sich vor der Entscheidung am Montag (19 Uhr im Livestream auf Joyn) an die umgebaute Normalschanze zu gewöhnen. Am Donnerstag blieb er ebenso wie seine Teamkollegen Anze Lanisek und Timi Zajc in Planica.
Zur Eröffnungsfeier reiste Prevc dann an, schließlich ist er gemeinsam mit seiner Schwester Nika Fahnenträger.
Prevc kann in Italien seinen vierten großen Sieg innerhalb von nur zwölf Monaten holen: Bei WM, Vierschanzentournee und Flug-WM hat er bereits triumphiert.
Holt er auch Olympiagold, fehlt ihm von den fünf großen Einzeltiteln nur noch der Gesamtweltcup, diesen führt er derzeit klar an. Alle fünf Titel hat bislang nur der 2019 verstorbene Finne Matti Nykänen geschafft - in seiner ganzen Karriere wohlgemerkt.
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