77:89
40'
20:41
Fazit:
ALBA Berlin revanchiert sich für die knappe Niederlage im Hinspiel und gewinnt am Ende etwas zu deutlich mit 89:77 gegen Ratiopharm Ulm. Die Münsterstädter erwischten zum Start eine absolute Talfahrt in der Offensive, über zehn Minuten war es lediglich ein Mitteldistanzwurf von Simon, ansonsten blieben die Hausherren in dieser Phase ohne Punkte aus dem Feld. ALBA brannte kein Feuerwerk ab, spielte das aber souverän runter. Vor der Pause zeigten die Hausherren dann ein ganz anderes Gesicht, waren giftiger und kämpften sich über Energizer wie Dunks und einfache Korbleger mit einer guten Defense wieder in die Partie. Vor der Pause waren es die Berliner, die viel zu viele ungezwungene Fehler machten und so die Tür für ein Comeback förmlich aufdrückten. Doch die Ulmer sollten nur ein einziges Mal auf Unentschieden stellen können, blieben den Hauptstädtern bis ins letzte Viertel im Nacken, Umstoßen konnten sie den Bock aber nicht. Am Ende konnte sich Trainer Pedro Calles auf einen starken Jack Kayil verlassen, der mit 6/6 von der Freiwurflinie im Schlussviertel wichtige Akzente setzte. So wurde den Gastgebern ihr schlechter Start und ihre dürftige Wurfquote am Ende zum Verhängnis. Ulm rutscht damit näher an einen Play-In-Platz ran, am kommenden Samstag gegen Hamburg muss eine Reaktion her, um sich noch direkt für das Viertelfinale zu qualifizieren. Berlin hingegen festigt den zweiten Platz, kann am Sonntag bei den Skyliners befreit aufspielen nach zuletzt zwei Siegen gegen die direkte Konkurrenz. Einen schönen Abend noch!
77:89
40'
20:37
Das ist symptomatisch für diese Partie! Alec Anigbata lässt den offenen Dreier aus der rechten Corner liegen, auf der anderen Seite spielen es die Albatrosse perfekt herunter, Justin Bean bringt den Floater aus der Drehung in die Reuse. Das ist dann auch der Schlusspunkt!
77:87
40'
20:35
Nach einem hervorragenden Start mussten die Hauptstädter heute lange zittern und immer wieder starke Nerven beweisen. Doch am Ende ist auch das eine Qualität so ein enges Spiel zu keinem Zeitpunkt komplett aus der Hand zu geben. Mit 38 Sekunden auf der Uhr nimmt Ty Harrelson nochmal eine Auszeit, doch der Auswärtssieg der Albatrosse sollte mittlerweile in trockenen Tüchern sein.
77:87
40'
20:34
Am Ende dürfte den Münsterstädtern das erste miese Viertel zum Verhängnis werden. Doch auch in der Folge hatten die Gastgeber reichlich Chancen, die Wurfquote war heute aber erneut in Summe zu gering. Damit dürften sich die Berliner für die Niederlage im Hinspiel revanchieren, zumal Jack Kayil erneut beide Freiwürfe unterbringt - 6/6 im Schlussviertel!
77:85
39'
20:32
Berlin löst sich hervorragend aus der Full-Court-Presse, auch wenn dann in der Folge der Dreier von Jack Kayil ein ganzes Stück daneben geht. Doch den Spatzen läuft die Zeit weg, zumal auch Alec Anigbata den offenen Dreier vergibt.
77:85
39'
20:31
Offensivfoul Chris Ledlum! Der Drive ist mit dem Kopf durch die Wand, mit der Schulter voran geht der Ulmer in Sam Griesel rein. Sollte die Entscheidung Bestand haben, wäre es das fünfte Foul für Ledlum und somit vorzeitig Feierabend. Im Videobeweis bleibt die Entscheidung dann auch bestehen...
77.85
39'
20:29
Knapp 120 Sekunden bleiben dem Team von Trainer Ty Harrelson noch, um hier das Spiel zu drehen. Beim Rückstand von acht Punkten muss jetzt wirklich alles passen, um hier noch als Sieger vom Court zu gehen.
77:85
39'
20:28
Endlich können die Albatrosse mal aus ihrer Präsenz bei den Rebounds Kapital schlagen. Erst lässt Griesel den Rebound noch liegen, doch über Bean geht der zweite Ball erneut an die Berliner, der Forward setzt in der Box nach und schickt die Hausherren in die nächste Auszeit.
77:83
38'
20:27
Aber so richtig viel kommt gerade nicht von den Ulmern. Die Offensivpower von Smith, Simon und Ledlum ist dahin, auch weil die Berliner jetzt immer dichter zuschieben und mit guter Rotation die Würfe verhindern bzw. erschweren. So geht es bei den Gastgeber ebenfalls nur über die Freiwurflinie, Ledlum verwandelt aber nur einen Versuch.
76:83
38'
20:25
Sengfelder verpasst den hookshot aus der Box, Bean sammelt den Abpraller ein. Dann gehen die Hausherren auf das schnelle Foul, Weidemann foult erneut Kayil, der wieder beide Freiwürfe sicher in der Reuse verstaut. Ist das jetzt schon so eine Art Mini Vorentscheidung?
76:81
38'
20:23
Das war nicht gut zu Ende gespielt! Die Spatzen kriegen ihr Play nicht runter gelaufen, am Ende muss Tobias Jensen den ganz tiefen Dreier nehmen und bleibt am Ring hängen. Nach dem Rebound wird Kayil in der Transition gefoult, trifft beide Freiwürfe und stellt den Abstand wieder zurück auf die fünf Zähler.
76:79
37'
20:22
Die Ulmer sitzen Berlin weiter ganz eng im Nacken, doch die Gäste streuen immer mal wieder Punkte ein, sodass sie dieses kleine Müh davor bleiben. Joel Soriano nimmt erneut einen Anlauf das zu ändern, trifft beide Würfe von der Linie. Damit steht das One-Possession-Game, doch kommt Ulm hier nochmal in den Genuss einer Führung? Weidemann verbucht den nächsten Steal an der Mittellinie.
74:79
37'
20:20
Nach dem Ausgleich sorgt Malte Delow erstmal wieder für Ruhe! Sein Dreier als direkte Antwort und zwei erfolgreiche Freiwürfe bringen den alten Abstand von fünf Punkten zurück, den kann Bean nach einem Fehlwurf von Soriano aber nicht ausbauen, beide scheitern knapp am Ring.
74:77
36'
20:18
Mittlerweile hat dieses Duell schon Playoff-Charakter! Harte Duelle, viele contestete Würfe, ein intensiver Schlagabtausch mit vielen Emotionen. Da steht eine ganz heiße Schlussphase in der Pipeline. Doch noch will kein Team das Match entscheiden, Smith und Ledlum können den Turnover von Kayil nicht bestrafen.
74:77
36'
20:16
Ausgleich! Simon verbucht den Steal, schickt Ledlum in den Fastbreak, der den Ball wuchtig in die Reuse hämmert. Die Antwort gibt es in den Jubel der Spatzen: Aus der Transition heraus versenkt Delow den schnellen Dreier und holt die Führung zurück.
72:74
35'
20:15
Schaffen es die Ulmer hier noch das Spiel zu drehen? Die Ausgangslage waren mal 19 Punkte Abstand nach einem ersten Horrorviertel. Danach kamen die Gastgeber immer wieder auf Tuchfühlung, doch noch konnten sie den Spieß nicht umdrehen. Mark Smith trifft beide Freiwürfe, so sind es wiederholt nur noch zwei Zähler Differenz, die es zu überbrücken gilt.
70:74
34'
20:13
Für die Schlussphase müssen die Gäste wahrscheinlich auf ihren starken Spielmacher Martin Hermannsson verzichten. Im Duell mit Nelson Weidemann bekam der Berliner Regisseur einen Schlag aufs Knie und muss so von außen ansehen, wie Justin Simon einen Freiwurf trifft.
69:74
34'
20:12
Dann gibt es endlich mal wieder Zählbares! Chris Ledlum behauptet sich körperlich in der Box, im Aufposten legt er sich seinen Gegenspieler zurecht, findet die Lücke für die rechte Hand. Auf der anderen Seite folgt die schnelle Antwort durch Sam Griesel, der mit einem Korbleger finished.
67:72
33'
20:11
Das Reboundduell geht mit 30:21 klar in die Hauptstadt und trotzdem machen die Albatrosse dafür in Summe zu wenig aus ihren Möglichkeiten. Ulm steht tatsächlich bei 35% Dreierquote, da haben sich die Spatzen deutlich gesteigert. Berlin hingegen rutscht nach dem Airball von Downtown durch Delow auf 28% ab.
67:72
33'
20:09
Beide Teams erspielen sich gute Chancen, lassen aber immer wieder gute Würfe aus, es gibt reichlich Fouls, viele Unterbrechungen prägen diesen Abschnitt. So richtig Spielfluss kommt nicht auf, dabei haben sich mittlerweile die Wurfquoten angeglichen, rund um die 50%-Marke rangieren beide Seiten.
67:72
32'
20:08
Für die Ulmer wird es mit Blick auf die Tabelle langsam eng: Sollte das Team von Trainer Ty Harrelson heute verlieren, lauern dahinter reichlich andere Mannschaften, die den sechsten Platz noch contesten wollen. Abgesehen von den starken Würfen von Delow und Ledlum ist der Start ins Schlussviertel aber eher mau.
67:72
31'
20:07
Kann Ulm im letzten Viertel den Bock endgültig umstoßen und den Horrorstart ausmerzen? Da hat auf jeden Fall Malte Delow etwas dagegen, schießt nach 13 Sekunden den nächsten Dreier in die Reuse. Postwendend sorgt dann Chris Ledlum aber für zwei schnelle Punkte für die Hausherren.
31'
20:05
Beginn 4. Viertel
65:69
30'
20:05
Viertelfazit: Nach 30 gespielten Minuten haben sich die Ulmer bis auf vier Punkte heran gekämpft. Dabei kamen die Spatzen bockstark aus der Kabine, waren direkt auf Tuchfühlung, vor allem Smith und Simon sorgten mit reichlich Shootingpower dafür, dass der Abstand schnell bis auf zwei Punkte zusammen schmolz. Doch noch reichte es nicht für einen Führungswechsel, weil die Berliner sich im Viertel stabilisieren konnten. Viele Turnover und Fouls prägten diesen Abschnitt, nach einer Auszeit fielen dann hinten raus aber auch nochmal die Dreier. Gibt es wie im Hinspiel auch heute einen Krimi im Klassiker-Duell?
65:69
30'
20:03
Erneut setzt Martin Hermannsson den Schlusspunkt! Sein tiefer Drive von der Mitte aus endet mit einem Korbleger, der Pointguard spielt die Uhr komplett runter, sorgt für ein Two-Possession-Game, auch weil Jensen den Full-Court-Shot nicht mehr trifft.
65:67
30'
20:01
Da war viel Fortune dabei! Im Drive vertändelt Weidemann den Ball im Dribbling, bekommt aber noch den späten Foulpfiff. Weidemann trifft an die Linie nur einen Freiwurf, damit bleiben den Gästen noch 35 Sekunden auf der Uhr im dritten Viertel.
64:67
29'
20:00
Und doch fällt der Führungswechsel nicht! Die Teamfoulgrenzen sind natürlich längst erreicht, Roberts trifft beide Freiwürfe. Dann ist es einmal mehr Mark Smith, der die Partie zusehends mehr und mehr an sich reißt, aus dem Drive folgt der wuchtige Dunk. Auf der anderen Seite antwortet Roberts mit einem starken Korbleger über die linke Brettseite.
62:63
29'
19:59
Es ist die linke Ecke für Ulm! Mark Smith zieht aus zentraler Position mit einem Drive in die Box, findet per Kickoutpass Alec Anigbata auf der linken Seite an der Baseline. Gegen den Block fliegt der Dreier in die Reuse, gefühlt ist es gerade nur noch eine Frage der Zeit bis Ulm hier in Führung geht.
59:63
28'
19:57
Trading Buckets! Aus der Auszeit heraus kommt erst Jensen zum Dreier auf der rechten Seite, dann wird Justin Bean aus der Mitte frei an der linken Corner bedient und klinkt ebenfalls für drei Punkte ein. Das war mal gut gespielt auf beiden Seiten, so darf es gerne weitergehen.
56:60
27'
19:55
Eigentlich war das ein starker Drive von Malte Delow! Mit einer schnellen Finte zur rechten Hand setzt sich der Forward durch, will den Korbleger anbringen, doch der wird mit einem Schmetterschlag von Alec Anigbata abgeräumt. Über den Rebound kommt Roberts dann aber am Rande eines Offensivfouls zum Korbleger, Ty Harrelson bittet zur nächsten Auszeit.
56:58
27'
19:54
Es bleibt ein Ritt auf Messers Schneide! Beide Teams punkten im Moment mit ihrer Defensive, kommen kaum noch zu freien Würfen. Delow netzt immerhin noch einen Freiwurf, doch so richtig Wurfspektakel kommt gerade nicht auf. Man merkt beiden Teams auch an, dass sie Sonntag bzw. Montag viele Minuten sammeln mussten, inklusive der Reisekilometer.
56:57
26'
19:51
Mitte des dritten Abschnitts reiht sich dann eine interessante, aber sehr fehlerbehaftete Phase an. Jack Kayil trifft zwei Freiwürfe, danach geht es immer wieder hoch und runter, das mit teils wilden Würfen und zunehmend vielen Fouls. Noch ist keiner so richtig in Foultrouble, doch einige Mannen auf dem Court sind durchaus vorbelastet wie Kayil mit drei persönlichen Fouls.
54:55
25'
19:50
War das knapp! Mit ihrer Zonenpresse kamen die Ulmer jetzt schon mehrfach zu einfachen Ballgewinnen, Thomas Klepeisz fehlen dann nur Zentimeter zum Steal. Noch hängen die Spatzen den Albatrossen im Nacken, Vorbeiziehen und in Führung gehen war den Hausherren allerdings noch nicht geglückt.
54:55
25'
19:48
Die deutsche Eins ist in guten Händen! Aus dem Dribbling löst sich Jack Kayil auf der linken Seite vom Gegenspieler, setzt den hohen Loop über den Block in die Maschen. Doch auch auf der anderen Seite geht es mit einer schnellen Einzelleistung zur Sache: Nelson Weidemann zieht das Tempo an, dreht sich nach hinten weg und setzt den Wurf gerade so noch über den Block in die Reuse.
51:53
24'
19:47
Das ist jetzt eine ganz andere Partie, als noch in der Anfangsphase: Fünf Punkte in zehn Minuten zu 34 Punkten in zehn Minuten spricht schon Bände, die Ulmer wirken jetzt aber deutlich besser eingestellt. Nachdem Jack Kayil vorne einen Dreier liegen lässt, zieht er im Fastbreak dann das Foul gegen Sengfelder.
49:52
23'
19:45
Und wieder ist es Justin Simon aus der Ecke! An der linken Baseline scheint der Forward jetzt seinen Sweetspot gefunden zu haben, es ist back to back der Dreier, der fällt. Als schnelle Antwort treibt erneut Martin Hermannsson den Ball nach vorne, seine Übersicht und Tiefe sind gerade Berlins einziges Mittel.
46:50
22'
19:43
Nachdem die Berliner acht Freiwürfe in Folge getroffen haben, lässt ihr bisher bester Mann jetzt gleich beide Versuche liegen. Samuel Griesel bleibt doppelt am Ring hängen, den Rebound holt sich dann aber Hermannsson. Mit einem Floater aus der Box kommen dann die ersten Punkte aufs Konto.
46:48
21'
19:41
Was für ein Start der Ulmer! Binnen einer Minute folgen auf den Dreier der Korbleger von Simon und ein Fastbreakdunk von Soriano ist das Match komplett ausgeglichen. ALBA müht sich gegen die aggressive Defense, sieht sich jetzt einem Abstand von nur noch zwei Punkten konfrontiert.
42:48
21'
19:39
Rein in die zweite Hälfte! Erneut ist es Justin Simon, der den Durchgang eröffnet. Nach einem guten Cut an der Baseline von Ledlum ist es dann Simon, der den Dreier aus der linken Corner vollendet und direkt mit drei Punkten einsteigt.
21'
19:38
Beginn 3. Viertel
39:48
20'
19:27
Halbzeitfazit:
ALBA Berlin führt im vorgezogenen Topspiel gegen Ratiopharm Ulm zur Pause mit 48:39. Das ist in Summe noch schmeichelhaft für die Hausherren, die einen Horrorstart erwischten. Nach 22 Sekunden traf Justin Simon aus der Mitteldistanz, das sollten die ersten und letzten Feldpunkte für über zehn Minuten bleiben. Das Team von Trainer Ty Harrelson fand offensiv überhaupt keinen Zugriff, wirkte enorm verunsichert, lief die Plays nicht zu Ende, es unterliefen zu viele Turnover und vor allem: Die Wurfquote war im ersten Viertel unterirdisch. 0/8 Dreier, 1/12 aus dem Feld - Da reichte den Albatrossen eine solide Vorstellung, um sich in der Folge bis auf 19 Punkte abzusetzen. Dann kamen die Mannen von Coach Pedro Calles aber ihrerseits offensiv ins Straucheln, verloren ihren Matchplan und bissen sich an einer immer hungriger werdenden Ulmer Defensive die Zähne aus. Über Fastbreaks und ganz einfache Aktionen im pick and roll robbten sich die Gastgeber wieder heran. Vor allem Chris Ledlum und Mark Smith besorgten mit ihren Körben mehr Energie, das Momentum geht ob der Leistungssteigerung an die Hausherren. Das konnte Hermannsson mit einem Buzzerbeater zwar nochmal etwas dämpfen, doch der Vorsprung ist hier keinesfalls sicher. Bis gleich zur zweiten Hälfte!
39:48
20'
19:23
Den Schlusspunkt setzen aber die Gäste: Vom eigenen Korb aus darf Martin Hermannsson mit Ball bei noch fünf Sekunden auf der Uhr Coast to Coast spazieren, setzt den Buzzerbeater aus der Zone noch rechtzeitig ab und nimmt so nochmals zwei ganz wichtige Punkte mit in die Kabine.
39:46
20'
19:22
Einzig und alleine Samuel Griesel hält in dieser Phase noch dagegen. Der Forward befreit sich mit einem Stepback, setzt den Dreier gegen Malik Osborne perfekt in die Reuse. Auf der anderen Seite ist es Mark Smith, der in der Schlussphase aufgedreht hat: Mit zwei Freiwürfen schraubt der Guard sein Konto auf 16 Punkte.
37:43
20'
19:20
Nach einem starken ersten Viertel haben die Mannen von der Spree offensiv ihren Faden verloren. Deutlich zu viele Turnover gegen diese griffige Ulmer Abwehr sorgen für wenig Punkte, aber auch dafür, dass Ulm sich hier kontinuierlich wieder aufbauen kann. Nach einem Turnover von Roberts drückt Mark Smith den nächsten Dreier in die Maschen.
33:43
19'
19:18
Sengfelder für Drei! Komplett frei aus zentraler Position kann der Big frei abschließen, das pusht natürlich nach vorne. Dann kommt nochmal etwas Tempo auf, Smith setzt einen Korbleger hinterher, der jedoch sofort von Bean in der Transition egalisiert wird.
28:41
18'
19:16
Nach längerer Pause auf der Bank kommt Samuel Griesel für die Schlussphase vor der Pause zurück und überzeugt gleich mal mit einer starken Transition Coast to Coast. Am Ende wird sein Run mit einem Foul gestoppt: Wie auch Roberts trifft Griesel beide Freiwürfe.
28:39
18'
19:15
Nach dem Horrorstart haben sich die Münsterstädter in der Mitte des zweiten Abschnitts gefunden. Vor allem über eine gute Defensive und einfache Plays bauen die Spatzen zumindest etwas Selbstvertrauen auf, doch aus dem gebundenen Spiel ist es immer noch eine stockende Vorstellung.
28:37
17'
19:13
Mit 3/11 von der Dreierlinie überzeugen die Berliner hier auch nicht wirklich. Insgesamt 48% Wurfquote ist okay, die Ulmer konnten das Ruder herum reißen, stehen aktuell immerhin schon bei 38% getroffener Würfe aus dem Feld. Delow trifft zwei Freiwürfe, auf der anderen Seite packt Chris Ledlum aus dem Eins gegen Eins den mächtigen Slam aus.
26:35
17'
19:11
Spielerisch setzt definitiv Berlin hier die Akzente, die Achse Hermannsson und Wood kombiniert sich durch die Zone. Am Ende ist es der Powerforward, der den Ball in den Korb dunken kann. Auf der anderen Seite erreichen die Gäste dann aber die Teamfoulgrenze, so geht Mark Smith doppelt an die Linie und bleibt bei makelloser Ausbeute mit Blick auf seine Freiwürfe.
24:33
16'
19:09
Trading Buckets! Die Hauptstädter befreien sich aus fast drei punktlosen Minuten mit einem starken Dreier von Jack Kayil, der hier einen guten Eindruck am Ball macht. Doch auf der anderen Seite trifft dann auch Weidemann von Downtown, nach acht Fahrkarten fällt der erste Drei-Punkte-Wurf für die Ulmer.
21:30
16'
19:08
Satte 19 Punkte waren die Ulmer schon im Hintertreffen, binnen weniger Minuten und einiger Berliner Turnover sind es dann nur noch neun Zähler Differenz. Die Spatzen können es ja, jetzt gilt es aus dem Positionsspiel noch stabiler zu werden.
21:30
15'
19:07
Was für eine verrückte Partie! Jetzt sind es die Berliner, die hier offensiv komplett den Drive verloren haben. O'Connell vertändelt den Ball im Dribbling, bleibt an Christopher Ledlum hängen. Dann rollt der Tempoexpress, der Forward knüppelt das Leder mit einem Dunk in die Maschen. Dann folgt die erste Auszeit der Berliner!
17:30
15'
19:05
Nach und nach kommen die Spatzen jetzt mehr zum Zuge, Mark Smith trifft beide Freiwürfe. Und weil ALBA sich jetzt auch zwei Turnover leistet, kommen die Ulmer über Nelson Weidemann zum nächsten Korbleger. Das ist Karoeinfach, doch das pick and roll funktioniert in dieser Phase.
13:30
14'
19:03
Die gewählten Aktionen an sich sind Okay, doch es fehlt an Präzision, an Geduld, auch etwas an Cleverness, um die Plays dann zielsicher zu Ende zu spielen. Zu viele einfache Fehler, deutlich verzogene Würfe, da stehen sich die Hausherren wiederholt selbst im Weg. Auch die vielen Wechsel tragen nicht zu Konstanz bei, doch Coach Ty Harrelson sucht nach der einen funktionierenden Formation.
13:30
13'
19:01
Defensiv ist das in Ordnung, was die Hausherren hier anbieten. Doch in der Offensive ist der Verunsicherung pur! Mit einer Einzelleistung kann sich Christopher Ledlum mal im Eins gegen Eins durchsetzen, doch satte sechs Turnover in Summe sind zu viel.
11:28
13'
19:00
Ist jetzt endlich der Knoten geplatzt? Soriano bringt endlich einen Korbleger durch und nach einem Steal ist es Energizer Justin Simon, der den Fastbreak in die Reuse dunkt. Doch davon lassen sich die Albatrosse nicht beirren, Hermannsson legt hinter dem Rücken auf Agbakoko, der in der Box zum Dunk fliegt.
9:26
12'
18:59
Auch die Gäste tun sich jetzt schwerer, weil Ulm die Intensität angezogen hat. Die Defensive ist im Moment das einzig Verlässliche, doch nach fast zwei Minuten sind die Berliner dann wieder schneller im Ballhandling. Aus halblinker Position versenkt Martin Hermannsson den nächsten Dreier gegen den Block.
7:23
12'
18:57
Gerade die 0/8 Dreier sind wirklich harte Kost, dabei haben die Gastgeber ja eigentlich viele gute Schützen in ihren Reihen. Die Spatzen kriegen ihren Kopf nicht sortiert, es wirkt, als hätten die Gastgeber ein Brett für dem Kopf. So kann Berlin immer wieder rebounden, viele zweite Bälle landen bei Berlin.
7:23
11'
18:56
Vielleicht bringt das jetzt mal Aufwind: Justin Simon packt den Monsterblock aus, zeigt seine Qualitäten am eigenen Brett und räumt Jonas Mattisseck beim Korbleger ab. Christopher Ledlum geht nach einem Wurffoul in der Folge an die Linie, trifft beide Freiwürfe. Und doch sind die Ulmer jetzt schon über zehn Minuten ohne Feldpunkte...
11'
18:55
Beginn 2. Viertel
5:23
10'
18:54
Viertelfazit:
ALBA Berlin zeigt hier eine starke Leistung beim Vizemeister, Ulm findet überhaupt keinen Zugriff zu dieser Partie. Die Gäste spielten souverän ihre Plays, gerade das pick and roll hatte viel Tiefe, die Hauptstädter trafen ihre freien Würfe solide, spielten hier aber auch nicht die Sterne vom Himmel. Defensiv machten die Mannen von Trainer Pedro Calles einen guten Job, ließen wenig zu. Doch die Spatzen fanden auch überhaupt keinen Rhythmus, nur ein erfolgreicher Wurf aus dem Feld - Justin Simon nach 22 Sekunden - das ist natürlich zu wenig, dementsprechend sind die Wurfquoten im Moment vernichtend.
5:23
10'
18:52
Es ist bezeichnend für dieses Viertel! Ledlum wirft den Airball, Simon wird im Fastbreak von Delow geblockt! Damit stehen die Hausherren bei ganz mageren fünf Pünktchen nach zehn gespielten Minuten.
5:23
10'
18:51
Trainer Ty Harrelson fordert schlichtweg klare Kommunikation auf dem Feld. Aus dem pick and roll bekommt Osborne sogar den freien Abschluss aus der Zone, doch auch der Wurf will nicht fallen. Und auch der Dreier von Klepeisz findet nicht sein Ziel, stattdessen zeigt Martin Hermannsson sein Touch am Ball auf Höhe der Freiwurflinie mit einem Floater.
5:21
9'
18:49
Nach 22 Sekunden war es ein Halbdistanzwurf von Simon, danach konnten die Ulmer keinen der weiteren elf Würfe im Korb versenken. Das ist natürlich ein katastrophaler Start, die Albatrosse ziehen ihren Stiefel weiter durch, Moses Wood zirkelt den nächsten Korbleger rein und schickt die Münsterstädter ins nächste Timeout.
5:19
8'
18:48
Bei den Gastgebern funktioniert gerade gar nichts, der letze Feldkorb ist in die Anfangsphase zu datieren, es folgten nur Freiwürfe. Berlin hingegen nimmt immer mehr Schwung auf, Moses Wood schießt den ersten Dreier der Partie hinterher.
5:16
7'
18:46
Ulm wackelt! Das ist das erste Highlight der Partie! Jack Kayil setzt zum Antritt an, von der Dreierlinie zieht er seinen Drive wuchtig durch. Anigbata bleibt zu lange an seinem Gegenspieler, schafft die Hilfe nicht mehr und muss zusehen, wie Kayil das Spielgerät in die Reuse schmettert.
5:14
7'
18:44
Berlin spielt hier offensiv auch nicht die Sterne vom Himmel, doch mit viel Geduld und schnellem Ballhandling kommen die Gäste über Malte Delow in die Box. Der Korbleger nach dem Drive bleibt zwar noch am Ring hängen, doch im Nachsetzen fällt der zweite Wurf. Auf der anderen Seite netzt Smith zwei Freiwürfe.
3:12
6'
18:43
Anigbata, Jensen und Weidemann - Drei Shots von Downtown, zwei Rebounds, aber immer noch kein Treffer. Der erste Dreier lässt weiter auf sich warten, die fehlende Effektivität zieht sich nach dem Spiel in Rostock auch heute durch die ersten sechs Minuten.
3:12
5'
18:41
An alter Wirkungsstätte macht Samuel Griesel bisher ein starkes Spiel! Mit acht Punkten der prägende Mann, ein Rebound, starkes Pressing in der Defensive und ein gezogenes Foul - Der Forward trägt seine Farben durch die Anfangsphase.
3:12
4'
18:40
Bei den Münsterstädtern stockt es einmal mehr in der Offensive: Die Gastgeber finden kaum ein Weg durch die Berliner Defensive, die mit schnellen Beinen immer wieder die Räume zustellt. Egal ob von draußen oder aus der Zone, noch passt ebenfalls die Wurfquote nicht. Nach einem weiteren Turnover zieht Samuel Griesel den nächsten Korbleger aus der Transition und schickt die Spatzen nach nicht mal vier Minuten in die erste Auszeit.
3:10
4'
18:38
Die Berliner erwischen auch heute einen guten Start ins Match: Im pick and roll ist Martin Hermannsson wirklich ein begnadeter Pointguard, setzt die Wurffinte und steckt dann die Kugel durch zu Norris Agbakoko. Der Center zieht in die Box und dunkt das Leder in die Maschen.
2:8
3'
18:37
Der Mann der ersten Minuten ist definitiv Berlins Forward Sam Griesel. Mit zwei erfolgreichen Freiwürfen nach Foul gehen die ersten sechs Punkte allesamt auf sein Konto. Dann darf mal ein anderer ran: Aus dem pick and roll läuft das lange Play, fast die vollen 24 Sekunden werden ausgenutzt, dann setzt Martin Hermannsson den Floater in die Reuse.
2:4
2'
18:35
Mit einem hohen Angriffsvolumen und starker Effektivität haben die Berliner jüngst kein Problem gehabt, 32 Punkte im ersten Viertel gegen Bonn am Montag können sich durchaus sehen lassen. Den Start setzt Samuel Griesel für die Gäste, ein Korbleger aus der Box und zwei leichte Punkte im Fastbreak holen die erste eigene Führung.
2:0
1'
18:33
Nach einem zuletzt eher offensiv schwachen Auftritt der Ulmer muss heute definitiv mehr Power im Angriff her. Den Anfang macht Justin Simon aus dem Dribbling an der Freiwurflinie mit einem starken Wurf nach Stepback.
0:0
1'
18:32
Los geht's, das vorgezogene Topspiel des 33. Spieltags zwischen Ulm und Berlin ist eröffnet!
Ulm mit Befreiungsschlag nach Formkrise im April
18:24
Nach einer zuletzt wirklich schwachen Phase schafften es die Spatzen am Sonntag mal wieder ein Spiel zu gewinnen. Ein guter Zeitpunkt, um in die Spur zurückzufinden, denn die Ulmer stehen derweil auf Platz sechs erheblich unter Druck. Mit 34:26 Punkten würde es aktuell für eine direkte Viertelfinalqualifikation reichen, doch auch ein Abrutschen in die Play-Ins bzw. ein vorzeitiges Ausscheiden ist immer noch im Bereich des Möglichen. Der 75:68-Erfolg in Rostock dürfte allerdings ein Befreiungsschlag gewesen sein, angeführt von einem starken Chris Ledlum entschieden die Ulmer das Mittelfeldduell für sich. Zuvor hatte man gegen Chemnitz, Bamberg und Braunschweig nichts Zählbares holen können. Im Hinspiel gelang dem Team von Trainer Ty Harrelson ein knapper und hart umkämpfter 67:66-Sieg in der Hauptstadt, können die Hausherren diesen Coup heute wiederholen und einen wichtigen Sieg im Rennen um die Playoffs verbuchen?
Berlin in guter Verfassung
18:16
Sportlich dürfte die Bilanz für den April in der Hauptstadt eher gemischt ausfallen: Zum Start in den Monat musste man sich vor heimischer Kulisse etwas überraschend den Baskets aus Oldenburg mit 79:81 geschlagen geben. Daraufhin folgte dann aber eine klare Reaktion, mit 101:77 gewannen die Berliner in Ludwigsburg. Jüngst waren die Albtrosse im Ligawettbewerb erst am Montag im Einsatz, das Topspiel gegen die Baskets Bonn war über lange Zeit eine Galavorstellung der Schützlinge von Trainer Pedro Calles, hinten raus konnten die Bundesstädter dann allerdings noch etwas Schadensbegrenzung betreiben. Nicht mal 48 Stunden später folgt das nächste knüppelharte Verfolgerduell in Ulm. Es ist die Neuauflage des letztjährigen Viertelfinals, das konnte der deutsche Vizemeister aus Ulm mit 3:0 für sich entscheiden. Doch kann der Altmeister aus Berlin heute in der Münsterstadt Revanche nehmen?
ALBA auf Kurs für Rang zwei
18:08
Nach und nach biegt eine weitere packende Saison in der Bel Etage des deutschen Basketballs auf die Zielgeraden ein. Die Playoffs stehen vor der Tür, gesucht werden die acht besten Teams, die dann im K.o.-Modus um die deutsche Meisterschaft spielen. Nach dem Ausscheiden in der Champions League heißt es nun auch für ALBA den vollen Fokus auf die heimische Liga zu legen. Es geht um den letzten verbleibenden Titel in dieser Saison, um diesen werden die Albatrosse sicher mitspielen: Seit Anfang der Woche steht fest, dass die Berliner definitiv in den Playoffs dabei sein werden. Jetzt gilt es sich eine möglichst gute Ausgangslage zu verschaffen, dazu soll der zweite Rang gegenüber Verfolger Bamberg abgesichert werden, dann hätten die Spreestädter zum Auftakt im Viertelfinale in jedem Fall das Heimrecht.
18:00
Hallo und herzlich willkommen zum vorgezogenen Topspiel der Basketball Bundesliga! Für den 33. Spieltag angesetzt, steigt das Duell zwischen ratiopharm Ulm und ALBA Berlin einige Tage früher, tip-off ist in der ratiopharm arena um 18:30 Uhr!