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ELF ist offiziell insolvent: Sanierung in Eigenregie gescheitert - Verfahren eingeleitet

Veröffentlicht:

von ran

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Videoclip • 03:50 Min


Nachdem die ELF im Februar einen Antrag auf ein vorläufiges Eigenverantwortungsverfahren gestellt hatte, wurde nun offiziell ein Insolvenzverfahren eingeleitet.

Die European League of Football (ELF) ist offiziell insolvent. Die entsprechende Bekanntmachung vom 25. März ist öffentlich einsehbar.

Das Amtsgericht Hamburg leitete das Verfahren am 23. März ein. Als Insolvenzverwalter wurde der Hamburger Rechtsanwalt Andreas Romey bestellt. Dieser war bereits vorläufiger Insolvenzverwalter der ELF, seit die Liga Anfang Februar einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverantwortung gestellt hatte.

Durch diese Maßnahme wollte Geschäftsführer Zeljko Karajica ursprünglich den Spielbetrieb für die kommende Saison sicherstellen. Das Verfahren sollte laut der Liga Teil eines Sanierungsplan sein, um die ELF "wirtschaftlich neu auszurichten und finanziell gestärkt in die Zukunft zu gehen".

Nun entscheidet nicht mehr die ELF selbst über ihre Finanzen und Vermögenswerte, sondern der gerichtlich bestellte Verwalter.

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ELF ist insolvent: Geschäftsführer Karajica muss Kontrolle abgeben

Bei dem nun eröffneten Insolvenzverfahren handelt es sich um ein klassisches Verfahren ohne Eigenverwaltung. Das bedeutet, dass die bisherige Geschäftsführung rund um Karajica die Kontrolle über die Finanzen und das operative Geschäft weitgehend an den Insolvenzverwalter Romey abgeben muss.

Der nächste konkrete Insolvenz-Termin der ELF ist am 23. Juni 2026. Dann ist in Hamburg eine Gläubigerversammlung geplant, bei der der Insolvenzverwalter die Betroffenen über die aktuelle Lage informieren wird.

Laut dem "Hamburger Abendblatt" findet aber voraussichtlich in der kommenden Woche bereits eine Tagung des vorläufigen Gläubigerausschusses statt.

Dort würden demnach "gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter Angebote bewertet und entschieden, was die beste Lösung für die Gläubiger und die Liga ist".

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