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NFL - Aaron Rodgers belebt alte NFL-Idee - 16 Spielorte weltweit?

Veröffentlicht:

von Oliver Jensen

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Videoclip • 01:02 Min


Aaron Rodgers bringt eine alte NFL-Idee zurück ins Spiel: eine internationale Spielwoche an 16 Orten. Für die Liga hat er dabei auch einen spitzen Seitenhieb übrig.

Aaron Rodgers hat sich im Rahmen des Paris Games, das seine Pittsburgh Pittsburgh Steelers mit 16:10 gegen die New Orleans Saints gewannen, positiv über die Internationalisierung der NFL geäußert.

"Wir wissen, dass Fußball weltweit wahrscheinlich die meisten Fans hat. Und wer sich die Weltmeisterschaft auch nur ein bisschen anschaut, weiß, wie fanatisch die Menschen ihr Land und ihre Mannschaften unterstützen. Aber auch die NFL wird in vielen Ländern übertragen. Der Super Bowl wird in über 100 Ländern gezeigt. Die Reichweite der Liga ist fantastisch", sagte der 42-Jährige.

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16 NFL-Spiele an 16 Orten? Rodgers begrüßt alte Idee

Rodgers wollte schon immer ein Teil der Internationalisierung sein und erinnert sich gut an die ersten Gedankenspiele der NFL.

"Beim Tarifvertrag von 2011 wurde darüber gesprochen, mehr Spiele auszutragen und die Zahl der internationalen Spiele zu erhöhen. Wirklich viel passiert ist dann aber erst beim nächsten Tarifvertrag. Da war die Rede von einer internationalen Spielwoche mit Spielen an 16 verschiedenen Orten. Dafür hätte man einfach eine zusätzliche spielfreie Woche eingeführt."

Rodgers würde es begrüßen, wenn der damalige Ansatz noch einmal aufgegriffen werden würde: "Ich denke, man würde 16 geeignete Austragungsorte finden. Natürlich könnte man in Kanada spielen, in Mexiko, und in Brasilien gab es schon Spiele. Wahrscheinlich könnte man noch ein weiteres Land in Südamerika erschließen. In Europa gibt es natürlich viele Möglichkeiten. Irland: fantastisch. Frankreich, Spanien, Deutschland, mehrere Spiele in England - und wer weiß, wo noch."

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Rodgers wünscht sich Spiele in Dubai

Der Passgeber könne sich auch Spiele im Nahen Osten vorstellen: "Dann gibt es natürlich Dubai und die Region dort, die inzwischen auf vielfältige Weise im Sport mitmischt. Da gibt es Boxen. Die UFC war gestern dort, glaube ich. Ich denke, da bieten sich großartige Möglichkeiten, die internationale Präsenz auszubauen. Es wäre klasse, wenn es eine internationale Spielwoche gäbe, denn ich glaube, das wäre gut für unseren Sport und seine weitere Verbreitung."

Wichtig sei allerdings, dass die Teams dort auch wirklich in die jeweilige Kultur eintauchen. "Ich wünschte, die Liga würde vorschreiben, dass jedes Team schon am Sonntag oder Montag vor dem Spiel anreisen muss, um die Kultur und den jeweiligen Ort wirklich kennenzulernen. Dafür müsste sie natürlich auch selbst Geld in die Hand nehmen. Vielleicht ist das Geld bei ihr ja etwas knapp und so", sagte Rodgers mit einer gewissen Ironie.

Und weiter: "Man könnte in diesen Städten Veranstaltungen organisieren, auf die Menschen vor Ort zugehen und sich für die Gemeinschaft engagieren. Aber das werden sie nicht machen, weil sie ein bisschen knauserig sind", führte der Star-Quarterback weiter aus.

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Es wäre klasse, wenn es eine internationale Spielwoche gäbe, denn ich glaube, das wäre gut für unseren Sport und seine weitere Verbreitung.

Steelers-Quarterback Aaron Rodgers
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Aaron Rodgers trat im Paris Game mit den Pittsburgh Steelers gegen die New Orleans Saints an

Bild: ABACAPRESS


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