- Anzeige -

NFL

NFL - AFC East im Division-Check: New England Patriots und Buffalo Bills machen Platz eins unter sich aus

Veröffentlicht:

von Raman Rooprail

NFL

NFL-Legende packt über Reporterinnen in der Kabine aus: "Alle nackig"

Videoclip • 01:39 Min


Bevor die NFL in ihre neue Saison startet, nimmt ran alle acht Divisions genau unter die Lupe. Heute im Fokus: die AFC East.

In der AFC East gibt es mit den New England Patriots und den Buffalo Bills zwei klare Super-Bowl-Anwärter, die wohl auch den Division-Sieg unter sich ausmachen werden.

Die Miami Dolphins und New York Jets befinden sich dagegen im kompletten Umbruch.

ran blickt auf die vier Franchises der AFC East.

Buffalo Bills

Letzte Saison: 12-5, Niederlage in der Divisional Round gegen die Denver Broncos

Wichtige Neuzugänge: DJ Moore (Wide Receiver), Bradley Chubb (Defensive End)

Wichtige Abgänge: Matt Milano (Linebacker), A.J. Epenesa (Defensive End), Joey Bosa (Defensive End)

Head Coach: Joe Brady (seit 2026)

- Anzeige -
- Anzeige -

Analyse: Offense

Die Offense um Josh Allen trägt die Bills seit Jahren, James Cook ist, auch dank einer starken O-Line, einer der besten Running Backs der Liga.

Seit Stefon Diggs' Abgang 2023 fehlen allerdings verlässliche Anspielstationen. In der kommenden Saison soll das DJ Moore ändern. Der ehemalige Erstrundenpick kam in der Offseason für einen Zweitrundenpick nach Buffalo und sollte schnell Allens Nummer-1-Receiver werden.

Darüber hinaus blieb die Offense weitestgehend unverändert - was in diesem Fall nichts Schlechtes ist.

Analyse: Defense

In der Defense gab es weitaus mehr Wechsel. Der langjährige Leader Matt Milano verließ die Bills, auch die Edge Rusher Joey Bosa und A.J. Epenesa sind weg.

Dafür wurde Bradley Chubb als prominentester Name verpflichtet, der in der vergangenen Saison aber seine wohl schwächste Saison absolvierte. An der Seite der starken Greg Roussou und Ed Oliver könnte der 30-Jährige aber seinen zweiten Frühling erleben. Roussou war in der vergangenen Saison laut "PFF" mit 55 Pressures ein stetiger Unruheherd, Oliver verpasste indes verletzungsbedingt den Großteil der Saison. Spielen beide auf Top-Niveau, wird das auch Räume für Chubb öffnen.

Der Pass Rush wird elementar sein, um den Linebackern und Defensive Backs im Passspiel das Leben zu erleichtern. Denn hier haben die Bills durchaus Schwächen. Es fehlt ein klarer Unterschiedsspieler, die Kommunikation wird dadurch noch wichtiger. 2025 stellten die Bills zwar die beste Passverteidigung der Liga, das ist in der kommenden Saison nach den zahlreichen Abgängen aber nicht mehr zu erwarten.

Fazit

In der Offense wird viel davon abhängen, wie sehr Moore das Passspiel verbessern kann. Ansonsten gab es kaum Veränderungen, selbst Joe Brady als neuer Head Coach steuerte die Offense als Coordinator schon in der vergangenen Saison.

Angesichts der neuen Fragezeichen in der Passverteidigung muss Allen aber wohl (mal wieder) über sich hinauswachsen, um die Bills endlich in seinen ersten Super Bowl zu führen.

ran-Tipp: 12-5, Platz 1 in der AFC East

Die nächsten Livestreams auf Joyn

  • Bald verfügbar

    Heute, 22:00 Uhr • WWE

    WWE RAW live im Stream

    Verfügbar auf Joyn

    150 Min

    Bald verfügbar

    Heute, 22:00 Uhr • WWE

    WWE RAW live im Stream

    Verfügbar auf Joyn

    150 Min

  • Bald verfügbar

    Donnerstag, 10.09. 17:15 • Basketball

    Basketball-WM: Deutschland - Belgien live im Stream

    Verfügbar auf Joyn

    180 Min

    Bald verfügbar

    Donnerstag, 10.09. 17:15 • Basketball

    Basketball-WM: Deutschland - Belgien live im Stream

    Verfügbar auf Joyn

    180 Min

  • Bald verfügbar

    Donnerstag, 10.09. 18:45 • Handball

    HBL live: TBV Lemgo Lippe - SG Flensburg-Handewitt

    Verfügbar auf Joyn

    120 Min

    Bald verfügbar

    Donnerstag, 10.09. 18:45 • Handball

    HBL live: TBV Lemgo Lippe - SG Flensburg-Handewitt

    Verfügbar auf Joyn

    120 Min


- Anzeige -
- Anzeige -

Miami Dolphins

Letzte Saison: 7-10, keine Playoff-Teilnahme

Wichtige Neuzugänge: Malik Willis (Quarterback), Greg Dulcich (Tight End)

Wichtige Abgänge: Tyreek Hill (Wide Receiver), Jaylen Waddle (Wide Receiver), Tua Tagovailoa (Quarterback), Bradley Chubb (Defensive End)

Head Coach: Jeff Hafley (seit 2026)

Analyse: Offense

Alles neu in Miami: Die Ära rund um Tua Tagovailoa, Tyreek Hill und Jaylen Waddle ist Geschichte. Geblieben ist nur Running Back De'Von Achane, dem die Dolphins Malik Willis als neuen Quarterback an die Seite stellten.

Der Blick auf die restliche Offensive bereitet Sorgen: Egal ob Jalen Tolbert, Malik Washington oder auch Tutu Atwell - keiner der Passempfänger hat das Potenzial eines Nummer-1-Receivers.

Miami will die Offense über die Line aufbauen und draftete dafür Offensive Tackle Kadyn Proctor in der ersten Runde, der zunächst aber wohl als Guard beginnen wird. Mit Aaron Brewer haben die Dolphins zudem einen starken Center in den eigenen Reihen.

Analyse: Defense

Der neue Coach Jeff Hafley legt den Fokus auf eine starke Defense, doch bis auf die jungen Pass Rusher Chop Robinson, Kenneth Grant und David Ojabo gibt es wenig Grund zur Hoffnung.

Die Dolphins waren schon in der vergangenen Saison defensiv anfällig. Nach den Abgängen von Minkah Fitzpatrick, Jack Jones und Rasul Douglas bietet die Secondary noch weniger Qualität. Mit dem 27. Pick wurde mit Chris Johnson zwar ein Cornerback früh gedraftet, der 21-Jährige könnte ohne Hilfe aber früh verbrannt werden.

Da werden auch die talentierten Linebacker Jordyn Brooks und Jacob Rodriguez nicht viel ausrichten können.

Fazit

Miami befindet sich komplett im Umbruch - das ist auch den Verantwortlichen bewusst. Hafley will im Süden Floridas eine neue Kultur prägen und die Mannschaft über die Lines neu aufbauen.

Selbst wenn Willis voll einschlägt und seine Leistungen aus der vergangenen Saison als Backup in Green Bay bestätigen kann, fehlt Miami die Qualität im Kader, um um die Playoffs zu spielen.

ran-Tipp: 3-14, Platz 4 in der AFC East

- Anzeige -
- Anzeige -

Aktuelle NFL-Videos


New England Patriots

Letzte Saison: 14-3, Niederlage im Super Bowl gegen die Seattle Seahawks

Wichtige Neuzugänge: AJ Brown (Wide Receiver), Alijah Vera-Tucker (Guard), Romeo Doubs (Wide Receiver), Kevin Byard (Safety)

Wichtige Abgänge: Stefon Diggs (Wide Receiver), Khyiris Tonga (Defensive Tackle), K'Lavon Chaisson (Edge)

Head Coach: Mike Vrabel (seit 2025)

Analyse: Offense

Drake Mayes kometenhafter Aufstieg machte die Patriots zu einem absoluten Top-Team - im Super Bowl wurden allerdings Schwächen in der Offensive Line gnadenlos aufgedeckt. Als Reaktion draftete New England Offensive Tackle Caleb Lomu in der ersten Runde, zudem kam Guard Alijah Vera-Tucker von den New York Jets.

Auch im Receiver-Corps wurde nachgebessert. Zwar verließ Stefon Diggs den sechsmaligen Super-Bowl-Champion, AJ Brown und Romeo Doubs machen diesen Abgang aber mehr als wett.

Das Running-Back-Duo um TreVeyon Henderson und Rhamondre Stevenson soll auch 2026 für Produktivität im Laufspiel sorgen. Gerade Henderson hat mit seiner Explosivität das Potenzial, bei jedem Spielzug viele Yards zu erzielen.

Analyse: Defense

Die Patriots-Defense stellt über alle Mannschaftsteile starke Spieler. Christian Barmore und Milton Williams bilden ein starkes Tandem in der inneren Defensive Line, Harold Landry ist über außen ein gefährlicher Pass Rusher.

Die wahre Stärke der Patriots ist aber das Defensive Backfield. Christian Gonzales ist einer der besten Cornerbacks der Liga, Carlton Davis auf der anderen Seite eine starke Nummer zwei. Und Marcus Jones ist nicht nur ein Top-Nickelback, sondern auch ein starker Punt Returner. Kevin Byard rundet als erfahrener Safety und gefürchteter Balljäger (36 Interceptions in zehn Spielzeiten) das starke Backfield ab.

- Anzeige -

Fazit

Die Patriots haben ihre Lücken in der Offseason gezielt geschlossen und sich auf keiner Position wirklich verschlechtert.

Dementsprechend wird mit ihnen auch in der kommenden Saison definitiv zu rechnen sein. Die Division wird wohl in den direkten Duellen gegen die Bills entschieden.

ran-Tipp: 12-5, Platz 2 in der AFC East

New York Jets

Letzte Saison: 3-14, keine Playoff-Teilnahme

Wichtige Neuzugänge: Geno Smith (Quarterback), Minkah Fitzpatrick (Safety), Joseph Ossai (Edge), Joe Tippman (Guard)

Wichtige Abgänge: Justin Fields (Quarterback), Alijah Vera-Tucker (Guard), John Simpson (Guard)

Head Coach: Aaron Glenn (seit 2025)

Analyse: Offense

Die Jets haben eine katastrophale Saison hinter sich. Kaum ein Mannschaftsteil funktionierte, die Offense brachte fast nichts zustande. Sowohl bei den Yards als auch den Punkten pro Spiel belegte New York nur Platz 28. Das Projekt Justin Fields scheiterte schnell, Tyrod Taylor und Brady Cook waren aber genauso überfordert.

Geno Smith soll den Jets 2026 mehr Stabilität geben, allerdings offenbarte der Routinier bei den Raiders in der vergangenen Saison ebenfalls Probleme. Immerhin seine Offensive Line sollte besser sein als die in Las Vegas. Vier der fünf letztjährigen Starter sind zurück, alle absolvierten im vergangenen Jahr über 1.000 Snaps. Um besser als der Durchschnitt zu sein, müssen aber die jungen Tackles Olu Fashanu und Armand Membou, die 2024 und 2025 früh in der ersten Runde gedraftet wurden, den nächsten Schritt machen.

Bei den Skill-Positionen gehen auch 2026 Breece Hall, dessen Vertrag nach dem Franchise Tag langfristig verlängert wurde, und Garrett Wilson voran. Zudem verstärken die Erstrundenpicks Kenyon Sadiq und Omar Cooper Jr. das Receiver-Corps.

Analyse: Defense

Head Coach und Defensiv-Spezialist Aaron Glenn war 2025 für eine der schwächsten Einheiten verantwortlich. 29,6 zugelassene Punkte pro Spiel waren der zweitschlechteste Wert der gesamten Liga.

Um hier eine Kehrtwende einzuleiten, verpflichteten die Jets im Draft an zweiter Position Edge Rusher David Bailey. Zudem sollen auch die Verpflichtungen von David Onyemata, T'Vondre Sweat und Demario Davis die Front stabilisieren.

Auch im defensiven Backfield waren die Jets aktiv. Allen voran Minkah Fitzpatrick und Nahshon Wright verleihen New York mehr Qualität, Rookie-Cornerback D'Angelo Ponds sollte das Team ebenfalls sofort verstärken.

Fazit

Die Jets haben sich auf vielen Positionen klar verbessert. Auch wenn New York mit Geno Smith und vielen jungen Offensivspielern limitiert bleiben wird, kann gerade die Defense in der kommenden Saison einige Spiele eng gestalten.

Sollte es aber keine klare Leistungssteigerung geben, wird Glenns Trainerstuhl schnell wackeln.

ran-Tipp: 5-12, Platz 3 in der AFC East

Auch interessant: AFC South im Check: Texans Favorit, Jaguars lauern

Dir gefallen ran-News?

Mehr NFL-News