NFL
NFL: Aus für Tush Push der Philadelphia Eagles? Neue Abstimmung wohl nicht sicher
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von ranBild: 2025 Getty Images
Der Tush Push erhitzt die Gemüter in der NFL. Während ein Ex-Profi der Philadelphia Eagles bereits mit dem Spielzug abgeschlossen hat, soll der Widerstand in der Liga größer sein als je zuvor. Allerdings dürfte bis zu einer erneuten Abstimmung wohl einige Zeit vergehen.
Die Diskussionen um den Tush Push werden wohl nicht so bald verstummen. Zumal sich zuletzt auch die NFL einschaltete und den Referees ans Herz gelegt haben soll, den von den Philadelphia Eagles perfektionierten Spielzug künftig noch genauer zu beobachten.
Doch ein baldiges Verbot ist offenbar dennoch nicht in Sicht. "ESPN" berichtet unter Berufung auf Quellen aus der Liga, es sei alles andere als sicher, dass in der kommenden Offseason wieder über den Tush Push abgestimmt werde.
Erst im Frühling war ein Anlauf unternommen worden, allerdings stimmten lediglich 22 Klubs für ein Verbot. 24 Stimmen wären nötig gewesen. Angestrengt wurde der Anlauf von Mark Murphy, damals noch Präsident und CEO der Green Bay Packers.
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Mittlerweile gab der 70-Jährige seine Posten bei der Franchise in Wisconsin jedoch ab. "ESPN" schreibt daher, für einen neuen Anlauf für ein Verbot seien "ein neuer Verfasser, mehr Unterstützung und mehr Stimmen" nötig. Eine Quelle sagte dem US-Medium, aktuell gebe es keine Bewegung in diese Richtung.
Eine weitere Quelle betonte demnach, angesichts der hitzigen Diskussionen in der Offseason und den dadurch hervorgerufenen Emotionen, sei davon auszugehen, dass das Thema für ein Jahr auf Eis gelegt werde. Erst dann könne wohl wieder in höchsten Kreisen über den Tush Push debattiert werden.
Das Wichtigste in Kürze
Tush Push: Jason Kelce glaubt an baldiges Ende
Mit Jason Kelce hatte gerade erst einer der Architekten des Spielzugs erklärt, er gehe davon aus, dass der Eagles-Spezialspielzug "erledigt" sei.
Der langjährige Center der "Birds" sagte im Gespräch mit "Sportsradio 94WIP": "Ich dachte schon, dass das Play vergangenes Jahr erledigt sein würde. Ich glaube, dass es in der Liga auf verschiedenen Ebenen viele Leute gibt, die wollen, dass das Play verschwindet, und das ist auch in Ordnung." Dann werde künftig bei kurzen Distanzen für ein neues First Down eben wieder auf den Quarterback Sneak gesetzt.
Laut "The Athletic" soll die Ablehnung des Tush Push größer als je zuvor sein. Ein nicht näher benannter Head Coach monierte demnach, dass es rund um das Play immer mehr Fehlentscheidungen gebe.
Wegen der Unübersichtlichkeit des Tush Push, bei dem die Offense-Kollegen den Quarterback in einem Spielerknäuel zu einem neuen First Down schieben wollen, können die Referees offenbar auch gar nicht jedes Vergehen wahrnehmen. So wurde zuletzt bereits kritisiert, die Eagles-Offense sei um False-Start-Strafen herumgekommen.
Auch im NFL-Hauptquartier soll es einflussreiche Stimmen geben, die der Meinung sind, der Spielzug habe in der Liga nichts zu suchen. Bereits während der Ligatreffen sollen Anwesende davon ausgegangen sein, dass ein Verbot kommen werde.
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