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NFL Mock Draft 2026 2.0: Zwei Quarterbacks und acht O-Liner in Runde eins
Veröffentlicht:
von Mike StiefelhagenNFL
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Videoclip • 01:17 Min
Knapp einen Monat vor dem offiziellen NFL Draft 2026 wagen wir uns an eine zweite Version des ran Mock Drafts.
Der NFL Scouting Combine ist durch. Die Free Agency läuft. Der NFL Draft 2026 in Pittsburgh steht bald an. Vom 23. bis zum 25. April, um genau zu sein.
Und mit jedem Tag wird der Roster-Plan der 32 Franchises ersichtlicher. Dennoch ist rund einen Monat vor dem Draft eine genaue Prognose schwer. Alleine durch die fehlende Qualität in der Quarterback-Klasse ist dieses Jahr sehr viel möglich.
Spannend wird es auch bei den Offensive Linern. Viele Tackles könnten auch als Guards eingestuft werden. Das macht es noch unvorhersehbarer.
Allen Widerständen zum Trotz wagen wir uns nach heutigem Stand an einen Mock Draft zur ersten Draft-Runde. Hinweis: In diesem Mock-Draft finden keine Trade-Vorhersagen statt.
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1. Pick: Las Vegas Raiders - QB Fernando Mendoza (Indiana)
Mit Center Tyler Linderbaum und Wide Receiver Jalen Nailor haben die Las Vegas Raiders bereits in der Free Agency die Offense aufgerüstet. Dementsprechend geht der erste Pick auf einen QB. Die Kombination aus Fernando Mendoza und Head Coach Klint Kubiak könnte in Las Vegas etwas Besonderes werden.
2. Pick: New York Jets - LB/EDGE Arvell Reese (Ohio)
Der Trade von Jermaine Johnson II ebnete den Weg für einen neuen Edge Rusher. Arvell Reese bringt von allen Pass Rushern dieser Klasse das größte Potenzial mit. Dank seiner Explosivität und seiner besonderen Qualität wird er früh vom Board gehen.
3. Pick: Arizona Cardinals - OT Spencer Fano (Utah)
Die Cardinals holen sich einen athletischen Right Tackle, um ihre Offensive Line zu komplettieren. Spencer Fano ist schon jetzt ein elitärer Zone-Run-Blocker und bringt die Anlagen mit, um sich in der NFL zu einem starken Pass Protector zu entwickeln. Das wird das Leben für denjenigen einfacher machen, der in Arizona Quarterback spielt.
4. Pick: Tennessee Titans - EDGE Rueben Bain Jr. (Miami)
Rueben Bain Jr. in dieselbe Defensive Line wie Jeffery Simmons zu packen, würde den Tennessee Titans eine Menge Härte verleihen. Die gegnerische Offensive Line wird definitiv Albträume bekommen. Head Coach Robert Saleh mag Härte. Und Albträume für den Gegner.
5. Pick: New York Giants - LB Sonny Styles (Ohio)
Sonny Styles ist so gut, dass er sogar als Linebacker in die Top 5 des Drafts kommen kann. Denn LBs sind normalerweise nicht so hoch im Kurs. Stell ihn neben Tremaine Edmunds und du machst die Passfenster in der Mitte des Feldes dicht.
6. Pick: Cleveland Browns - OT Monroe Freeling (Georgia)
Monroe Freeling bringt die prototypischsten Anlagen in dieser Draft-Klasse als Left Tackle mit. Angesichts der großen Not der Cleveland Browns in Sachen Offensive Line wird es einer der entsprechenden Talente werden. Freeling würde passen.
7. Pick: Washington Commanders - RB Jeremiyah Love (Notre Dame)
RB Jeremiyah Love neben QB Jayden Daniels und du hast das vielleicht dynamischste Backfield der NFL. Jede Verteidigung hätte Probleme, die Offense der Commanders zu lesen, da sie dann über den Pass und Lauf top aufgestellt sind.
8. Pick: New Orleans Saints - WR Carnell Tate (Ohio)
Carnell Tate ist genau die Art von physischem Receiver, die den Saints im vergangenen Jahr brutal gefehlt hat. In der Free Agency haben sie QB Tyler Shough bereits mit Verstärkungen in der Offensive Line und im Laufspiel unterstützt. Jetzt bekommt er mit Tate eine vertikale Anspielstation.
9. Pick: Kansas City Chiefs - EDGE David Bailey (Texas Tech)
Die Chiefs brauchen in ihrer Front Seven mehr Tempo. Edge Rusher sind im Draft heiß begehrt und wer weiß, wann sie wieder so früh picken dürfen. Wenn Bailey noch verfügbar ist, wäre er ein Top-Kandidat.
10. Pick: Cincinnati Bengals - S Caleb Downs (Ohio)
Selbst nach der Verpflichtung von Safety Bryan Cook in der Free Agency wäre Caleb Downs für Bengals-Fans eine willkommene Verstärkung. Seine Fähigkeit, im Slot oder tief zu spielen, würde Defensive Coordinator Al Golden deutlich mehr Flexibilität in der Coverage geben.
11. Pick: Miami Dolphins - TE Kenyon Sadiq (Oregon)
Kenyon Sadiq ist der perfekte Tight End für den neuen Quarterback Malik Willis. Der TE aus Oregon ist als vertikale Waffe herausragend. Genau dort, wo Willis seine Stärken hat. Zudem blockt Sadiq auch in offenen Räumen stark, was sehr hilfreich sein wird.
12. Pick: Dallas Cowboys - CB Mansoor Delane (LSU)
Mansoor Delane hat im College Football die gesamte SEC auseinandergenommen. Wer die Cowboys-Secondary in der vergangenen Saison gesehen hat, weiß, wie wertvoll das wäre. Der Cornerback wäre für Besitzer Jerry Jones ein Traum-Pick.
13. Pick: Los Angeles Rams (via Atlanta Falcons) - WR Makai Lemon (USC)
Makai Lemon ist ein typischer Rams-Receiver. Er spielt einen robusten Stil und würde sich so schnell an die NFL gewöhnen.
14. Pick: Baltimore Ravens - OT Francis Mauigoa (Miami)
Die Ravens sind auf der Guard-Position dürftig besetzt. Francis Mauigoa könnte auf diese Position switchen und als flexibler O-Liner fungieren. Nach dem Verlust von Center Tyler Linderbaum muss das Zentrum der Jackson-Beschützer dicht sein. Mauigoa könnte dafür sorgen.
15. Pick: Tampa Bay Buccaneers - OT Kadyn Proctor (Alabama)
Kadyn Proctor könnte auf Left Guard rücken und neben Tristan Wirfs ein furchteinflößendes Double-Team bilden. Der Performance-Einbruch von QB Baker Mayfield ohne gesunde und vernünftige O-Line war signifikant. Hier muss nachgebessert werden.
16. Pick: New York Jets (via Indianapolis Colts) - CB Jermod McCoy (Tennessee)
Jermod McCoy ist eigentlich ein Top 10-Spieler. Aber da er im vergangenen Herbst einen Kreuzbandriss erlitt, dürfte er weiter fallen als er normalerweise gut ist. Gesund ist er einer der besten Cornerbacks des Drafts. Die Jets könnten sich das Risiko erlauben. Mit Sicherheitspicks wird sich in New York nicht viel ändern.
17. Pick: Detroit Lions - OT Caleb Lomu (Utah)
Der Abgang von Taylor Decker hinterlässt ein klares Loch auf Left Tackle. Dieses könnte Caleb Lomu füllen. Er ist kein überragender Run Blocker, kann aber ein starker Pass Protector werden.
18. Pick: Minnesota Vikings - S Dillon Thieneman (Oregon)
Dillon Thieneman dürfte auf der Wunschliste des Defensive Coordinators Brian Flores weit oben stehen. Seine Vielseitigkeit macht ihn so interessant.
19. Pick: Carolina Panthers - DT Peter Woods (Clemson)
Zusammen mit Derrick Brown, Jaelan Phillips und Nic Scourton könnte daraus eine sehr starke Unit werden. Peter Woods ist das letzte Puzzleteil, welches der Defensive Line der Panthers fehlt
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20. Pick: Dallas Cowboys (via Green Bay Packers) - OT Blake Miller (Clemson)
Die Cowboys investieren traditionell im Draft eher früh in die Offensive Line. Blake Miller könnte den Run Block des Teams von Head Coach Brian Schottenheimer eine neue Qualität verleihen und auf ein besseres Level heben.
21. Pick: Pittsburgh Steelers - QB Ty Simpson (Alabama)
Das Hickhack um Aaron Rodgers nervt. Damit die Baustelle weniger dringlich scheint, könnte der zweitbeste QB des Boards hier gehen, wenn die Steelers mutig sind. Der neue Head Coach Mike McCarthy ist bekannt dafür, junge QBs zu entwickeln.
22. Pick: Los Angeles Chargers - G Olaivavega Ioane (Penn State)
Die O-Line der Los Angeles Chargers war bodenlos. QB Justin Herbert nur auf der Flucht und mit einem Bein im Krankenhaus. "Vega" Ioane soll Abhilfe schaffen. Trotz seiner fast 150 Kilogramm ist er relativ leichtfüßig.
23. Pick: Philadelphia Eagles - OT Max Iheanachor (Arizona State)
Max Iheanachor bringt alles mit, was man sich von einem Top-Talent wünscht. Funfact: Der 22-Jährige spielt erst seit fünf Jahren Football. Es ist vier Jahre her, dass General Manager Howie Roseman einen Offensive Lineman in den ersten beiden Runden gedraftet hat. Der gebürtige Nigerianer wird es wert sein.
24. Pick: Cleveland Browns (via Jacksonville Jaguars)- WR Jordyn Tyson (Arizona)
Jordyn Tyson könnte wegen seiner Verletzungshistorie weiter fallen, vielleicht sogar aus der ersten Runde. Die Browns brauchen aber neue Waffen in der Offensive. Tyson wäre ein kleines Risiko. Aber wer häufiger im unteren Drittel der NFL anzutreffen ist, muss auch mal was riskieren.
25. Pick: Chicago Bears - EDGE Akheem Mesidor (Miami)
Der Defensive Line mangelt es an Pass Rush. Sollte an den Gerüchten um Raiders-Star Maxx Crosby nichts dran sein, wäre Akheem Mesidor ein würdiger Ersatz. Zumindest weitsichtig gedacht. Dank seiner Erfahrung kann er sowohl außen als auch innen Druck erzeugen.
26. Pick: Buffalo Bills - WR KC Concepcion (Texas A&M)
Das Receiver-Corps der Bills ist eine Schwachstelle. Sie konnten sich einfach nicht oft genug freilaufen. Mit KC Concepcion würde sich das ändern, denn auf Tape kommt er regelmäßig mit relativer Leichtigkeit frei. Nur das Fangen des Balls bringt ihn gelegentlich in Schwierigkeiten. Für einen WR nicht so unwichtig. Kleiner Risikopick.
27. Pick: San Francisco 49ers - WR Omar Cooper Jr. (Indiana)
Omar Cooper Jr. verhält sich oft wie ein RB. Seine kleinen Cuts sind oft unvorhersehbar. So etwas liebt man bei den Niners, wie man anhand von Christian McCaffrey sieht. Selbst nach der Verpflichtung von WR Mike Evans in der Free Agency ist San Francisco noch nicht fertig damit, Waffen hinzuzufügen.
28. Pick: Houston Texans - DL Kayden McDonald (Ohio State)
Dieser Pick sollte dafür sorgen, dass gegen die Texans niemand mehr laufen kann. Jemals. Kayden McDonald ist mit Abstand der beste Run Defender unter den Defensive Linemen dieser Klasse. Dass er mit gerade einmal 20 Jahren bereits Double Teams schluckt, ist etwas Besonderes.
29. Pick: Kansas City Chiefs (via Los Angeles Rams) - CB Avieon Terrell (Clemson)
Avieon Terrell ist fast ein Ebenbild des kürzlich getradeten Trent McDuffie. Er hat die Hartnäckigkeit, um im Slot zu spielen. Und die Füße, um Receiver auch außen zu spiegeln.
30. Pick: Miami Dolphins (via Denver Broncos) - CB Colton Hood (Tennessee)
Die Dolphins-Secondary könnte auf dem Papier die schwächste der NFL sein. Nachdem sie mit Pick 11 Kenyon Sadiq geholt haben, um das Potenzial von Malik Willis voll auszuschöpfen, kümmern sie sich hier endlich um ihre Secondary.
31. Pick: New England Patriots - LB CJ Allen (Georgia)
CJ Allen ist in der Vrabel-Ära der Patriots ein weiterer klarer Culture Fit in Runde eins. Bedeutet: Härte. Disziplin. Ehrgeiz.
32. Pick: Seattle Seahawks - S Emmanuel McNeil-Warren (Toledo)
Emmanuel McNeil-Warren kann das ersetzen, was die Seahawks mit dem Abgang von Coby Bryant in der Free Agency verloren haben. Er ist einer der besten Playmaker in dieser Safety-Klasse. Elf erzwungene Fumbles und fünf Interceptions in seiner College-Karriere sprechen für sich.
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