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NFL - Novum in der Liga! Miami Dolphins vor bedenklicher Cap-Situation nach dem Waddle-Trade

Aktualisiert:

von Kai Esser

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Videoclip • 01:23 Min


Die Miami Dolphins haben ihr ganzes personelles Tafelsilber entweder entlassen oder weggetradet. Das sorgt für eine kuriose wie bedenkliche Situation im diesjährigen Cap Space.

Die Miami Dolphins stehen vor historischen Gehaltsbelastungen. Für die NFL-Saison 2026 summieren sich die sogenannten Dead-Cap-Hits des Teams auf mehr als 175 Millionen US-Dollar.

Das ist ein Rekordwert in der Liga.

Ausgelöst wurde der Anstieg durch den Trade von Wide Receiver Jaylen Waddle zu den Denver Broncos am Dienstag.

Der Abgang von Waddle bringt den Dolphins zusätzlich rund 26 Millionen Dollar an Dead Money für 2026 ein. Im Gegenzug erhielten sie von Denver einen First-Round-Pick, einen Third-Round-Pick und einen Fourth-Round-Pick für den diesjährigen Draft. Damit verfügt Miami nun über elf Auswahlrechte, darunter zwei First-Rounder.

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Hill, Chubb, Tua: Miami Dolphins bezahlen etliche Ex-Spieler

Die größten Einzelposten in der Dead-Cap-Liste stammen aus früheren Personalentscheidungen: Tua Tagovailoa kostet bis zu 67,4 Millionen Dollar. Tyreek Hill mit 28,2 Millionen Dollar und Jaylen Waddle mit rund 26 Millionen Dollar.

Dazu kommt Jalen Ramsey mit 20,9 Millionen Dollar gleich drei weitere Akteure, die über zehn Millionen kosten. Insgesamt entfällt damit mehr als die Hälfte des 2026er Salary Caps (301,2 Millionen Dollar) auf Spieler, die nicht mehr im Kader stehen.

Ein Novum in der NFL.

Die Dolphins befinden sich mitten im Neuaufbau. Nach der Entlassung von Head Coach Mike McDaniel im Januar und der Verpflichtung von General Manager Jon-Eric Sullivan und Coach Jeff Hafley wurden zahlreiche Leistungsträger abgegeben oder entlassen. Das Team hat derzeit keinen Spieler mit mehr als 11,3 Millionen Dollar Cap-Hit im Kader.

Die Dolphins sind eines von fünf Teams mit zwei First-Round-Picks in diesem Jahr. In der Saison 2027 wird sich das Gehaltsbudget der Fins deutlich entspannen, erste Prognosen liegen zwischen 120 und 150 Millionen Dollar.

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