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NFL plant erneute Anpassung der Kickoff-Regel und will Schlupfloch schließen

Aktualisiert:

von ran.de

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Videoclip • 01:01 Min


Das neue Kickoff-Format der NFL wurde weitgehend positiv bewertet. Doch an einer bestimmten Stellschraube will die Liga offenbar noch drehen.

Der Kickoff in der NFL wurde in den vergangenen Jahren immer wieder modifiziert.

Der neue "Dynamic Kickoff", der seit 2024 gilt und vor der vergangenen Saison nochmals angepasst wurde, erhielt jedoch überwiegend positive Kritiken. Die Zahl an Verletzungen wurde reduziert, gleichzeitig gab es deutlich mehr Returns.

Doch die neue Regel hat auch ein Schlupfloch, das im Rahmen des jährlichen Liga-Meetings in der nächsten Woche geschlossen werden soll. Das NFL Competition Committee schlug insgesamt fünf Regeländerungen vor, eine davon betrifft einen Sonderfall.

Konkret geht es darum, wenn der Kickoff aufgrund einer persönlichen Strafe um 15 Yards verlegt wird. In diesem Fall wird der Kickoff an der 50-Yard-Linie ausgeführt statt an der 35-Yard-Linie des kickenden Teams.

Absichtliche Kickoffs ins Aus sollen sich nicht mehr lohnen

Die bisher geltende Regel sorgte dafür, dass das Team, das den Kickoff ausführt, den größten Vorteil hat, wenn es den Ball einfach ins Aus kickt. Dann nämlich bekam das gegnerische Team den Ball an dessen 25-Yard-Linie statt wie üblich in so einem Fall an der 40-Yard-Linie.

Bei einem normalen Touchback, wenn der Kickoff also in die Endzone fliegt und nicht returnt wird, wäre es bislang hingegen an der 35-Yard-Linie losgegangen. Also von dort, wo der Drive im Falle eines Touchbacks auch ohne Verlegung des Kickoffs gestartet wäre.

Um diese absichtlichen Kicks ins Aus gar nicht erst in Mode kommen zu lassen, will die Liga nun eine Änderung beschließen. So sollen Touchbacks bei Kickoffs von der Mittellinie künftig zur Folge haben, dass das gegnerische Team bereits an der 20-Yard-Linie seinen Drive beginnen muss.

Damit die Regel offiziell verabschiedet wird, müssen 24 der 32 Teams beim Liga-Meeting zustimmen.

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