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NFL Power Ranking vor Week 5: Patriots machen gewaltigen Satz, Bills müssen Platz eins räumen
Aktualisiert:
von Kai EsserNFL
NFL-Highlights: Falcons at Saints
Videoclip • 05:57 Min
Die neue Saison läuft, die ersten vier Wochen sind gespielt und die NFL-Teams haben erste Tendenzen gezeigt, mit wem zu rechnen ist. Wie sieht das Kräfteverhältnis der Liga wirklich aus? Das aktuelle Power Ranking.
Die NFL-Saison ist spektakulär gestartet. Die Los Angeles Chargers etwa straucheln vor sich hin, während sich die Minnesota Vikings durch ihre starke Defense bereits vier Siege ergaunert haben.
Aber wie ist das Kräfteverhältnis in der NFL wirklich einzuschätzen?
ran wagt eine Einordnung im Power Ranking.
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Platz 32: Tennessee Titans (Vorwoche: Platz 32)
In Nashville nichts Neues. Das ist zwar kein Filmtitel, aber der aktuelle Zustand der Tennessee Titans.
Das 18:24 bei den Baltimore Ravens klingt deutlich knapper, als es am Ende war. Die Ravens dominierten das Spiel, bis Lamar Jackson verletzt den Platz verließ. Erst dann kamen die Titans auf ein One-Score-Game ran, das aber nur die Punktedifferenz beschönigt.
Platz 31: Tampa Bay Buccaneers (Vorwoche: Platz 30)
Schwere Kost, was aktuell bei den Tampa Bay Buccaneers geboten wird. Nach dem Ausfall von Baker Mayfield musste Rookie Jalon Daniels ran. Der Undrafted Free Agent ist nicht etwa der mäßig begabte Bruder von Jayden Daniels, er machte gegen die Green Bay Packers streckenweise eine solide Partie.
Dennoch ist auch klar: Ohne Mayfield ist dieses Team, was ohnehin nur Durchschnitt bei voller Mannstärke wäre, hoffnungslos verloren.
Platz 30: Miami Dolphins (Vorwoche: Platz 31)
Trotz eines 0-4-Records stehen die Miami Dolphins auf Platz 30. Das liegt vor allem daran, weil sie mit Herz spielen. Gegen zwei starke Gegner aus Kansas City und kürzlich Minnesota lieferten sie eine Leistung, nach der sie sich nichts vorzuwerfen haben.
Ohne De'Von Achane jedoch ist dieses Team, was Talent angeht, einfach nicht wirklich konkurrenzfähig. Noch schlimmer: Durch die gute Bilanz der bisherigen Gegner stehen die Dolphins in der aktuellen Draft Order ohne eigenen Sieg nur auf Platz fünf.
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Platz 29: Los Angeles Chargers (Vorwoche: Platz 29)
Die 23:30-Niederlage der Los Angeles Chargers bei den Seattle Seahawks war bezeichnend. Gleich mit dem ersten Pass warf Justin Herbert eine Interception. Ein ohnehin ohne jedes Selbstvertrauen spielender Herbert kriegt im ersten Snap des Spiels schon so eine Watschn.
Danach wurde es zwar besser, gefährdet war Seattles Sieg jedoch zu keinem Zeitpunkt. Ab wann ist Jim Harbaugh auf dem Hot Seat? Ab wann darf an Justin Herbert gezweifelt werden? In Inglewood werden bald viele Fragen gestellt werden müssen.
Platz 28: Houston Texans (Vorwoche: Platz 28)
Die Houston Texans sind das beste 0-4-Team der NFL - dementsprechend sind sie auch im Power Ranking am besten dieser Teams platziert. Auch gegen die Dallas Cowboys verlieren die Texans nur knapp.
C.J. Stroud macht eigentlich einen guten Job, aber von der gefürchteten Defense des letzten Jahres ist kaum mehr etwas zu sehen. Positiv: In Woche fünf gegen die ebenfalls sieglosen Tennessee Titans winkt der erste Saisonsieg. Negativ: Wenn auch dieses Spiel verloren geht, wird es ungemütlich.
Platz 27: New York Jets (Vorwoche: Platz 27)
Es bleibt dabei: Die New York Jets machen nicht viel falsch. Aber beim 12:23 bei den Chicago Bears auch nicht sonderlich viel richtig. Vor allem die Defense bereitete Sorge: Exakt 500 Yards erlaubte die Verteidigung, das ist eine mittlere Katastrophe. Die Offense blieb unter 200 Yards.
Einziger Lichtblick, neben einer guten Red-Zone-Defense: Minkah Fitzpatrick fing tatsächlich die erste Jets-Interception seit 2024. Ja, das lest ihr richtig. 2024.
Platz 26: Arizona Cardinals (Vorwoche: Platz 25)
War Jacoby Brissett in der vergangenen Saison noch einer der unterbewertetsten Quarterbacks, kann er diesem Ruf in 2026 nicht mehr gerecht werden. Erneut stehen gegen die New York Giants nur 166 Passing Yards, zwei Touchdowns und drei Interceptions zu Buche. Das ist deutlich zu wenig.
Marvin Harrison Jr. kommt auch weiter nicht in Tritt: ein Catch für zwölf Yards - aber immerhin der erste Touchdown der Saison. Damit steht er in dieser Saison bei fünf Catches, 85 Yards und jenem ersten Touchdown. Das wären nicht einmal für ein Spiel herausragende Statistiken.
Platz 25: Green Bay Packers (Vorwoche: Platz 26)
Das Spiel der Packers bei den Bucs hatte etwas von Not gegen Elend. Im vierten Quarter wurde man das Gefühl nicht los, beide Teams versuchten wirklich mit aller Macht, dieses Spiel zu verlieren. Die Bucs entschieden das Wettversagen dann schlussendlich für sich.
Trotz des mehr schlechten als rechten 17:14 gibt es auch zwei positive Takeaways für die Packers: Zum einen kommen die Running Backs Kaleb Johnson und Chris Brooks auf über fünf Yards pro Lauf, was ein toller Wert ist, wären da nicht die Fumble-Probleme der Running Backs. Zum anderen erlaubten Jordan Love und seine O-Line keinen Sack. Balsam für die Seele aller Packers-Fans.
Platz 24: Pittsburgh Steelers (Vorwoche: Platz 21)
Die Pittsburgh Steelers sind die diesjährige Achterbahnfahrt der NFL. Bodenlos gegen die Patriots, stark gegen die Cincinnati Bengals, danach wieder kaum mit anzusehen gegen die Cleveland Browns.
Bis tief ins vierte Quarter erzielten die Steelers nur zehn Punkte. Zwar kam Aaron Rodgers mit zwei Touchdowns nochmal ran, am Ende hielt die Defense jedoch nicht stand. Unteres Mittelfeld ist, wo die Steelers aktuell zu Hause sind.
Platz 23: Washington Commanders (Vorwoche: Platz 19)
Eigentlich versprach das London Game zwischen den Washington Commanders und Indianapolis Colts eine tolle Partie zu werden. Marcus Mariota verletzte sich jedoch früh und wurde von Rookie Athan Kaliakmanis ersetzt. Der machte für seinen ersten Kaltstart in der NFL einen soliden Job, gegen die Colts reichte es jedoch nicht.
Vor allem das Laufspiel bereitet weiter Sorgen: Jacory Crosky-Merritt kommt nur auf 15 Yards bei neun Läufen. Puh.
Platz 22: New Orleans Saints (Vorwoche: Platz 16)
Attestierten wir den New Orleans Saints im ran-Power-Ranking trotz 1-2 noch gute Leistungen, hat sich das in Woche vier erledigt. Mit 24:45 gingen die Saints gegen die Atlanta Falcons baden.
Während Tyler Shough mit seinen Receivern Chris Olave und DeVaughn Vele eine gute Connection hat, ist der Lauf sowohl in der Defense als auch in der Offense ein Problem. Die Saints kamen am Ende auf 50 Rushing Yards, zwölf weniger als der Backup der Falcons.
Platz 21: Cleveland Browns (Vorwoche: Platz 22)
Ja, die Cleveland Browns stehen bei 3-1 und Platz 21 ist eigentlich zu niedrig. ABER: Wir trauen weder der Browns-Franchise noch Deshaun Watson nachhaltig. Dennoch muss man sagen: Das 27:24 gegen die Pittsburgh Steelers war in allen Mannschaftsteilen eine tolle Leistung.
Das Lob gehört hier vor allem dem neuen Head Coach Todd Monken sowie den Rookie-Receivern KC Concepcion und Denzel Boston. Beim nächsten Sieg kommen sie in die Top 16, versprochen!
Platz 20: Atlanta Falcons (Vorwoche: Platz 24)
Innerhalb von zwei Wochen zwölf Plätze im Ranking geklettert, Chapeau Atlanta Falcons! Nach der Machtdemonstration gegen die Packers folgten 45 Punkte gegen die Saints. Das zeigt eindrucksvoll, was in diesem Team steckt und wie sehr Cooper Rush diese Offense zurückgehalten hat.
Bijan Robinson ist nach seiner Gala in Green Bay erneut durchgedreht und hat 145 weitere Rushing Yards auf sein Konto gepackt, damit kommt er alleine in den letzten beiden Spielen auf fast 350 Yards Raumgewinn alleine am Boden. Viel Spaß dabei, diesen Spieler in dieser Form zu stoppen.
Platz 19: Philadelphia Eagles (Vorwoche: Platz 13)
Der Trainerstuhl von Nick Sirianni dürfte aktuell der heißeste der Liga sein. Welche offensive Identität soll das Team haben? "Wir wissen aktuell nicht, wer wir sein wollen." Das sagte der Head Coach selbst. Kein gutes Zeugnis für sich selbst.
Gegen die Los Angeles Rams ließen sich die Eagles durch eine unfassbar schwache Performance in der Offense eine ohnehin eher unverdiente 10-Punkte-Führung noch nehmen. In Pennsylvania brennt der Baum.
Platz 18: Baltimore Ravens (Vorwoche: Platz 11)
Trotz Sieg sieben Plätze runter? Das ist der Effekt von Lamar Jackson, der beim kommenden Spiel gegen die Falcons wohl ausfallen wird.
Es ist das x-te Mal, dass Jackson während einer Saison verletzt fehlen wird. Wie gut oder nicht gut die Ravens ohne ihn sind, zeigten sie beim 24:18 gegen die Tennessee Titans: Die zweite Halbzeit, in der Tyler Huntley spielte, verloren die Ravens mit 0:11.
Platz 17: Detroit Lions (Vorwoche: Platz 15)
Diese Defense der Detroit Lions hat verdammt viele Probleme, gerade in der Secondary. Das zeigte sich erneut beim 26:32 gegen die Carolina Panthers. Wenn die Offense keine 30 Punkte erzielt, dann haben die Lions keine Siegchancen. Nach Scoring ist die Lions Defense Vorletzter der Liga.
Da helfen auch die stets zuverlässigen Jared Goff (412 Yards, ein Touchdown) sowie Jahmyr Gibbs (77 Total Yards, ein Touchdown) nichts.
Platz 16: Indianapolis Colts (Vorwoche: Platz 18)
Gefühlt sind die Colts eins der Teams, die in dieser Saison völlig unter dem Radar fliegen. Mit 2-2 reißen sie keine Bäume aus, aber sie haben mit Jonathan Taylor einen der besten Running Backs der Liga.
Beim Sieg gegen die Commanders lieferte Daniel Jones keine gute Leistung ab, aber es reichte, um das Spiel klar zu gewinnen. Taylor war mit 95 Rushing Yards und zwei Touchdowns erneut der Game Winner für die Colts.
Platz 15: New York Giants (Vorwoche: Platz 17)
Jameis Winston ist und bleibt die größte Attraktion dieser NFL. Man weiß nie, ob man Prime Brett Favre oder Prime JaMarcus Russell bei ihm bekommt. Gegen die Cardinals beim 36:24 war es wieder Ersterer: 250 Yards, drei Touchdowns, zwei Interceptions.
Aber wie schon in der vergangenen Woche im Giants-Segment geschrieben: Wie genau die drei Siege aus vier Spielen zustande kommen, interessiert in Flushing Meadows vor Woche fünf absolut niemanden.
Platz 14: Carolina Panthers (Vorwoche: Platz 23)
Ist das endlich die Breakout-Saison von Bryce Young? Ja, es war "nur" gegen die Defense der Detroit Lions, aber die hat Young nach allen Regeln der Kunst auseinandergenommen. 329 Yards, zwei Touchdowns, kein Turnover. Genau so wollten die Panthers und Dave Canales Young immer sehen.
Auch das Laufspiel kam gegen Detroit wieder in Gang: Chuba Hubbard erlegte die Lions mit 122 Rushing Yards und zwei Touchdowns genau so wie Tetairoa McMillan mit 192 Yards und ebenfalls zwei Scores. Das wird ihm guttun!
Platz 13: Cincinnati Bengals (Vorwoche: Platz 9)
Nach zwei ordentlichen Spielen zum Start sehen die aktuellen Cincinnati Bengals wieder aus wie die mittelmäßigen Bengals aus der Vorsaison. Ja, die Jacksonville Jaguars waren ein Top-Gegner, aber genau das zeigt, was den Bengals zur Spitze der Liga noch fehlt, denn den Jaguars waren sie nicht gewachsen.
Vor allem das Laufspiel war eine Vollkatastrophe: 15 Rushes für 23 Yards wären selbst für eine Online-Partie Madden NFL lachhaft. Chase Brown kommt auf den glorreichen Schnitt von 1,1 Yards pro Lauf. So gewinnt man keine Spiele und schon gar nicht gegen Top-Gegner.
Platz 12: Las Vegas Raiders (Vorwoche: Platz 12)
Die Gegner der Las Vegas Raiders haben sich bisher als wenig konkurrenzfähig geoutet, mit den Kansas City Chiefs wartete nun der erste Top-Gegner.
Trotz der 27:30-Pleite haben die Raiders diesen Test bestanden, auch wenn sie vermutlich an ihre Grenzen gekommen sind. Hätte Kirk Cousins nicht im letzten Drive die Interception geworfen, wäre das Spiel wohl mindestens in die Overtime gegangen. Aber die NFL findet nun einmal nicht im Konjunktiv statt.
Platz 11: New England Patriots (Vorwoche: Platz 20)
Wie im Vorjahr reisten die New England mit einer 1-2-Bilanz zu den Buffalo Bills und erlebten dort ihr Get-Right-Game, wie die Amerikaner sagen. In der Abwesenheit mehrerer Schlüsselspieler gewannen die Patriots verdient mit 29:26.
Vor allem interessant: Trotz der wohl unglücklichsten Interception der Saison legten die Patriots den Ball in die Hände von Drake Maye, der bisher eine Debakel-Saison erlebte, und sagten: "Gewinn uns da Spiel." Gesagt, getan. Das muss er nun konservieren, sein Abgesang wurde offenbar zu früh eingeleitet.
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Platz 10: Dallas Cowboys (Vorwoche: Platz 14)
Völlig überraschenderweise passieren bei den Dallas Cowboys gute Dinge, wenn CeeDee Lamb den Ball bekommt. Mit 17 Catches für 189 Yards stellte er einen neuen Franchise-Rekord auf, er stellte sich für eine ehemals gefürchtete Defense der Texans als undeckbar heraus.
Auch Javonte Williams, der durchaus gescholten wurde in den ersten Spielen, holte sich mit drei Touchdowns etwas Selbstvertrauen. Ja, die Cowboys stehen "nur" 2-2, aber in dieser Division ist in diesem Jahr viel möglich.
Platz 9: Denver Broncos (Vorwoche: Platz 6)
Wir könnten hier eigentlich jede Woche dasselbe schreiben: Wieso wacht dieses hochtalentierte Team gefühlt erst im Schlussviertel auf? Wieso vergisst Bo Nix über weite Strecken des Spiels, dass Würfe jenseits der Line of Scrimmage legal sind? Fragen über Fragen.
Der einzige Unterschied ist nur: Hat der Gegner genug Qualität, um diese absolut limitierte Offense der Broncos auszuhebeln und die fantastische Defense zu knacken? Die San Francisco 49ers hatten sie.
Platz 8: Los Angeles Rams (Vorwoche: Platz 8)
Die L.A. Rams durften sich bei den Eagles bedanken, dass sie bis tief ins Schlussviertel überhaupt noch im Spiel waren und ein 10-Punkte-Comeback hinlegen konnten. Aber sind das wirklich die vor der Saison so gefürchteten Rams?
Aaron Donald und Myles Garrett verletzt, Matt Stafford auch kilometerweit von der MVP-Form entfernt - immerhin Head Coach Sean McVay in Hochform, der auch mal während der Viertelpause eine Ansprache hält.
Dennoch: Das Talent ist bei den Rams vorhanden, aber sie müssen sich alsbald fangen, sonst enteilen ihnen in der Division Seahawks und 49ers. Zumal mit den Buffalo Bills am kommenden Spieltag ein weiterer Gradmesser wartet.
Platz 7: Chicago Bears (Vorwoche: Platz 10)
Gegen teilweise mittellose New York Jets haben die Chicago Bears souverän mit 23:12 gewonnen. Auch wenn die Interception von Tyson Bagent Head Coach Ben Johnson massiv nerven dürfte: Auch das zweite Spiel ohne Caleb Williams gewannen die Bears damit relativ mühelos.
Vor allem das Laufspiel ist eine unglaubliche Waffe, das hat Johnson aus Detroit hervorragend auch in Chicago implementiert. Mit 196 Rushing Yards pro Spiel führen die Bears die Liga an. Wer das nicht stoppen kann, kann auch Chicago nicht stoppen.
Platz 6: Minnesota Vikings (Vorwoche: Platz 7)
Kyler Murray und der offensiv denkende Head Coach Kevin O'Connell können sich einzig und alleine bei der Defense von Brian Flores bedanken, dass sie in den Top 6 des Power Rankings sind. Das 15:10 gegen die Miami Dolphins war zwar deutlicher, als es das Ergebnis suggeriert, und T.J. Hockenson hat einen sicheren Touchdown liegen lassen, um den Sieg abzusichern. Am Ende bleibt aber ein Sieg mit fünf Field Goals.
Aber wen interessiert das? Die Vikings haben die beste Scoring Defense und vier Siege aus vier Spielen. Der Rest ist zweitrangig.
Platz 5: Buffalo Bills (Vorwoche: Platz 1)
Nachdem Josh Allen bereits gegen die Houston Texans alles versucht hat, um das Spiel spät mit einer Interception wegzuwerfen, ist es ihm gegen die Patriots gelungen. Es ist der einzige Makel eines sonst nahezu perfekten Quarterbacks.
Aber auch die Defense muss sich einiges ankreiden lassen: Gegen zuvor schwache Patriots ließen sie nicht nur 29 Punkte, sondern sowohl einen für den Gegner beeindruckenden Opening- als auch Game-Winning-Drive zu.
Platz 4: Seattle Seahawks (Vorwoche: Platz 5)
Mit dem 30:23 gegen die Los Angeles Chargers können die Seattle Seahawks sicher nicht nachhaltig angeben, dennoch gibt dieser Sieg einige Erkenntnisse für Seattle.
Zum einen: Sam Darnold ist längst noch nicht wieder bei 100 Prozent. 13 Completions für 168 Yards, zwei Touchdowns und eine Interception sind so lala. Zum anderen: Endlich funktioniert mal das Laufspiel! Emanuel Wilson kommt auf 120 Scrimmage Yards und zwei Touchdowns, insgesamt haben die Seahawks 138 Rushing Yards vorzuweisen.
Platz 3: Jacksonville Jaguars (Vorwoche: Platz 4)
Die Jacksonville Jaguars marschieren weiter! Gegen eine eigentlich starke Bengals-Mannschaft gewannen die "Jags" mit 22:17. Trevor Lawrence überzeugte erneut mit nur fünf Fehlpässen, 227 Yards und einem Touchdown.
Besonders wichtig dürfte der Touchdown von Brian Thomas sein. Er fing zwar nur zwei Pässe für 17 Yards, dennoch gibt ihm dieser Score Selbstvertrauen.
Platz 2: Kansas City Chiefs (Vorwoche: Platz 3)
2026 ist der feuchte Traum von Chiefs-Fans, die sich lange ein funktionierendes Laufspiel gewünscht hatten: Kenneth Walker überzeugte erneut mit 177 Rushing Yards und zwei Touchdowns. Der Super-Bowl-MVP macht KC mindestens eine Klasse besser.
Einzig und allein die Workload dürfte Sorgen machen, je länger die Saison geht. Walker erhielt erneut 23 Ballberührungen und die Chiefs haben jetzt schon ihre Bye Week, müssen also bis zu den Playoffs 13 Wochen am Stück spielen. Das ist nicht ohne.
Platz 1: San Francisco 49ers (Vorwoche: Platz 2)
Man kann eigentlich nicht besser spielen, als es Brock Purdy aktuell tut. 1.007 Passing Yards, dazu 122 Rushing Yards, zwölf Touchdowns und nur ein Turnover, ein Passer Rating von 126.7, ein Quarterback Rating (Skala von 0 bis 100) von 89,9. Noch Fragen?
Ach ja, nicht zu vergessen die vier Siege aus vier Spielen. Gegen die Denver Broncos drehten sie in der Halbzeit auf und entschieden das Spiel für sich. Als nächstes wartet mit einem Auswärtsspiel bei den Seattle Seahawks der bisher schwerste Brocken auf die 49ers.
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