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NFL: Trade von A. J. Brown - mit den Patriots wird auch im nächsten Jahr zu rechnen sein - Kommentar

Veröffentlicht:

von Luis Woppmann

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NFL: Tom Brady überrascht Patriots-Neuzugang AJ Brown

Videoclip • 02:04 Min


Die Verpflichtung von A.J. Brown ist nicht nur eine schöne Geschichte, sondern macht die New England Patriots auch in der kommenden Saison zu einem Super-Bowl-Anwärter. Ein Kommentar.

Von Luis Woppmann

Das Warten hat ein Ende.

Lange Zeit gab es Gerüchte über einen Trade von A.J. Brown zu den New England Patriots - jetzt ist der Deal fix: Der 28-Jährige spielt in der kommenden Saison für den amtierenden Super-Bowl-Finalisten.

Es ist nicht nur ein Kindheitstraum, der für den Wide Receiver in Erfüllung geht - mit ihm sind die Patriots in der neuen Saison erneut ein Kandidat auf das Endspiel.

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New England Patriots: A.J. Brown stopft Receiver-Loch

Brown wuchs als großer Patriots-Fan auf. Jetzt scheint es, als wäre es der perfekte Zeitpunkt gekommen, an dem beide Seiten zusammenfinden. New England hat sich in der abgelaufenen Saison entgegen allen Erwartungen als Top-Team der NFL etabliert und es bis in den Super Bowl geschafft.

Mitunter ein Grund für die enttäuschende Leistung der Franchise im Endspiel war die schwache Offensive: Der eigentliche Nummer-1-Receiver Stefon Diggs war über weite Strecken des Spiels völlig abgemeldet und fing nur drei Bälle. Generell kam er in vier Playoff-Spielen nur auf 110 Yards.

Wegen dieser enttäuschenden Leistungen und seinen Problemen neben dem Platz entließen die Patriots den 32-Jährigen in der Offseason. Mit Romeo Doubs kam ein teurer Passempfänger im Gegenzug, dennoch fehlte ein Star-Receiver, um die Offense zu vervollständigen.

Mit A.J. Brown kommt genau ein solcher nach Massachusetts: In sechs seiner sieben NFL-Saisons kam er auf über 1000 Receiving Yards, zudem konnte er auch in den Playoffs mehr überzeugen als Diggs zuletzt.

A.J. Brown passt perfekt zu Spielstil der Patriots

In der abgelaufenen Saison konnte Brown nicht durchgängig überzeugen, Grund dafür war aber vor allem der Spielstil der Eagles: Die Franchise nutzte in der letzten Saison ligaweit die mit Abstand meisten Hitch-Routen. Dabei sprintet der Receiver kurz nach vorne, ehe er abrupt abdreht und dem Ball entgegenläuft.

Dass der 28-Jährige dennoch auf 1000 Receiving Yards kam, spricht eher für seine Fähigkeiten als dagegen. Im Gegensatz zu Jalen Hurts ist Drake Maye dafür bekannt, häufig lange Pässe zu werfen.

Gerade in solchen explosiven Spielzügen gilt Brown als einer der verlässlichsten und besten Receiver der NFL: Bei den Eagles erzielte er in vier Jahren 18 Touchdowns mit einer Flugweite von 20 oder mehr Yards - mehr als jeder andere in der Liga.

Das Duo Maye-Brown wirkt daher jetzt schon wie ein perfektes Match.

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NFL: New England Patriots bleiben Super-Bowl-Contender

Und auch vor dem Trade von Brown machten die Patriots in der Offseason alles richtig: Die starke Defense konnte größtenteils zusammengehalten werden, die wenigen Abgänge wurden adäquat ersetzt.

Das Problem Offensive Line ging die Franchise im Draft mit der Verpflichtung von Caleb Lomu an. Zudem kam mit Alijah Vera-Tucker ein äußerst talentierter Guard.

Die Patriots haben in der abgelaufenen Saison selbstverständlich von ihrem einfachen Spielplan profitiert, der in dieser Spielzeit deutlich schwieriger ist. Die teils junge und unerfahrene Mannschaft hat diese Chance allerdings erstklassig genutzt und sich stark weiterentwickelt - zudem hat sich die Franchise genau an den Positionen verstärkt, bei denen es Verbesserungspotential gab.

In der letzten Saison konnten die Patriots überraschen - in dieser Saison werden sie zeigen, dass das alles andere als ein Strohfeuer war.

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