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NFL: Trey Hendrickson vor Trade? So werfen die Cincinnati Bengals ihre Super-Bowl-Chancen weg - ein Kommentar

Aktualisiert:

von Andreas Reiners

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NFL: Frust über Entlassung? Ex-Eagles-Star schießt gegen Hurts

Videoclip • 01:15 Min


Die Cincinnati Bengals haben Trey Hendrickson eine Trade-Freigabe erteilt. Sie stoßen damit ihrem wichtigsten Spieler vor den Kopf - und schmeißen die Super-Bowl-Chancen weg. Ein Kommentar.

Von Andreas Reiners

Die Aussage von Joe Burrow war unmissverständlich.

Sie war zwischen den Zeilen möglicherweise sogar eine kleine Drohung. Ganz sicher war sie der deutliche Hinweis darauf, wie die Cincinnati Bengals den Quarterback glücklich machen können.

Indem die Leistungsträger gehalten werden.

Also in erster Linie Ja’Marr Chase, Tee Higgins und Trey Hendrickson.

Die bisherige Ausbeute?

Überschaubar.

Oder doch eher katastrophal?

Das Wichtigste in Kürze

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Cincinnati Bengals: Defensiv-Star Hendrickson darf gehen

Denn Hendrickson wurde jetzt die Trade-Freigabe erteilt. Einer der besten Pass Rusher der Liga und unumstrittener Fixpunkt der Defense darf sich ein neues Team suchen.

Eine sowieso schon angeschlagene Defense wird so noch weiter geschwächt. Von dem fatalen Zeichen an Burrow und auch an die anderen Topstars ganz zu schweigen.

Es gibt Moves in der NFL, die wenig Sinn ergeben. Die Hendrickson-Entscheidung sorgt in der Hinsicht und in der Gemengelage für ein neues Niveau.

Denn hinzu kommt, dass Higgins erneut mit dem Franchise Tag belegt wurde. Ja, das bindet ihn für eine weitere Saison an die Bengals, beweist aber auch, dass man vom ursprünglichen Ziel, sich mit dem Receiver auf einen langfristigen Vertrag zu einigen, noch entfernt ist.

Cincinnati Bengals: Unruhe droht

Die Bengals haben sich durch den Tag Zeit verschafft. Doch es wäre nicht das erste Mal, dass diese Situation eine Eigendynamik entwickelt und eventuell sogar in einem Holdout endet. Unnötige Unruhe würde sie so oder so mit sich bringen.

Und Chase? Der soll der bestbezahlte Nicht-Quarterback werden. Das haben die Bengals angekündigt, können aber noch kein Ergebnis präsentieren. Laut "The Athletic" sollen beide Parteien bei den Vorstellungen noch weit auseinander liegen.

NFL 2025: Die Teams mit dem meisten Dead Cap

  • NFL 2025: Die Teams mit dem meisten Dead Cap
    Der Salary Cap ist die Summe, über die die Teams jährlich für Spielergehälter verfügen. 2025 sind es 279,2 Millionen Dollar pro Team. Natürlich kommt es auch immer wieder zu Entlassungen. Wenn das während eines gültigen Vertrages passiert, bleibt das Team auf dem "Dead Cap" oder auch "Dead Money" sitzen, das weiter gegen den Salary Cap gerechnet wird.

    ZUMA Press Wire

  • Dead Cap
    Dieses "tote Geld" berechnet sich aus der bislang ausgezahlten Summe des Vertrages, das mit dem verbleibenden garantierten Gehalt addiert wird. Von der Summe wird der bisherige gesamte Cap Hit abgezogen. Das Ergebnis ist der Dead Cap, welches einen möglichen Teil des Cap Spaces blockiert. ran zeigt, wie hoch der Dead Cap aktuell pro Team ist. (Stand: 16.08.2025, Quelle: OverTheCap)

    UPI Photo

  • Chicago Bears
    Dead Cap: 4.056.894 US-Dollar
    Spitzenreiter: Nate Davis - 2.000.000 US-Dollar

    ZUMA Press Wire

  • Arizona Cardinals
    Dead Cap: 7.399.996 US-Dollar
    Spitzenreiter: D.J. Humphries - 6.916.668 US-Dollar

    Icon Sportswire

  • Indianapolis Colts
    Dead Cap: 7.829.203 US-Dollar
    Spitzenreiter: Matt Gay - 4.000.000 US-Dollar

    2024 Getty Images

  • Atlanta Falcons
    Dead Cap: 7.830.252 US-Dollar
    Spitzenreiter: Grady Jarrett - 4.125.000 US-Dollar

    Icon Sportswire

  • Cincinnati Bengals
    Dead Cap: 10.821.295 US-Dollar
    Spitzenreiter: Germaine Pratt - 2.333.334 US-Dollar

    2024 Getty Images

  • Kansas City Chiefs
    Dead Cap: 13.294.234 US-Dollar
    Spitzenreiter: Joe Thuney - 10.971.713 US-Dollar

    Icon Sportswire

  • Pittsburgh Steelers
    Dead Cap: 14.447.352 US-Dollar
    Spitzenreiter: Minkah Fitzpatrick - 6.855.000 US-Dollar

    2022 Getty Images

  • Washington Commanders
    Dead Cap: 14.526.887 US-Dollar
    Spitzenreiter: Jonathan Allen - 6.000.000 US-Dollar

    2023 Getty Images

  • Minnesota Vikings
    Dead Cap: 16.416.971 US-Dollar
    Spitzenreiter: Sam Darnold - 5.000.000 US-Dollar

    Icon Sportswire

  • New England Patriots
    Dead Cap: 20.760.370 US-Dollar
    Spitzenreiter: Davon Godchaux - 6.666.667 US-Dollar

    2023 Getty Images

  • Carolina Panthers
    Dead Cap: 21.302.368 US-Dollar
    Spitzenreiter: Jadeveon Clowney - 6.000.000 US-Dollar

    Icon Sportswire

  • Los Angeles Chargers
    Dead Cap: 25.964.721 US-Dollar
    Spitzenreiter: Joey Bosa - 11.111.668 US-Dollar

    ZUMA Press Wire

  • Detroit Lions
    Dead Cap: 26.517.978 US-Dollar
    Spitzenreiter: Carlton Davis - 9.823.456 US-Dollar

    NurPhoto

  • New York Giants
    Dead Cap: 27.383.687 US-Dollar
    Spitzenreiter: Daniel Jones - 22.210.000 US-Dollar

    Icon Sportswire

  • Baltimore Ravens
    Dead Cap: 28.161.479 US-Dollar
    Spitzenreiter: Odell Beckham Jr. - 8.301.000 US-Dollar

    Getty

  • Buffalo Bills
    Dead Cap: 29.483.190 US-Dollar
    Spitzenreiter: Von Miller - 15.417.000 US-Dollar

    Icon Sportswire

  • Dallas Cowboys
    Dead Cap: 29.777.246 US-Dollar
    Spitzenreiter: Zack Martin - 8.802.942 US-Dollar

    IMAGO/Icon Sportswire

  • Denver Broncos
    Dead Cap: 33.514.337 US-Dollar
    Spitzenreiter: Russell Wilson - 32.000.000 US-Dollar

    2023 Getty Images

  • Tampa Bay Buccaneers
    Dead Cap: 33.555.085 US-Dollar
    Spitzenreiter: Shaquil Barrett - 17.401.000 US-Dollar

    Icon Sportswire

  • Green Bay Packers
    Dead Cap: 35.361.221 US-Dollar
    Spitzenreiter: Jaire Alexander - 17.043.182 US-Dollar

    Imagn Images

  • Tennessee Titans
    Dead Cap: 37.022.142 US-Dollar
    Spitzenreiter: Harold Landry - 13.100.000 US-Dollar

    2023 Getty Images

  • Houston Texans
    Dead Cap: 43.908.343 US-Dollar
    Spitzenreiter: Stefon Diggs - 16.644.000 US-Dollar

    Icon Sportswire

  • Los Angeles Rams
    Dead Cap: 50.850.436 US-Dollar
    Spitzenreiter: Cooper Kupp - 22.260.000 US-Dollar

    2025 Getty Images

  • Miami Dolphins
    Dead Cap: 54.049.722 US-Dollar
    Spitzenreiter: Xavien Howard - 15.699.000 US-Dollar

    Getty Images

  • Las Vegas Raiders
    Dead Cap: 54.755.227 US-Dollar
    Spitzenreiter: Davante Adams - 15.700.000 US-Dollar

    2024 Getty Images

  • Jacksonville Jaguars
    Dead Cap: 64.753.662 US-Dollar
    Spitzenreiter: Brandon Scherff - 13.801.000 US-Dollar

    ZUMA Press Wire

  • Cleveland Browns
    Dead Cap: 68.394.909 US-Dollar
    Spitzenreiter: Amari Cooper - 22.584.000 US-Dollar

    IMAGO/Icon Sportswire

  • New York Jets
    Dead Cap: 69.823.169 US-Dollar
    Spitzenreiter: Aaron Rodgers - 21.000.000 US-Dollar

    UPI Photo

  • Seattle Seahawks
    Dead Cap: 72.217.334 US-Dollar
    Spitzenreiter: D.K. Metcalf - 21.000.000 US-Dollar

    2024 Getty Images

  • Philadelphia Eagles
    Dead Cap: 77.084.423 US-Dollar
    Spitzenreiter: Jason Kelce - 16.438.000 US-Dollar

    Imagn Images

  • New Orleans Saints
    Dead Cap: 87.314.666 US-Dollar
    Spitzenreiter: Marshon Lattimore - 31.661.837 US-Dollar

    2017 Getty Images

  • San Francisco 49ers
    Dead Cap: 95.150.012 US-Dollar
    Spitzenreiter: Deebo Samuel - 31.020.600 US-Dollar

    2024 Getty Images


Keine Frage: Es steht gerade erst der Start des neuen Ligajahres bevor, doch ein Statement, eine echte Ansage, was die sportlichen Ambitionen für 2025 angeht, sieht definitiv anders aus.

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Cincinnati Bengals: Zurückhaltung beim Cash

Und es ist nicht so, als hätten die Bengals unüberwindbare Cap-Space-Hürden zu überspringen. Vielmehr hängt es auch an der generellen Zurückhaltung beim Cash. In dem Bereich agiert Teambesitzer Mike Brown traditionell konservativ und rangiert damit zumeist im Mittelfeld der Liga.

Also nicht dort, wo man vermutlich stehen muss, wenn der sportliche Ertrag der maximale sein soll. Das Geschäft ist eine stete Gratwanderung, denn man kann sich dabei auch schwer verheben und ein Team um Jahre zurückwerfen, wenn zu viele falsche Entscheidungen getroffen werden. Mit übertriebener Vorsicht aber auch. Eine gewisse All-in-Mentalität gehört daher auch dazu.

Keine Frage: Eine Garantie auf Erfolg erhält man in der besten Football-Liga der Welt auch mit viel Geld und Risiko nicht. Man erhöht mit einer gesunden Portion von beidem aber die Chancen darauf.

Die Bengals sind allerdings dabei, sie aktiv wegzuwerfen. Und ihren wichtigsten Spieler nachhaltig zu verärgern.

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