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NFL und Referees nähern sich an – Notfallplan bleibt aktiv

Veröffentlicht:

von Oliver Jensen

NFL

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Videoclip • 01:08 Min


Bei den Verhandlungen zwischen der NFL und den Schiedsrichtern gibt es offenbar eine positive Entwicklung. Dennoch wird der Notfallplan weiter fortgesetzt.

Die NFL hat in dieser Woche die Einsatzpläne für ihre Schiedsrichter-Teams verteilt. Dies deutet laut "ESPN" auf Fortschritte bei den Verhandlungen über ein neues Tarifabkommen mit der NFL Referees Association (NFLRA) hin.

In den Ansetzungen waren keine der Ersatz-Schiedsrichter enthalten, die die Liga im Hinblick auf eine mögliche Aussperrung bereits verpflichtet hat. Die Offiziellen-Abteilung der NFL plant dennoch, ab Freitag mit der Schulung dieser Ersatzkräfte zu beginnen. Das derzeitige Tarifabkommen zwischen beiden Seiten läuft am 31. Mai aus.

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Nach einer Verhandlungssackgasse im Frühjahr hatte die Liga bereits Maßnahmen für den Einsatz von Ersatzkräften eingeleitet. Zuletzt soll es jedoch wieder Bewegung in Richtung Einigung gegeben haben.

NFL-Schiedsrichter verdienen im Schnitt 385.000 US-Dollar

Trotz der laufenden Gespräche treibt die NFL ihre Notfallplanung parallel weiter voran.

Perry Fewell, Senior Vice President of Officiating der Liga, teilte den Teams in einem Memo vor dem NFL Draft mit, dass die NFL bereits medizinische Untersuchungen und Überprüfungen bei College-Schiedsrichtern durchführt, die im Bedarfsfall als Ersatz einspringen könnten. Ersatzkräfte sollen bereits ab dem 1. Juni bei OTAs und Minicamps eingesetzt werden können.

Zum Zeitpunkt der Verhandlungssackgasse in diesem Frühjahr hatte die NFL der NFLRA laut Medienberichten einen Sechsjahresvertrag angeboten, der durchschnittliche jährliche Gehaltssteigerungen von 6,45% vorsah. Ein NFL-Schiedsrichter verdiente im Jahr 2025 im Schnitt 385.000 US-Dollar.

Probezeit soll verlängert werden

Zudem drängte die Liga auf mehrere grundlegende Änderungen in der Struktur des Schiedsrichterwesens, auf die die NFLRA zu Beginn der Gespräche weitgehend ablehnend reagierte. Dazu gehören unter anderem eine Verlängerung der Probezeit für neue Schiedsrichter von drei auf fünf Jahre.

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