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NBA Finals: New York Knicks stehlen Game 1 bei den San Antonio Spurs
Veröffentlicht:
von SIDBeim Abschluss: Victor Wembanyama (l.)
Bild: AFP/GETTY IMAGES /SID/GREGORY SHAMUS
Spiel 1 der NBA-Finals endete mit einer kleinen Überraschung: Die New York Knicks gewinnen auswärts bei den San Antonio Spurs und legen vor.
Die New York Knicks haben den "jungen Wilden" der San Antonio Spurs um Basketball-Superstar Victor Wembanyama getrotzt und den ersten Sieg der NBA-Finals eingefahren.
Im Auswärtsspiel bei den Spurs gewann die Mannschaft des deutschen Centers Ariel Hukporti Spiel 1 der Best-of-seven-Serie mit 105:95 und machte den ersten kleinen Schritt in Richtung ihres dritten NBA-Titels - dem ersten seit 1973.
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NBA Finals: Umkämpftes Spiel 1 in Texas
San Antonio, das im Finale der Western Conference Titelverteidiger Oklahoma City Thunder ausgeschaltet hatte, plagte sich zu Beginn noch mit Problemen in der Effizienz, traf dann aber seine Würfe immer besser und ging noch im ersten Viertel zweistellig in Führung. Gerade in der Defensive überzeugte der jüngste Finalteilnehmer seit den Portland Trail Blazers 1977 mit vielen starken Aktionen.
Doch die Knicks kämpften sich immer wieder zurück, wenn die von Wembanyama dirigierten Spurs drohten, davonzuziehen. Zu Beginn des Schlussviertels stand es 76:76. In der Schlussphase behielten die Knicks den kühleren Kopf, Jalen Brunson führte sein Team mit wichtigen Körben und insgesamt 30 Punkten zum Sieg.
"Es gab vieles, was wir hätten besser machen können, aber ich glaube, unser Zusammenhalt war letztlich der entscheidende Unterschied", sagte Brunson, der im ersten Viertel für eine Schrecksekunde sorgte. Der Point Guard musste wegen einer Knieverletzung kurzzeitig das Spielfeld verlassen, er kehrte aber wieder zurück.
NBA Finals: New York Knicks setzen Siegesserie fort
Bei den Spurs erwischte Wembanyama mit 26 Punkten und zwölf Rebounds bei schwacher Wurfquote nur ein durchschnittliches Spiel. "Ich war heute Abend einfach schlecht - komplizierter ist es nicht", sagte Wembanyama. Nervosität habe beim 22-Jährigen aber keine Rolle gespielt. "Es hat sich definitiv besonders angefühlt, keine Frage, aber es war bei Weitem kein Faktor, der als Ausrede dienen könnte", so Wembanyama: "Es hatte keinerlei Einfluss auf unsere Leistung."
Hukporti, der als insgesamt erst sechster Deutscher im Finale um die Larry O'Brien Trophy spielt, kam bei New York nicht zum Einsatz. Der Big Man aus Stralsund könnte nach Dirk Nowitzki (2011) und Isaiah Hartenstein (2025) zum dritten deutschen NBA-Champion werden.
New York setzte bei der ersten Finalteilnahme seit 1999 gleich ein kleines Zeichen und und fuhr am Ende den zwölften (!) Playoff-Sieg in Serie ein.
San Antonio, das erstmals seit dem Titelgewinn 2014 im NBA-Endspiel steht, muss im nächsten Heimspiel am Freitag (2.30 Uhr MESZ/Prime Video) gegen ein 0:2 ankämpfen. 1999 war New Yorks Gegner ebenfalls San Antonio - damals behielten die Texaner die Oberhand und feierten ihren ersten von bislang fünf Titeln.
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