Boxen
Tyson Fury: Ex-Weltmeister schlägt Machmudow souverän und feiert erfolgreiches Comeback nach 476 Tagen
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von SIDran Mehr Sport
Boxen: Fury spricht vor Comeback über sein Liebesleben mit Ehefrau Paris
Videoclip • 01:07 Min
Tyson Fury meldet sich mit einem Sieg im Boxring zurück. Gegen den Russen Arslanbek Machmudow muss der Ex-Weltmeister jedoch über die volle Distanz gehen.
Der frühere Box-Weltmeister Tyson Fury hat ein erfolgreiches Ring-Comeback gefeiert. Der 37 Jahre alte Brite besiegte den Russen Arslanbek Machmudow am Samstag im Tottenham Stadium in London nach Punkten. Durch den Sieg, 476 Tage nach seinem bis dato letzten Profikampf, lebt Furys Chance, den Schwergewichts-Thron ein drittes Mal zu besteigen.
Fury gewann auf zwei der Punktrichterkarten mit 120:108. Der dritte Punktrichter entschied, dass er seinen Gegner nach den maximalen zwölf Runden mit 119:109 besiegt hatte.
Der Erfolg gegen Machmudow war Furys 35. Sieg in seinem 38. Fight (zwei Niederlagen, ein Remis). Wie es nun unmittelbar für Fury weitergeht, ist offen; perspektivisch wird über einen dritten Kampf gegen Dreifach-Weltmeister Alexander Usyk spekuliert. Gegen Usyk hatte Fury seine einzigen beiden Pleiten kassiert. Zuletzt gab es auch Gerüchte über ein britisches Duell mit Ex-Champ Anthony Joshua, der den Fight am Samstag vor Ort in London aus nächster Nähe verfolgte.
Fury wandte sich nach dem Kampf direkt an Joshua. "Ich fordere dich heraus, Anthony Joshua: Kämpfe als Nächstes gegen mich. Nimmst du die Herausforderung an?", rief Fury.
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Fury feiert Comeback-Sieg: Ab Runde zwei im Rhythmus
Fury hatte im Mai 2024 den Vereinigungskampf um die unumstrittene Schwergewichtskrone und damit auch seinen WM-Titel nach Version des Weltverbandes WBC an Usyk verloren, ehe er im Dezember desselben Jahres im Rückkampf ebenfalls unterlag. Im Anschluss an das zweite Duell war Fury ein weiteres Mal in seiner bewegten Karriere zurückgetreten.
In seinem Comeback-Fight tat sich Fury, der 2015 Wladimir Klitschko entthront hatte, anfangs schwer und musste in der ersten Runde Treffer hinnehmen. Ab der zweiten Runde fand er jedoch seinen Rhythmus und stellte den Gegner unter anderem mit seiner Beinarbeit immer wieder vor Probleme.
Zwar setzte Machmudow noch einzelne Wirkungstreffer, wirkte jedoch zunehmend müde und verlor die Kontrolle über das Tempo. Fury wich geschickt aus und setzte eigene Treffer, Machmudow verlor dabei mehrmals seinen Mundschutz. Eine Vorentscheidung fiel trotz einiger Aufwärtshaken Furys aber nicht mehr, sodass die Kampfrichter nach zwölf Runden ein klares Urteil fällten.
Für Machmudow war es die dritte Niederlage im 24. Profikampf (21 Siege). Der 36-Jährige war unter anderem im Jahr 2023 von Deutschlands Hoffnungsträger Agit Kabayel durch technischen K.o. bezwungen worden.
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