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Darts - Luke Littler über kometenhaften Aufstieg: "Es geht darum, im Moment zu leben"
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von Julian ErbsBLACKPOOL, ENGLAND - JULY 27: Luke Littler of England smiles during the Final match between James Wade of England and Luke Littler of England on day nine of the 2025 Betfred World Matchplay at Winter Gardens on July 27, 2025 in Blackpool, England. (Photo by Lewis Storey/Getty Images)
Bild: Getty Images
Luke Littler ist der Shootingstar der Dartszene – jetzt spricht er darüber, wie sehr ihn der volle Terminkalender belastet.
Mit gerade einmal 16 Jahren betrat Luke Littler die große Bühne und stürmte als Außenseiter direkt ins Finale der PDC World Darts Championship 2024 – der Beginn eines kometenhaften Aufstiegs.
Anschließend feierte er mehrere Erfolge bei den World Series Events und gewann als bislang jüngster Spieler überhaupt seinen ersten Major-Titel.
2025 verlief für ihn noch erfolgreicher: Als jüngster Spieler der Geschichte komplettierte er die prestigeträchtige "Triple Crown", bestehend aus dem Gewinn der World Championship, der Premier League und des World Matchplay.
Mit gerade einmal 18 Jahren hat er eigentlich schon alles erreicht, was im Dartsport möglich ist.
In einem Interview mit dem "Mirror" sprach er jetzt auch über die Schattenseiten des Erfolgs.
Das Wichtigste in Kürze
Reisestress macht Luke Littler zu schaffen
"Ich ziehe mich von Turnieren zurück, um mir zwei freie Tage zu gönnen, weil es echt anstrengend sein kann – besonders während der Premier League. Von Februar bis Mai hat man kaum freie Tage", sagt er über seinen straffen Terminkalender.
Um einer Überlastung vorzubeugen, setzt der Engländer auf eine gute Planung – und darauf, gezielt auf bestimmte Turniere zu verzichten: "Zu Beginn des Jahres haben mein Manager und ich alles im Kalender eingetragen, damit wir wissen, was ansteht."
Littler führt fort: "Wenn ich also ausgelaugt oder müde von einer Euro Tour zurückkomme – man kommt sonntags zurück, und montags und dienstags stehen schon wieder Pro Tour-Turniere an – dann mache ich da nicht mit." Denn: "Es geht nur darum, den Kalender im Griff zu haben, auf sich selbst zu achten und sich nicht zu verausgaben."
Insgesamt hat Littler das Gefühl, seine Erfolge gar nicht richtig genießen zu können: "Es bleibt nicht genug Zeit, um sich zurückzulehnen und auf das zu schauen, was ich erreicht habe."
Hierzu erklärt er: "Wenn ich mal eine Woche frei habe, will ich nicht dasitzen und analysieren, was ich in der Vergangenheit gemacht habe. Ich weiß, was ich geschafft habe – ich sehe die Trophäen ja in meinem Wohnzimmer. Es geht darum, im Moment zu leben."
Auch interessant: Darts-WM: Alle Weltmeister seit 1994 - Littler krönt sich zum Titel 2025
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