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Darts: Entscheidung! WDF verbietet Start von Transfrauen
Aktualisiert:
von SIDHäufig Mittelpunkt der Diskussionen: Noa-Lynn van Leuven
Bild: IMAGO/Ian Stephen/SID/IMAGO/Ian Stephen
Zukünftig dürfen Transfrauen nicht mehr an den Turnieren des Verbands WDF teilhaben.
Die World Darts Federation (WDF) verbietet Transfrauen ab sofort die Teilnahme an Frauen- und Mädchenturnieren. Wie der Weltverband am Montag mitteilte, dürfen nur noch Personen an Wettbewerben teilnehmen, die "gemäß Richtlinien als Frauen/weiblich definiert sind".
Personen, die sich einer hormonellen Behandlung zur Geschlechtsangleichung unterzogen haben, müssen in einer offenen Kategorie antreten. Wettbewerbe der bedeutenderen Professional Darts Corporation (PDC) sind davon nicht betroffen.
Darts: WDF "ausschließlich auf gebürtige Frauen" beschränkt
Auf der Generalversammlung im September 2024 sei demnach ein Vorschlag eingebracht worden, der die Anmeldung und Teilnahme an WDF-Turnieren für Frauen und Mädchen "ausschließlich auf gebürtige Frauen" beschränkt. Diesen Vorschlag habe die Mehrheit der Mitgliedsländer angenommen. Insgesamt gehören dem WDF mehr als 80 Nationalverbände an, darunter auch der Deutsche Dart-Verband (DDV).
Der Verband sei sich bewusst, "dass die Definition von Frauen von Land zu Land unterschiedlich" sei und die Änderungen für Personen, die mit ihrem aktuellen Geschlecht Darts spielen möchten, eine "Herausforderung darstellen" können. Die WDF habe nach eigenen Angaben ihre Mitgliedsländer direkt kontaktiert, um diese Änderungen direkt mit betroffenen Personen besprechen zu können.
Die WDF ist der Darts-Weltverband, die prestigeträchtigeren Turniere liegen aber bei der PDC, darunter auch die jährlich stattfindende Weltmeisterschaft im Londoner Alexandra Palace. Öffentlicher Streitfall ist immer wieder die Niederländerin Noa-Lynn van Leuven, die 2024 als erste Transfrau überhaupt ein PDC-Turnier gewinnen konnte.
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