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Darts-WM: Wutausbruch im "Ally Pally" - Cameron Menzies enthüllt weitere Folgeschäden
Aktualisiert:
von Franziska Wendlerran Mehr Sport
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Videoclip • 01:15 Min
Nach seinem Wutausbruch bei der Darts-WM kämpft Cameron Menzies auch Monate später mit den körperlichen Folgen.
Es war einer der Skandal-Momente bei der vergangenen Darts-WM. Nach seiner Erstrundenpleite gegen den jungen Engländer Charlie Manby schlug der Schotte Cameron Menzies vor Wut auf einen Tisch auf der Bühne des Ally Pally.
Bereits in diesem Moment war zu erahnen, dass der Wutausbruch womöglich nicht ohne Folgen bleiben würde – und er ist offenbar noch schlimmer als gedacht.
Beim European Darts Grand Prix gab der 36-Jährige nun zu, dass ihm die bei seinem Wutausbruch erlittenen Schäden weiterhin zu schaffen machen, vor allem bei niedrigeren Temperaturen.
So werden seine Finger regelmäßig taub, was ihn am Oche beeinträchtigt. Menzies führt deshalb Handwärmer in seiner Tasche mit sich.
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Nervenschäden und Probleme bei Kälte
"Nachdem ich den Kampf mit dem Tisch verloren hatte, ließ ich mich am nächsten Tag operieren. Sie untersuchten die Sehnen und Nerven, und ich hatte Glück, dass keine durchtrennt wurde, aber ich habe einige beschädigt", sagte er im Gespräch mit "Darts News".
"Wenn es kalt ist, habe ich viele Probleme: Die Hand wird taub, ich spüre ein Kribbeln. Wenn es warm ist, ist es zwar nicht perfekt, aber die Stelle, an der ich den Dart halte, ist nicht die Stelle, an der der Nervenschaden liegt."
Und weiter: "Die Verletzung befindet sich an der Innenseite meines Fingers, und da ich den Dart an der Außenseite halte, ist es in neun von zehn Fällen kein Problem. Wenn meine Hand kalt ist, bekomme ich Probleme: Sie wird taub, schmerzt und kribbelt. Deshalb habe ich immer einen Handwärmer in meiner Tasche."
Immerhin: Beim European Darts Grand Prix in Deutschland hatte Menzies kein Problem. "Es sind etwa 21 Grad, also geht es mir gut."
Trauerfall als Auslöser des Wutausbruchs
Bereits im Februar hatte der Schotte erklärt, in Teilen seiner Finger kein Gefühl mehr zu haben, weshalb er mit Problemen zu kämpfen habe.
Menzies musste nach dem Vorfall operiert werden und unterzog sich anschließend einer intensiven Traumatherapie an seiner Hand. Die habe sich "über sechs Wochen" hingezogen, erläuterte er.
Seinen Wutausbruch erklärte er später übrigens mit einem Trauerfall in seiner Familie. Sein ihm nahestehender Onkel starb kurz zuvor.
Beim European Darts Grand Prix scheiterte Menzies im Sechzehntelfinale an Ross Smith.
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