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Darts: Ex-Profi kritisiert Luke Litter - "Man hätte ihm das Handy wegnehmen sollen"

Aktualisiert:

von Christian Stüwe

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Videoclip • 01:15 Min


Nach dem hitzigen Premier-League-Duell mit Gian van Veen wird immer mehr Kritik an Luke Littler laut. Ex-Profi Vincent van der Voort kritisiert nicht nur das Verhalten des Weltmeisters, sondern auch dessen Umfeld.

Der Zoff zwischen Luke Littler und Gian van Veen schlägt weiter hohe Wellen.

Der amtierende Darts-Weltmeister und der Vize-Weltmeister waren in der vergangenen Woche während ihres Premier-League-Matches in Manchester aneinandergeraten.

Van Veen hatte sich darüber geärgert, dass Littler offensichtlich etwas zu sehr gejubelt hatte, als sein Kontrahent einen Matchdart verpasste. Der Niederländer warf dem Engländer daraufhin einen bösen Blick zu, "The Nuke" reagierte mit wilden Gesten und deutete unter anderem an, dass van Veen wie ein weinerliches Baby reagiert habe.

Van Veen gewann das Spiel mit 6:5, beim Handschlag blickten sich beide nicht in die Augen. Doch damit nicht genug, die Streitigkeiten verlagerten sich weiter in die sozialen Medien.

"Man jubelt nicht, wenn der Gegner einen Wurf verfehlt", sagte van Veen nach dem Match: "Er ist ein schlechter Verlierer." Littler reagierte auf einen Instagram-Beitrag, der diese Aussagen zitierte, lediglich mit Lachsmileys.

Zudem postete der 19-Jährige in seiner Story eine Liste seiner bisherigen Major-Titel.

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Darts: Ex-Profi kritisiert Luke Littler und dessen Umfeld

Mit diesem arroganten Verhalten ruft Littler zahlreiche Kritiker auf den Plan. Einer von ihnen ist der Ex-Profi Vincent van der Voort. "Hätte Littler hinterher einfach gesagt: 'Das war nicht besonders clever', wäre es keine große Sache gewesen", sagte der van der Voort im "Darts Draait Door Podcast".

"Aber dann macht er bei Social Media weiter und postet, was er alles schon gewonnen hat … nun, er ist eben noch ein Kind. Das lässt darauf schließen, dass er vielleicht nicht die richtigen Leute in seinem Umfeld hat, die zu ihm sagen: 'Mach das nicht'!", erklärte "The Dutch Destroyer" weiter.

"Jemand hätte ihm einfach mal für eine Weile das Handy wegnehmen sollen, so einfach ist das", gab van der Voort dem Umfeld des besten Darts-Spielers der Welt einen Ratschlag.

Van der Voort kann der Rivalität auch Positives abgewinnen

Der frühere Profi, der sich von 2002 bis 2023 durchgehend für die PDC-WM qualifizieren konnte, wollte den Vorfall jedoch nicht überbewerten. Im Gegenteil: Für die Spannung im Darts-Sport könnte die Rivalität der beiden jungen Stars sogar zuträglich sein.

Er verglich die Situation mit großen Fußballrivalitäten wie Ajax Amsterdam gegen Feyenoord Rotterdam oder dem Old Firm zwischen den Glasgow Rangers und Celtic.

"Genau das will man doch. Ein bisschen mehr Anspannung, ein paar verbale Sticheleien. Darum geht es doch im Sport", so van der Voort abschließend.

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