- Anzeige -

Eishockey-WM auf ProSieben und Joyn

Eishockey-WM 2026 nach deutschem Aus: Christian Künast vermeidet Bekenntnis zu Bundestrainer Harold Kreis

Veröffentlicht:

von ran

ran Eishockey WM live

DEB: Harold Kreis vor dem Aus? Jetzt spricht Christian Künast

Videoclip • 01:05 Min


Nach dem bitteren Vorrunden-Aus bei der Eishockey-WM in der Schweiz wackelt der Stuhl von Bundestrainer Harold Kreis. Während Sportvorstand Christian Künast die Zukunft des Bundestrainers offen lässt, kritisiert er Absagen aus der Bundesliga überraschend deutlich.

Für Deutschland ist die Eishockey-WM in der Schweiz bereits nach der Vorrunde beendet.

Die Schützenhilfe blieb aus, durch den 8:1-Sieg von Lettland gegen Ungarn am Dienstag hat das DEB-Team keine Chance mehr auf den Einzug ins Viertelfinale.

Nach dem Vorrunden-Aus bei den Olympischen Spielen in Italien im Februar ist es die zweite große Enttäuschung für das Team innerhalb von wenigen Monaten.

Für Bundestrainer Harold Kreis könnte dies nun Folgen haben. DEB-Sportvorstand Christian Künast vermied im Gespräch mit ran jedenfalls ein klares Bekenntnis zu Kreis.

"Ab Montag beginnt die Analyse. Und dann arbeiten wir alles auf. Da arbeiten wir zusammen auf, wie wir es immer getan haben. Dann schauen wir weiter. Die Analyse wird schnell gehen, es wird nicht länger dauern als eine Woche, zehn Tage. Dann schauen wir nach vorne", sagte Künast, als er von ran-Moderator Matthias Killing in der Drittelpause des Spiels USA gegen Österreich auf die Zukunft des Bundestrainers angesprochen wurde.

Weitere Eishockey-Videos auf Joyn:

- Anzeige -
- Anzeige -

Künast kritisiert Absagen aus der Bundesliga

Künast wurde auch auf die im Kader fehlenden Spieler angesprochen. Daraufhin nahm er zunächst NHL-Stars wie J.J. Peterka oder Nico Sturm in Schutz, die aus verschiedenen Gründen nicht an der WM teilnehmen konnten. "Es ist eher - das sage ich ganz offen - die eine oder andere Absage aus Deutschland, die uns vielleicht wehtut", erklärte der 54-Jährige weiter.

"Leute ändern sich, Menschen ändern sich. Wenn ich dann höre - ich hoffe, mich versteht jetzt keiner falsch - eine Hochzeit oder, ich sage es jetzt auch wirklich im Fernsehen, eine Geburt ist wichtiger, dann muss man das akzeptieren. Ich war anders, wir waren anders, aber die Zeiten ändern sich", kritisierte Künast.

Künast will Euphorie für Heim-WM schüren

Im kommenden Jahr, wenn die Weltmeisterschaft in Deutschland stattfindet, will das DEB-Team sich wieder von seiner erfolgreicheren Seite zeigen.

"Das habe ich den Spielern heute mitgegeben. Es ist ein Privileg, eine Heim-WM zu spielen, die nicht viele erleben werden. Die Arbeit beginnt jetzt. […] Die Euphorie muss beginnen und wir müssen sie als Verband schüren", sagte Künast.

Weitere News zur Eishockey-WM: