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Eishockey-WM 2027: Erhält der DEB nach dem CAS-Urteil keine Unterstützung, muss er die WM zurückgeben - ein Kommentar
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von Rainer Nachtweyran Eishockey WM live
DEB-Team: Neue Mission! Andre Rankel geht als Bundestrainer "All in"
Videoclip • 05:10 Min
Nach der Wiederaufnahme Russlands ins Welteishockey sind der Weltverband und die deutsche Regierung gefordert. Im Zweifelsfall muss der DEB seine Drohung durchziehen. Ein Kommentar.
Seit Freitag ist es nun erst einmal Tatsache. Die russischen Eishockey-Nationalmannschaften - ob Junioren, Frauen oder auch die der Männer - sind mit der U20-WM 2027 wieder für Weltmeisterschaften zugelassen.
Das dies der gesammelten Eishockey-Welt - mit Ausnahme von Russland und Belarus - übel aufstößt und insbesondere bei den Gastgebern der anstehenden Turniere wie dem kanadischen und dem deutschen Eishockey-Verband für Kopfschmerzen sorgt, ist nicht dem CAS anzulasten.
Der oberste Sportgerichtshof hatte ja nur entschieden, dass die vom Weltverband vorgebrachten Gründe, Sicherheit und Integrität des Sports, keine Ausschlusskriterien mehr sind. Anders als der Curling-Weltverband etwa, der es mit seiner Argumentation geschafft hat, den CAS von einem Fortbestand der Sperre zu überzeugen.
Die IIHF, angeführt von Präsident Franz Reindl, überlegt nun das weitere Vorgehen. Gleiches gilt für die Bundesregierung.
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Russland bei Eishockey-WM? Bundesregierung nun gefordert
Klar ist: Der Deutsche Eishockey Bund benötigt die Unterstützung seitens des Weltverbandes und der Politik, um die Nationalmannschaft eines Kriegstreibers aus dem eigenen Land fernzuhalten.
Sei es - wenn dies denn möglich ist - durch eine erneute Suspendierung durch die Internationale Eishockey-Föderation oder durch Einreiseverbote seitens der Bundesregierung, so wie es die kanadische Regierung wohl bereits im Laufe des Jahres geäußert hatte.
Demnach erlaubt Kanada einzelnen russischen Athleten die Einreise - sonst dürften die NHL-Klubs in Toronto, Montreal, Edmonton, Calgary, Vancouver und Winnipeg nicht mit bzw. gegen Teams mit russischen Stars wie Alexander Owetschkin, Nikita Kutscherow oder Jewgeni Malkin antreten -, nicht aber kompletten Mannschaften.
Auch Lettlands Politiker haben es bereits vorgemacht - und Spiele gegen Russland per Gesetz verboten. Die Bundesregierung ist nun gefordert und muss nachziehen.
Der DEB-Vorstandsvorsitzende Frank Lutz hat bereits das einzig Wahre ausgesprochen, was es nach dem CAS-Urteil noch zu sagen gibt. Erhält der Deutsche Eishockey Bund keine Unterstützung, muss der DEB ein Zeichen setzen und die Weltmeisterschaft zurückgeben.
Eine WM mit russischer Nationalmannschaft auf deutschem Boden darf es aus moralischen und ethischen Gründen nicht geben.
Auch interessant: Das Eishockey-Beben und die Folgen für die Heim-WM Und: Eishockey-Heim-WM mit Russland? "Eine doppelte Katastrophe"
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