3. Liga
TSV 1860 München: Saga um Hasan Ismaik geht weiter - Neue Enthüllungen über gescheiterten Verkauf
Aktualisiert:
von Chris Lugert2. Bundesliga
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Videoclip • 04:15 Min
Der TSV 1860 München sorgt wieder einmal für Schlagzeilen. Jetzt tauchen neue Informationen zum angeblichen Verkauf der Anteile von Hasan Ismaik auf.
von Chris Lugert
Der TSV 1860 München und Normalität - zwei Begrifflichkeiten, die sich seit Jahren ausschließen. Seit der Übernahme des Klubs durch den jordanischen Investor Hasan Ismaik im Jahr 2011 schrieben die "Löwen" kaum noch sportliche Schlagzeilen.
Zuletzt aber schien die Ära Ismaik nach 14 Jahren zu Ende zu gehen, am 5. Juli verkündete der Verein in einer Pressemitteilung, dass Ismaik seine Anteile verkaufen werde. Matthias Thoma, ein in der Schweiz lebender Deutscher, sollte angeblich neuer Investor werden.
Dann, knapp zwei Wochen später, die völlig überraschende Kehrtwende. Ismaik bleibt doch, der Verkauf der Anteile - abgeblasen. Jetzt äußerte sich Thoma selbst zu dem ganzen Vorgang - und eröffnete ein interessantes Detail.
"Ich wäre nicht der Käufer gewesen, sondern habe nur für den vorgesehenen Käufer gesprochen", sagte Thoma dem Portal "dieblaue24". "Das hat bislang noch keiner kommuniziert."
1860 München vor Verkauf an Briefkastenfirma?
Laut "SZ" wäre der Käufer keine Privatperson gewesen, sondern die Firma "Helvetic Corporate Finance SA". Angeblich soll diese bereit gewesen sein, mehr als 50 Millionen Euro für die Anteile zu bezahlen. Der Verein bzw. die Spielbetriebsgesellschaft wäre schuldenfrei gewesen.
Doch von der Firma ist kaum etwas bekannt. Recherchen der "SZ" an der angeblichen Firmenadresse vor Ort in Genf lassen darauf schließen, dass es sich um eine Briefkastenfirma handelte.
Bundesliga-Transfergerüchte: Kim rückt in den Fokus des FC Chelsea

Minjae Kim (FC Bayern)
Der FC Chelsea beschäftigt sich laut Bayern-Insider Christian Falk mit einer möglichen Verpflichtung von Abwehr-Star Minjae Kim. Zwar liege noch kein konkretes Angebot vor, jedoch haben die "Blues" angeklopft. Der FC Bayern würde sich demnach ab 30 bis 40 Millionen Euro gesprächsbereit zeigen. Auch Tottenham, AC Mailand und Inter Mailand seien am Südkoreaner interessiert, ...RHR-Foto

Minjae Kim (FC Bayern)
...noch deutet aber nichts konkret auf einen Abschied hin. Laut Falk ist Kim auch ohne Stammplatz mit seiner Rolle in München zufrieden. Die Bayern schätzen den Innenverteidiger als starken ersten Backup, selbst wenn dieser dafür ein sehr deftiges Gehalt bezieht. Stand jetzt habe Kim nicht die Absicht, die Bosse über einen Wechselwunsch zu informieren.Marco Canoniero

Yan Diomande (RB Leipzig)
Leipzig-Youngster Yan Diomande zählt zu den großen Entdeckungen der Saison. Dies hat offenbar auch Manchester United festgestellt, die laut der spanischen Zeitung "Sport" Interesse am 19-Jährigen haben sollen. Demnach hätte der Flügelspieler die ManUnited-Bosse mit seiner "Schnelligkeit und Dribbelfähigkeit" beeindruckt. Allerdings läuft sein Vertrag bei RB bis Sommer 2030, sodass die mögliche Ablöse sehr hoch ausfallen dürfte.AFP/SID/RONNY HARTMANN

Victor Osimhen (Galatasaray Istanbul)
Victor Osimhen steht nun wohl doch auf dem Zettel des FC Bayern. Der Rekordmeister prüft laut "FussballTransfers", ob ein Transfer des nigerianischen Torjägers möglich sein könnte. Osimhen wurde dem FC Bayern bereits im Winter angeboten, allerdings lehnte Max Eberl einen Transfer damals noch ab. Nun beschäftigen sich die Münchner Verantwortlichen erneut mit dem Angreifer. Auch Osimhen selbst kann sich einen Wechsel nach München offenbar gut vorstellen. Neben dem FC Bayern zeigen allerdings auch andere Klubs Interesse - darunter mehrere Vereine aus Saudi-Arabien.IMAGO/Buzzi

Luka Vuskovic (Hamburger SV)
Kann der HSV Innenverteidiger Luka Vuskovic halten? "Ich bin Überzeugungstäter. Natürlich glaube ich auch fußballromantisch an Dinge, die schwer vorzustellen sind", sagte Hamburgs Trainer Merlin Polzin der "Bild". Der Kroate ist von Tottenham Hotspur ausgeliehen und liegt bei einem Marktwert von 40 Millionen Euro. Dabei wähnt sich Polzin mit einem Trumpf in der Hand. "Wir wissen auch, was im November passiert..." Dabei spielt Polzin auf das Comeback von Lukas Bruder Mario Vuskovic nach Doping-Sperre an.IMAGO/HMB-Media

Said El Mala (1. FC Köln)
Köln-Juwel Said El Mala steht bei einigen Klubs auf dem Zettel, einer wirbt aber wohl besonders intensiv um die Dienste des 19-Jährigen: Brighton & Hove Albion mit Trainer Fabian Hürzeler. Laut "Sky" plant der Premier-League-Klub im kommenden Sommer einen weiteren Vorstoß. Schon in den vergangenen beiden Transferfenstern hat der Klub demnach erfolglos wegen eines möglichen Transfers angefragt. Sein Vertrag in Köln läuft noch bis 2030.IMAGO/Revierfoto

Rocco Reitz (Borussia Mönchengladbach)
Borussia Mönchengladbach könnte im Sommer 2026 wohl Rocco Reitz verlieren. Laut "Sky" soll RB Leipzig großes Interesse am 23-Jährigen haben. Dem Bericht nach hat Reitz in seinem Kontrakt offenbar eine Ausstiegsklausel in Höhe von 28 Millionen Euro. Zudem gibt es wohl auch weitere Interessenten wie Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und Brighton & Hove Albion. Reitz' Vertrag bei den "Fohlen" läuft noch bis Sommer 2028.2025 Getty Images

Jeremy Monga (Leicester City)
Beim englischen Zweitligisten sorgt der erst 16-jährige Jeremy Monga für Aufsehen. Entsprechend sind schon einige Topklubs auf den Teenager aufmerksam geworden. Laut "Teamtalk" gehören auch der FC Bayern und Borussia Dortmund zu den Interessenten an Monga. Demnach sollen auch beide Klubs schon Gespräche mit dem Offensivspieler geführt haben, ...2025 Getty Images

Jeremy Monga (Leicester City)
... der aufgrund der Statuten aber erst im Jahr 2027 nach Deutschland wechseln dürfte. Die Konkurrenz im Werben um den Engländer ist aber wohl riesig. Juventus Turin, Real Madrid und PSG haben wohl ebenfalls schon Kontakt zu Monga aufgenommen, auch die englischen Topklubs Liverpool und Tottenham seien hinter dem Toptalent her, heißt es.2025 Getty Images

Julian Ryerson (Borussia Dortmund)
Landet ein BVB-Stammspieler beim FC Barcelona? Wie "Sky" berichtet, hat Barca offenbar ein Auge auf Julian Ryerson geworfen. Der Norweger soll demnach ein günstiger Ersatz für Jules Kounde sein, der in Katalonien vor dem Abgang steht. Erste Gespräche sollen demnach bereits stattgefunden haben. Ob der BVB einem Abgang jedoch zustimmen würde, ist offen.2025 Getty Images
Die Ursprünge der "Helvetic Corporate Finance SA" liegen demnach beim Start-up Katzer, das in der Westschweiz als Essenslieferdienst und Hausmeisterservice tätig war.
Später wurde das Unternehmen umbenannt und zog um, heute ist es angeblich auf die "Erbringung von Dienstleistungen im Handels- und Finanzbereich, Beratung bei der Veräußerung und dem Erwerb von Unternehmen, Unterstützung bei der Finanzierung von Unternehmen, Verwaltung von Beteiligten" spezialisiert. Seither wurden die Adressen mehrfach gewechselt.
Nie Kontakt zwischen Käufer und Ismaik
Laut Thoma habe es zwischen ihm als Vertreter des mutmaßlichen Kaufinteressenten und Ismaik selbst nie Kontakt gegeben. "Das war für mich von Anfang an sehr seltsam. Es gab nur Kontakt zu seinen Juristen", sagte er.
Anfang Juli, bei der eigentlichen Unterzeichnung der entsprechenden Verträge in Frankfurt, seien laut "SZ" nur Juristen anwesend gewesen, dazu Robert Reisinger und Karl-Christian Bay als Vertreter des ehemaligen 1860-Präsidiums.
Warum der Deal letztlich scheiterte, wollte Thoma nicht verraten. "Ich will nicht weiter Öl ins Feuer gießen. Ich weiß aber, warum es so gekommen ist", sagte er. Ismaik selbst schrieb auf Instagram: "Ein Rückzug meinerseits würde dem TSV 1860 nicht helfen - im Gegenteil."
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