Bundesliga
1. FC Heidenheim - Fraktur bei Jonas Föhrenbach: "Hat seine komplette Nase verloren"
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von SIDran Fußball Bundesliga
1. FC Heidenheim - Mainka mit Bayern-Flashback: "Wie 2019"
Videoclip • 02:24 Min
Heidenheims Verteidiger Jonas Föhrenbach erlitt beim 3:3-Unentschieden beim FC Bayern München eine heftige Verletzung an der Nase.
Die Schlussphase beim wilden 3:3 (1:2) bei Bayern München war für den 1. FC Heidenheim in doppelter Hinsicht schmerzhaft.
Verteidiger Jonas Föhrenbach erlitt bei einem heftigen Zusammenprall mit seinem eigenen Torhüter Diant Ramaj eine Fraktur der Nase, dann glich der Rekordmeister Sekunden vor Schluss aus.
Föhrenbach verbrachte die Nacht auf Sonntag im Krankenhaus. "Zur Sicherheit", wie Vorstandschef Holger Sanwald am Sonntag im Sport1-Doppelpass berichtete. Der 30-Jährige hat wohl auch eine Gehirnerschütterung erlitten. Wie lange Föhrenbach pausieren muss, ist offen.
Schmidt: "Das ist Wahnsinn"
"Der Föhre hat seine komplette Nase verloren", hatte Abwehrspieler Patrick Mainka bei "Sky" nach Abpfiff gesagt. "Die Nase ist gebrochen, ist durch", bestätigte Trainer Frank Schmidt.
Er selbst sei das beste Beispiel dafür, wie eine Nase Jahre nach einer Fraktur aussehe, ergänzte er mit einem Lächeln. Dass Föhrenbach trotz der Verletzung nochmal aufs Feld kam und versuchte, das 3:2 über die Zeit zu bringen, "war Wille pur, ich weiß nicht, wieso wir dieses Spiel am Ende nicht gewinnen können. Das ist Wahnsinn", sagte Schmidt.
"Die Jungs haben alles auf dem Platz gelassen. Natürlich ist der Druck dann immer größer geworden und natürlich fällt es dann schwer", betonte Mainka: "Wir haben vor dem Spiel gesagt, dass es dieses Quäntchen Glück braucht. Dass es dann am Ende wieder der Innenpfosten ist und er ihm da reinkullert, ist Wahnsinn und tut unfassbar weh."
Mainka sprach dabei über die letzte Szene, die noch den Ausgleich brachte. Ein Schuss von Michael Olise (90.+10) prallte an den Pfosten, von dort an den Rücken von Ramaj und dann ganz langsam über die Linie. "Ich möchte keine negativen Vibes verspüren, ich bin unfassbar stolz", sagte Trainer Schmidt, dessen Team bereits an diesem Wochenende absteigen könnte: "Keiner könnte sich beschweren, wenn wir hier 3:2 gewinnen."
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