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Bundesliga - FC Bayern vs. TSG Hoffenheim: Diskussionen um Elfmeter und Platzverweis - "Eine klare Fehlentscheidung!"
Aktualisiert:
von ran.deran Fußball Bundesliga
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Videoclip • 02:05 Min
Im Bundesliga-Topspiel zwischen dem FC Bayern und der TSG Hoffenheim sorgt eine Schlüsselentscheidung von Schiedsrichter Tobias Stieler für Diskussionen. Der Unparteiische verteidigt den Pfiff nach dem Spiel - Christian Ilzer sieht es völlig anders.
Zum Abschluss des 21. Spieltages der Bundesliga besiegte der FC Bayern München am Sonntagabend Hoffenheim mit 5:1.
In Spitzenduell fällte Schiedsrichter Tobias Stieler bereits in der 17. Minute eine wegweisende Entscheidung, die für viele Diskussionen sorgte.
Nach einem Zweikampf zwischen Kevin Akpoguma und Luis Diaz zeigte Stieler auf den Elfmeterpunkt und gab zusätzlich dem Hoffenheimer Verteidiger auch noch die Rote Karte wegen einer vermeintlichen Notbremse.
Ilzer: "Eine klare Fehlentscheidung"
Wie die Wiederholungen aber zeigten, brachte eigentlich Diaz Akpoguma erst ins Straucheln, danach kam der Kolumbianer des FC Bayern zu Fall. Harry Kane verwandelte den Elfmeter, Hoffenheim musste in Unterzahl weitermachen.
"Das war eine klare Fehlentscheidung! Da braucht man nicht darüber zu diskutieren, das hat jeder gesehen", sagte Hoffenheims Trainer Christian Ilzer im Interview mit "DAZN" nach Abpfiff.
Auch Nationaltorwart Oliver Baumann war mit der Bewertung durch den Schiedsrichter nicht einverstanden. "Das ist zumindest so, dass er sich das nochmal anschauen darf", erklärte der TSG-Keeper.
Schiedsrichter Stieler verteidigt seine Entscheidung
Schiedsrichter Stieler hatte allerdings einen anderen Blick auf die Situation und verteidigte seine Entscheidung.
"Luis Diaz ist schneller, in der besseren Position. Er kann aufs Tor schießen, er kann querspielen. Dann kommt er durch ein Haltevergehen des Hoffenheimers zu Fall. Dementsprechend Strafstoß und alternativlos Rote Karte. Weil es ein Haltevergehen war und keine fußballtypische Aktion. Wenn er mit dem Fuß versucht hätte, den Ball zu spielen und ihn dann trifft, wird reduziert - aber das war in dem Fall nicht möglich", sagte Stieler bei "DAZN".
Auch dass der VAR nicht eingriff, war für Stieler richtig. "Ich hatte einen kurzen Austausch mit dem Hoffenheimer Spieler. Da wurde die Foulqualität als solche überhaupt nicht angezweifelt. Schau dir die Reaktion des Hoffenheimer Spielers nach dem Elfmeterpfiff an. Er wusste genau, dass es ein Foul war. Das einzige, was wir noch kurz besprochen haben, war die Rote Karte. Deswegen ist das definitv nichts für den Videoschiedsrichter, das wird auf dem Platz entschieden", erklärte der Schiedsrichter weiter.
"Es ist ein Strafstoß, ein Foul. Und wenn es eben nicht ein Tackling unten am Fuß ist, sondern oben klar gezogen wird, dann ist es laut Regelwerk eine Rote Karte", stützte Bayerns Sportvorstand Max Eberl die Sichtweise des Schiedsrichters.
Die Diskussionen um den Elfmeterpfiff dürften damit trotzdem nicht beendet sein.
"Das ist bitter. Je öfter ich es mir anschaue, desto mehr sehe ich, dass Diaz auch ein bisschen den Arm von Akpoguma zieht. Es ist wirklich eine sehr harte Entscheidung, vor allen Dingen auch folgend mit der Roten Karte", hatte Michael Ballack in seiner Rolle als "DAZN"-Experte bereits zur Halbzeit gesagt.
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