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Fußball

DFB-Team: Comeback von Manuel Neuer? Uli Hoeneß leidet auch mit Oliver Baumann

Veröffentlicht:

von Chris Lugert

ran Fußball Bundesliga

FC Bayern: Nübel-Zukunft? Herbert Hainer spricht Klartext

Videoclip • 03:48 Min


Wird Manuel Neuer die Nummer eins bei der WM? Uli Hoeneß äußert sich klar, hat aber auch warme Worte für Oliver Baumann übrig, der der Leidtragende dieser Entscheidung wäre.

Uli Hoeneß hat sich wohlwollend zu einem möglichen Comeback von Manuel Neuer im Tor der deutschen Nationalmannschaft geäußert, empfindet aber auch Mitgefühl mit dem bislang als Stammtorwart für die WM vorgesehenen Oliver Baumann.

"Wenn er sich dazu entscheiden sollte oder auch der Trainer, dann würde ich das sehr begrüßen, auch wenn mir der Baumann sehr leidtut", sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern am Rande der Meisterfeier auf dem Marienplatz mit Blick auf Neuer.

Hoffenheims Keeper Baumann wäre der Leidtragende eines Neuer-Comebacks. Den Zeitpunkt einer möglichen Änderung der Torhüter-Hierarchie empfindet Hoeneß gerade für den 35-Jährigen als unglücklich.

"Das kommt zu spät. Er ist sehr sympathisch, ein toller Mann, hat mit Hoffenheim eine große Saison gespielt. Ich hoffe, dass es nicht zu viel Unruhe bringt und die Vorbereitung stört", sagte Hoeneß.

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Hoeneß: FC Bayern gehört den Top 5 weltweit

Bundestrainer Julian Nagelsmann war am Samstagabend im "ZDF-Sportstudio" sämtlichen Fragen zur Torhüter-Thematik ausgewichen. Zuvor hatte "Sky" berichtet, dass eine Nominierung von Neuer für den WM-Kader beschlossene Sache sei und der 40-Jährige auch die Nummer eins werden solle.

Neuer selbst äußerte sich ebenfalls ausweichend und muss wegen einer erneuten Wadenverletzung ohnehin vorerst kürzertreten, wie die Münchner am Sonntag bekannt gaben. Ob der Torwart am kommenden Samstag im DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart spielen kann, ist offen.

Generell zeigte sich Hoeneß mit der Saison des FC Bayern hochzufrieden. "Wir gehören momentan zu den fünf besten Mannschaften in der Welt. Und wer hätte das vor der Saison gedacht, als ein paar Super-Experten davon ausgegangen sind, dass wir einen viel zu kleinen Kader haben und nicht gut genug sind?", sagte er.

Der 74-Jährige schob nach: "Und jetzt sind wir mit der Kleinigkeit von 16 Punkten Vorsprung Deutscher Meister geworden, haben 122 Tore geschossen und unsere Zuschauer total begeistert und wunderbar unterhalten. Besser geht's nicht."

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