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FC Bayern München: Transfers von Michael Olise und Luis Diaz? Jan-Christian Dreesen spricht Machtwort
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FC Bayern: Bleibt Olise? Dreesen bezieht Stellung
Videoclip • 02:16 Min
Bayern-Vorstandschef Jan-Christian Dreesen spricht in Bezug auf die Gerüchte um Michael Olise und Luis Diaz Klartext und zieht ein persönliches WM-Fazit.
Bayern-Star Michael Olise hat bei der WM starke Leistungen gezeigt und damit die Gerüchteküche weiter angeheizt. Insbesondere die Spekulationen bezüglich eines möglichen Wechsels zu Real Madrid hielten sich hartnäckig.
Im Rahmen einer Veranstaltung im PresseClub München, bei der auch ran vertreten war, erteilte Jan-Christian Dreesen einem Olise-Abgang jedoch eine endgültige Absage. "Es ist erstaunlich, was so alles verbreitet werden kann, wenn man selber weiß, was die Wahrheit ist", wunderte der 58-Jährige sich über die immer wieder aufflammenden Gerüchte.
Darauf angesprochen, was denn die Wahrheit sei, antwortete der Bayern-Vorstandschef gelassen: "Dass wir keinen Anruf bekommen haben". Selbiges gelte auch für die anderen Kommunikationswege. Auf die Nachfrage, ob Olise denn bleibe, beließ es Dreesen zunächst bei einem kurzen aber klaren "Natürlich", ehe er weiter ausführte:
"Ich weiß gar nicht, wie oft ich die Frage gestellt bekommen habe aus dem Freundeskreis. Das zeigt, wie unglaublich sich die Menschen damit identifizieren - zum einen mit uns als Klub, aber auch wie sehr dieser Spieler ein Spieler des FC Bayern ist. Ich habe keinen einzigen gehabt, der gesagt hat, dass wir ihn für 200 Millionen Euro verkaufen müssen", verdeutlichte der Bayern-Boss.
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Dreesen lobt die WM-Performance der Bayern-Stars
Während Olise bei der WM über weite Strecken geglänzt hat, lief es für andere Bayern-Stars nicht unbedingt nach Plan. Ein negatives Fazit wollte Dreesen allerdings nicht fällen. Vielmehr versuchte er, die positiven Aspekte herauszustellen.
"Ich bin erstmal froh, dass die meisten, außer Lennart Karl, ohne größere Pausen nach Hause gekommen sind oder nach Hause kommen werden", zeigte sich der CEO mit dem Verweis auf die hohe Anzahl an Bayern-Spielern bei der WM erleichtert.
Und weiter: "Ich glaube, unsere Spieler haben es überwiegend ganz gut gemacht", beurteilte er die Leistungen. Sein Herz habe bei den Spielen von England für Harry Kane und bei den Spielen von Frankreich für Olise und Dayot Upamecano geschlagen, die als letzte Bayern-Stars im Turnier vertreten waren.
Das Trio scheiterte jedoch im Halbfinale, weshalb erstmals seit 1978 kein Bayern-Profi im Finale stand. Dennoch sprach Dreesen nochmals ein Lob aus: "Wir können zufrieden sein als Klub und unsere Spieler haben es hervorragend gemacht. Wir hatten auch ein, zwei Spieler, die überrascht haben", stellte er klar, ohne dabei aber konkret auf Namen einzugehen.
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Wir wären ja auch blöd.
FC Bayern: Dreesen betont die Wichtigkeit von Luis Diaz
Dreesen ging im Anschluss jedoch speziell auf Luis Diaz ein. "Er hat in Kolumbien einen Heldenstatus, sodass sogar die Familiengeschichte aufgearbeitet wurde. Das sind ja die Geschichten, die zu so einer WM gehören und vielen nicht so präsent sind. Deswegen ist das wertvoll", argumentierte er.
Diaz ist derzeit der einzige Bayern-Profi aus Südamerika und somit auch aus Marketing-Gründen ein ganz entscheidender Faktor, da er einen anderen - und nicht unwichtigen - Markt bedient. Derzeit gibt es jedoch auch bei ihm Wechselgerüchte, jedoch haben die Bayern laut Informationen der "L' Equipe" kein Interesse, den Linksaußen zu verkaufen.
"Auch da gilt: Weder Anrufe noch anderes", berichtete Dreesen auf die Gerüchte angesprochen. "Wir wären ja auch blöd, wir haben so eine gute Mannschaft. Lasst sie spielen, lasst sie Tore schießen", schob er einem Verkauf des 29-Jährigen ebenfalls einen Riegel vor.
Verkaufen wollen die Münchner dagegen die in der Vorsaison verliehenen Profis wie Plahinha, Sacha Boey und Bryan Zaragoza. Mit den Zugängen ist man dagegen zufrieden, so Dreesen.
"Zuerst ist Max Ebel gemeinsam mit Christoph Freund für die Kaderplanung zuständig und die haben, glaube ich, die wesentlichsten Transfers auf der Kaufseite getätigt, nämlich mit Saibari und mit Brown. Damit haben wir zwei hervorragende Spieler zu uns holen können, die unser Spiel definitiv bereichern und uns noch besser machen werden", sagte er.
"Bei den Spielern, die wir verliehen hatten ist es aus unterschiedlichen Gründen hier und da nicht zum Ausüben von Optionen gekommen. Und wir haben noch mehr als einen Monat Transferzeit über und dann schauen wir mal, wie sich das jetzt entwickelt."
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