Bundesliga
RB Leipzig: Xavi Simons sorgte offenbar für mehrere Eklats - Feueralarm ausgelöst, Party im Armenviertel
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von Chris LugertBild: 2025 Getty Images
Nach zwei Jahren bei RB Leipzig zog Xavi Simons in diesem Sommer weiter Richtung Tottenham Hotspur. Bei den Sachsen war der Niederländer wohl für diverse Eskapaden verantwortlich.
RB Leipzig vollzog im abgelaufenen Transfersommer einen radikalen Umbruch im Kader, mehrere Leistungsträger der vergangenen Jahre verließen den Verein. Neben Benjamin Sesko und Lois Openda gehörte auch Xavi Simons dazu.
Zwei Jahre spielte der Niederländer für die Bullen, vor wenigen Tagen schließlich wechselte er für kolportierte 65 Millionen Euro zu Tottenham Hotspur. Fußballerisch gehörte der 22 Jahre alte Offensivspieler zu den Attraktionen der Bundesliga, doch abseits des Platzes galt er immer wieder als nicht ganz pflegeleicht.
Wie die "Sport Bild" berichtet, sorgte der Oranje-Star immer wieder für Eskapaden und skurrile Situationen. So habe er im vergangenen Mai vor dem Heimspiel gegen den FC Bayern einen Großalarm der Feuerwehr am Trainingsgelände ausgelöst, als eine von ihm bestellte Friseurin zu viel Haarspray versprühte und damit den Feueralarm aktivierte.
Xavi wollte zu Party in brasilianischer Favela
Ebenfalls im Mai befand sich Leipzig auf einer PR-Tour in Brasilien, als die Mannschaft am zweiten Abend ausgehen wollte. Doch statt eine der vorgeschlagenen Lokalitäten des Reisebüros, das für den Verein zuständig war, anzunehmen, soll Simons eine ganz eigene Idee gehabt haben.
Das Wichtigste in Kürze
Demnach ließ er den Mannschaftsbus in eine Favela vor den Toren Sao Paulos fahren, wo eine Party stattfinden sollte. Die Gegend wirkte allerdings derart ungemütlich und gefährlich, dass sich nur die Sicherheitsleute des Vereins überhaupt trauten, den Bus zu verlassen.
Ergebnis: Die Aktion wurde schnell abgebrochen, die Mitspieler sollen sich Xavi eindringlich zur Brust genommen haben. Der Niederländer gab an, er habe die Favela einen Tag zuvor im Rahmen eines PR-Termins besucht und "neue Freunde" kennengelernt, die er seinen Mitspielern habe vorstellen wollen.
Xavi von Mannschaft als "Prinzessin" tituliert
Ohnehin habe Xavis Ansehen in der Mannschaft in der Vorsaison zunehmend gelitten. Weil die Erfolge ausblieben und sogar das internationale Geschäft in Gefahr geriet, soll er seine Unzufriedenheit immer stärker zur Schau gestellt haben. Seine Allüren brachten ihm dem Bericht zufolge den Spitznamen "Prinzessin" ein.
Den Schlusspunkt setzte wohl eine Aktion, die sich einige Wochen vor dem Saisonauftakt gegen die Bayern zugetragen haben soll. Bei Ausstatter AlphaTauri sollte sich die gesamte Mannschaft einkleiden lassen, doch Xavi weigerte sich, an dem Termin teilzunehmen.
Seine Begründung: Zum Saisonstart sei er ohnehin schon weg.
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