Champions League
Borussia Dortmund - Finanzielles Fiasko nach Champions-League-Aus: "Die Einnahmen hatten wir eingeplant"
24.08.2025: Fußball:Öffentliches Training on Borussia Dortmund. Sebastian Kehl l spricht mit Trainer Niko Kovac Borussia Dortmund. *** 24 08 2025 Football Public training session on Borussia Dortmund Sebastian Kehl l talks to coach Niko Kovac Borussia Dortmund Copyright: xDavidxInderliedx
Bild: IMAGO/Kirchner-Media
Borussia Dortmund ist aus der Champions League ausgeschieden. Sportlich ist das bitter, finanziell aber richtig teuer.
Borussia Dortmund leckt seine Wunden. Doch die sind tief.
Denn nach dem desaströsen Aus in den Playoffs der Champions League ist der sportliche Schaden groß, der finanzielle aber extrem schmerzhaft.
Denn dem BVB entgeht durch das Aus eine Menge Geld. Außerdem kam es auch noch zu einem Aktienrutsch. Unter dem Strich eine gebrauchte Woche für den Revierklub.
BVB: Elf Millionen Euro sind weg
Der Verlust in Zahlen: Die elf Millionen Euro Prämie von der UEFA für den Achtelfinaleinzug sind futsch.
"Die Einnahmen hatten wir eingeplant", gab Sportdirektor Sebastian Kehl nach dem 1:4 im Rückspiel bei Atalanta Bergamo zu. Was dem BVB ebenfalls entgeht: Mindestens ein weiteres Heimspiel. Und die Möglichkeit, in der K.o.-Phase weiter vorzudringen.
Zum Vergleich: Im Vorjahr standen nach dem Viertelfinal-Aus rund 63 Millionen Euro an Prämien auf der Habenseite, diesmal sind es 32,82 Millionen Euro.
Auch an der Börse machte sich das Aus bemerkbar. Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA hat die Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2025/26 deutlich nach unten korrigiert.
BVB: Aktie verliert deutlich an Wert
Der BVB erwartet nun einen Verlust zwischen zwölf und 22 Millionen Euro, wie er am Donnerstag in einer Ad-hoc-Mitteilung bekannt gab. Zuvor war ein Erwartungsrahmen zwischen plus fünf Millionen und minus fünf Millionen Euro angegeben worden.
Im schlechtesten Fall ist das ein Unterschied von minus 27 Millionen Euro. Der Kurs der BVB-Aktie fiel am Donnerstag bis zum Nachmittag dementsprechend um mehr als fünf Prozent auf 3,15 Euro.
"Diese neue Prognose steht unter dem Vorbehalt werterhellender Tatsachen bis zum Abschluss der Aufstellung des Jahresabschlusses sowie der im Zuge der Prüfung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2025/2026 etwaig nach dem Bilanzstichtag gewonnenen Erkenntnisse", erklärte der BVB in der Mitteilung.
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