Conference League
Conference League - Mainz-Trainer Urs Fischer nach FSV-Aus sauer: "Es war unterirdisch"
Aktualisiert:
von SIDran Fußball
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Videoclip • 01:03 Min
Am Ende war der FSV Mainz 05 chancenlos im Viertelfinale der Conference League. Das stieß Trainer Urs Fischer sauer auf.
Bei den Handgreiflichkeiten nach dem Abpfiff musste der Frust wohl raus. Die ausufernden Rangeleien der FSV-Profis mit den gegnerischen Spielern vor dem Mainzer Fanblock bildeten den unrühmlichen Schlusspunkt an einem Abend zum Vergessen.
Mit 0:4 (0:2) ging der Bundesligist im Viertelfinal-Rückspiel der Conference League bei Racing Straßburg unter und verpasste damit trotz des 2:0-Erfolgs im Hinspiel den größten Erfolg der Vereinsgeschichte.
Entsprechend bedient war Trainer Urs Fischer. "Wir waren wirklich überfordert. Die haben uns aufgefressen. Wir hatten keine Antwort über 90 Minuten", sagte der Schweizer bei RTL: "Es war unterirdisch. Wir haben uns nicht getraut, den Ball laufen zu lassen. Dafür braucht es Mut, den hatten wir nicht."
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Conference League - "Einfach mal akzeptieren": Heidel sieht Mainz-Aus gelassen
Tatsächlich platzte der Traum vom Endspiel in Leipzig am 27. Mai nach einer desolaten Leistung jäh. Sebastian Nanasi (26.) und Abdoul Ouattara (35.) hatten das scheinbar beruhigende Polster aus dem Hinspiel früh egalisiert, Julio Enciso (69.) und Emmanuel Emegha (74.) trafen die Mainzer dann bis ins Mark.
Über weite Strecken offenbarte sich ein Klassenunterschied. Ohne den überragenden Keeper Daniel Batz, der sogar einen Foulelfmeter von Emegha (66.) parierte, wäre das Aus schon früher besiegelt gewesen. Von den Rängen im Elsass hallte es schon vor dem Schlusspfiff hämisch "Auf Wiedersehen".
"Wir hatten gegen eine klasse Mannschaft keine Chance. Dann muss man das auch einfach mal akzeptieren - und dann geht es weiter für uns", sagte FSV-Sportvorstand Christian Heidel: "Wie gehen dennoch erhobenen Hauptes raus, wir haben gegen die wahrscheinlich beste Mannschaft im Wettbewerb verloren. Wir hätten viele, viele Dinge besser machen müssen, um eine Chance zu haben."
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