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DFB-Pokal: Hamburger SV siegt souverän - Köln entgeht Blamage in Würzburg
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1. FC Köln: Said El Mala? Pierre Littbarski platzt der Kragen
Videoclip • 01:49 Min
Der Hamburger SV und der 1. FC Köln stehen in der 2. Runde des DFB-Pokals. Während sich die Hanseaten ungefährdet behaupten konnten, mussten die Kölner lange zittern.
Die 1. Hauptrunde im DFB-Pokal neigt sich dem Ende entgegen, doch am Montagabend sind noch einige Klubs gefordert. Der 1. FC Köln und der HSV haben ihre Hausaufgaben bereits erledigt.
Die Rothosen konnten den SC Verl souverän meistern, während der 1. FC Köln in Würzburg lange einem Rückstand hinterher lief und erst spät die Wende schaffte. Der VfL Wolfsburg muss nach einem 2:2 nach 90 Minuten in Altglienicke sogar in die Verlängerung.
Wir werfen einen genaueren Blick auf die Matches am Montagabend.
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DFB-Pokal: HSV siegt in Verl mit 3:0
Der Hamburger SV hat die erste Hürde gemeistert. Die Norddeutschen gewannen am Montagabend mit 3:0 (1:0) beim Drittligisten SC Verl. Damit überstand der HSV die erste Runde zum sechsten Mal in Folge.
Albert Grönbaek (41., 46.) und Louis Lemke (50.) sorgten mit ihren Toren für einen erfolgreichen Pflichtspielauftakt für die Hamburger, die sich in der ersten Halbzeit zunächst lange schwer getan hatten. Seinen Zweitrundengegner erfährt der HSV bei der Auslosung am 5. September, gespielt wird am 27. und 28. Oktober.
Verl war mit zwei deutlichen Niederlagen in die neue Saison in der 3. Liga gestartet, HSV-Trainer Merlin Polzin warnte vor der Partie dennoch vor dem Gegner: "Es ist eine Mannschaft, die den Ball haben will, die zocken will. Wir haben uns detailliert vorbereitet, um der Aufgabe gewachsen zu sein", sagte er bei Sky. Mit Sebastiaan Bornauw, Martin Adeline und Patson Daka bot Polzin gleich drei Neuzugänge in der Startelf auf.
In Gedenken an den verstorbenen Vereinsmäzen Klaus-Michael Kühne liefen die HSV-Profis mit Trauerflor auf, in der mit 5207 Zuschauern ausverkauften Sportclub-Arena taten sie sich zunächst indes schwer. Die ersten Offensivaktionen gehörten dem Außenseiter, der Distanzschuss von Mika Clausen (13.) verfehlte sein Ziel nur knapp. Auch danach kam Verl der Führung mehrfach nahe.
Bis zum ersten Torschuss der Rothosen dauerte es 31 Minuten, erst gegen Ende der ersten Halbzeit verschärfte der Favorit das Tempo etwas - und belohnte sich prompt: Grönbaek behielt allein vor Verl-Keeper Timo Schliek die Nerven.
Direkt nach Wiederanpfiff stand der Däne erneut im Mittelpunkt: Nach einem Dribbling über die linke Seite erhöhte er für den HSV. Kurz darauf sorgte der erst 16-Jährige Lemke für klare Verhältnisse. Die Norddeutschen verwalteten die Führung nun ohne größere Probleme.
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DFB-Pokal: Köln wendet Blamage in Durchgang zwei ab
Dank Doppelpacker Isak Johannesson hat der 1. FC Köln die Auftakthürde im DFB-Pokal gemeistert. Das Team von Trainer René Wagner erkämpfte sich in der ersten Runde ein 2:1 (0:1) beim Drittligisten Würzburger Kickers, überzeugte dabei spielerisch aber lange nicht. Auch Jungstar Said El Mala, der nach langem Hin und Her seinen Vertrag beim FC verlängert hatte, blieb unauffällig."Das war schwer, aber wir sind sehr glücklich, dass wir die nächste Runde erreicht haben", sagte Johannesson bei Sky.
Ein Klassenunterschied war am Montag kaum zu sehen - im Gegenteil: David Abrangao (18.) schockte den FC mit seinem frühen Treffer. Doch auf Johannesson war Verlass. Der Isländer drehte das Spiel mit seinen Toren (62., 77.) zugunsten der Kölner, die trotz aller spielerischer Mängel immerhin Moral bewiesen.
Fünf Tage vor dem Ligaauftakt gegen die TSG Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr/Sky) klappte beim Favoriten lange nichts. Zwar hatte Ragnar Ache (8.) früh eine gute Chance aufs 1:0, doch mit seinem Kopfball scheiterte er an Marko Rajkovacic im Tor der Kickers. Wenig später geriet Köln bereits in Rückstand: Abrangao köpfte den Ball im hohen Bogen aufs Tor, Marvin Schwäbe kam nicht mehr heran.
Der FC war um eine Antwort bemüht, fand aber kein Mittel gegen die aufmerksame Defensive des Drittligisten. Beim Ausgleich hatte Köln Glück: Ache trat über den Ball, sodass Johannesson im Würzburger Strafraum frei zum Schuss kam. Das Tor gab dem FC Auftrieb, Johannesson traf kurz darauf erneut, stand aber im Abseits.
Bei den Würzburgern schwanden nun die Kräfte, und das nutzte der FC: Johannesson traf nach Vorlage des eingewechselten Linton Maina zur mittlerweile verdienten Führung. Kurz vor Schluss traf der Würzburger Liam Omore (90.+3) den Pfosten.
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