Fußball
DFB-Team: Jürgen Klopp schon nächste Woche Bundestrainer? Verhandlungen "auf der Zielgeraden"
Aktualisiert:
von SID / ran.deran Fußball
Klopp als Bundestrainer? BVB-Chef Ricken: "Wäre Problemlöser!"
Videoclip • 01:09 Min
Jürgen Klopp als Bundestrainer - die Anzeichen auf eine baldige Einigung verdichten sich. DFB-Funktionäre sollen auf den aktuellen Stand der Verhandlungen gebracht werden, um dem Deal zuzustimmen.
Das Werben um Jürgen Klopp steht vor einem Happy End. "Wir sind auf der Zielgeraden", sagte ein DFB-Funktionär dem "SID" über die Verhandlungen zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB), Klopps Noch-Arbeitgeber Red Bull und dem Wunsch-Bundestrainer.
Demnach hat die Verbandsspitze mit Präsident Bernd Neuendorf und Vize Hans-Joachim Watzke am Dienstag in München beim Treffen mit RB-Vertretern den erhofften Durchbruch erzielt. Die Rahmenbedingungen des Deals sollen somit feststehen.
Nach übereinstimmenden Berichten werden den 14 Mitgliedern des Aufsichtsrats und der vierköpfigen Gesellschafterversammlung der DFB GmbH und Co. KG am späten Nachmittag Ergebnisse der Unterredungen mit Klopp Ende vergangener Woche in New York und mit dessen aktuellem Arbeitgeber Red Bull von Dienstag in München präsentiert.
Beide Gremien entscheiden am Ende über die Verpflichtung des neuen Bundestrainers, der einen Vertrag bis zur WM 20230 erhalten soll.
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Klopp-Gespräch mit dem RB-Boss steht noch aus
Der DFB lehnte eine offizielle Stellungnahme zu den Entwicklungen auch am Mittwoch ab. Zumal ein Gespräch zwischen Klopp und Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff dem Vernehmen nach noch aussteht.
Dies soll noch in dieser Woche in den USA stattfinden, wo Klopp als Experte für "MagentaTV" im Einsatz ist.
Sollte es auch dort eine Übereinkunft geben, steht der Unterschrift von Klopp beim DFB bis 2030 nichts mehr im Wege.
Laut "kicker" ist im besten Fall die offizielle Vorstellung als neuer Bundestrainer in der kommenden Woche vorgesehen.
Treffen über Bedingungen von Klopp als Bundestrainer
Watzke hatte das Treffen in München bestätigt. Er werde dazu allerdings ansonsten "keine Angaben" machen, teilte der Bundesliga-Boss dem "SID" mit.
Dennoch sickerte in der Folge durch, dass der DFB nach der "Verständigung über wesentliche Eckpunkte eines potenziellen Vertrages" mit Klopp nun auch mit Red Bull eine Lösung erzielt habe.
Bei dem Treffen ging es um die Frage, unter welchen Bedingungen der Wunsch-Bundestrainer aus seinem bis 2029 laufenden Vertrag als "Head of Global Soccer" beim Brause-Giganten aussteigen kann. Zuletzt hieß es, Klopp könnte dem Konzern als Berater erhalten bleiben. Eine millionenschwere Ablöse will sich der DFB sparen.
Erstes Länderspiel für Klopp wäre im September
Der Verband mit den Verhandlungsführern Neuendorf und Watzke hatte sich mit Klopp in der vergangenen Woche in New York geeinigt.
Nach einem Treffen am Flughafen John F. Kennedy mit Klopp und dessen Berater Marc Kosicke äußerte sich der DFB "zuversichtlich, dass die Verhandlungen letztlich erfolgreich abgeschlossen werden können" - allerdings "vorbehaltlich" einer Einigung mit Red Bull.
Klopp soll die Nachfolge von Julian Nagelsmann antreten, der nach dem abermaligen WM-Desaster zurückgetreten war. Eine Verkündung wäre Anfang der kommenden Woche denkbar.
Das erste Länderspiel unter dem neuen Bundestrainer steht am 24. September in Amsterdam in der Nations League gegen die Niederlande an.
Danach folgen drei weitere Partien gegen Griechenland (27. September/Augsburg), Serbien (1. Oktober/München) sowie abschließend in Griechenland (4. Oktober/Thessaloniki).
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