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EA Sports FC baut Werbung ein - auch College Football ist betroffen

Veröffentlicht:

von Oliver Jensen

ran Fußball Bundesliga

EA Sports FC 26: Neue Spielerrankings! Neuer rutscht ab

Videoclip • 01:55 Min


Electronic Arts möchte den Umsatz ankurbeln und baut daher in beliebte Spiele wie "EA Sports FC" oder "College Football" Werbung ein. Der Spielspaß soll darunter allerdings nicht leiden.

Diese Nachricht dürfte vielen Gaming-Fans übel aufstoßen: In Spielen wie "EA Sports FC" wird bald Werbung enthalten sein.

Electronic Arts kündigte Anfang der Woche die Einführung von EA Advertising an. Diese neue Plattform soll dafür sorgen, dass Markenbotschaften direkt in die Spiele integriert werden. EA argumentiert, dass seine Spiele monatlich über 120 Millionen Nutzer erreichen und daher für Werbekunden besonders attraktiv sind.

Bereits zum Start arbeitet EA Advertising mit mehreren bekannten Marken zusammen. Visa integriert Spiele-Inhalte rund um "EA SPORTS FC" und "EA SPORTS College Football". Xfinity und Peacock nutzten Stadionwerbung, Broadcast-Integrationen und Belohnungsprogramme in "EA SPORTS FC 26".

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Werbung in EA Sports FC

Die Werbung erscheint auf natürliche Weise im Spiel, beispielsweise in "EA Sports FC" auf digitalen Werbebanden im Stadion, auf Anzeigetafeln oder als Einblendungen im Stil einer TV-Übertragung. Die Anzeigen können durch die Werbepartner flexibel und in Echtzeit ausgetauscht werden. Das Ziel ist es, Werbung natürlicher in das Spielerlebnis einzubinden, ohne die Spieler zu stören.

Die Getränkemarke Mountain Dew hat für das Spiel "EA SPORTS College Football 26" mit "DEW University" ein eigenes virtuelles Team geschaffen. Spieler können dabei in einem speziell gestalteten Stadion antreten, treffen auf ein eigenes Maskottchen und erhalten besondere Belohnungen. Die Marke wird damit nicht nur durch Werbung sichtbar, sondern ist direkt Teil des Spielerlebnisses.

Ob das den Spielern gefällt, bleibt allerdings abzuwarten.

EA hofft nach Übernahme auf mehr Umsatz

Das Gaming-Portal "Gamestar" nennt den möglichen Grund für diese Maßnahme: Nachdem EA im September 2025 für 55 Milliarden US-Dollar von einem Investorenkonsortium übernommen worden war, trägt der Spielehersteller nun angeblich Verbindlichkeiten von schätzungsweise mehr als 20 Milliarden US-Dollar.

Bereits damals gingen Branchenkenner davon aus, dass auf Einsparungen durch Entlassungen auch eine offensivere Vermarktung der hauseigenen Marken folgen würde. Letzteres scheint nun der Fall zu sein.

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