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Jürgen Klopp nominiert DFB-Kader: Kult-Stürmer vor Comeback? Diese Spieler überzeugten zuletzt
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von Daniel Kuglerran Fußball Bundesliga
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Der neue Bundestrainer besuchte zum Bundesliga-Start gleich mehrere Spiele. Einige DFB-Kandidaten konnten sich dabei vor seinen Augen präsentieren, aber auch in der Ferne wussten einige Nationalelf-Anwärter zu überzeugen.
Zum Bundesliga-Auftakt spulte Jürgen Klopp ein Mammut-Programm ab.
Zunächst besuchte der 59-Jährige das Eröffnungsspiel FC Bayern München gegen den VfB Stuttgart (5:1) und wurde am Tag darauf bei seinem Ex-Arbeitgeber Red Bull offiziell verabschiedet. Am folgenden Sonntag besuchte er dann zunächst das Training des Rekordmeisters und reiste im Anschluss noch nach Augsburg, um das Abendspiel des FCA gegen den FC Schalke 04 (3:0) live zu verfolgen.
Auch am zweiten Spieltag entschied sich Klopp für einen Besuch in Stuttgart, sah sich das Heimspiel gegen den 1. FC Köln am Freitagabend vor Ort an.
Jürgen Klopps DFB-Team: Diese Kandidaten überzeugten
Einige DFB‑Kandidaten konnten so direkt vor den Augen des Bundestrainers Eigenwerbung betreiben, aber auch abseits davon drängten sich einige Spieler mit starken Leistungen für eine Nominierung auf.
ran zeigt, welche Anwärter für die deutsche Nationalmannschaft am Wochenende überzeugen konnten.
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Niclas Füllkrug: Zurück in Bremen – bald auch wieder beim DFB?
Niclas Füllkrug hat sich mit seiner Rückkehr zu Werder Bremen auch wieder in den Kreis möglicher DFB-Kandidaten gespielt.
Der 33-Jährige traf beim 3:1 gegen RB Leipzig erstmals seit seiner Rückkehr auch wieder in der Bundesliga. Nach einer Ecke köpfte Füllkrug zum zwischenzeitlichen 2:0 ein und hatte damit großen Anteil am ersten Bremer Saisonsieg. Bereits zuvor hatte er bei seinem Pflichtspiel-Comeback im DFB-Pokal gegen den Lüneburger SK per Elfmeter getroffen.
Damit präsentiert sich der Angreifer nach schwierigen Jahren bei West Ham United und der AC Mailand wieder in deutlich besserer Verfassung. Im Sommer kehrte Füllkrug zunächst für ein Jahr auf Leihbasis zu Werder zurück. Trainer Daniel Thioune bezeichnete ihn bei seiner Verpflichtung als Soforthilfe und hob neben seiner Torgefahr auch seine Qualitäten als Führungsspieler hervor.
Auch für die Nationalmannschaft bringt Füllkrug reichlich Erfahrung mit. In 24 Länderspielen erzielte der Mittelstürmer 14 Treffer. Sein bislang letzter Einsatz für Deutschland datiert allerdings vom 8. Juni 2025. Für die WM 2026 war Füllkrug nach einer schwierigen Klub-Saison nicht mehr nominiert worden. Bei den Fans ist der Routinier weiterhin beliebt - er hat sogar einen eigenen Song bekommen und entwickelte sich zum Kult-Stürmer.
Unter Jürgen Klopp könnte sich nun noch einmal eine neue Chance ergeben. Gerade als klassischer Strafraumstürmer bietet Füllkrug ein Profil, das im deutschen Kader nicht üppig besetzt ist. Ob seine jüngsten Leistungen bereits für eine Rückkehr reichen, ist allerdings offen.
ran-Prognose: Füllkrugs DFB-Karriere muss noch nicht beendet sein. Bleibt er bei Werder fit und trifft regelmäßig, könnte der 33-Jährige aufgrund seiner Erfahrung und seines besonderen Stürmerprofils für Klopp wieder interessant werden. Auch charakterlich kann er der Mannschaft abseits des Feldes helfen. Eine Nominierung bereits am 17. September wäre dennoch eine kleine Überraschung.
Der Ex-DFB-Stürmer ist zurück in Bremen
Bild: IMAGO/Eibner
Phillip Tietz (1. FSV Mainz 05)
Könnte Phillip Tietz eine Lösung für das Stürmerproblem werden? Der 29-Jährige netzte beim furiosen 5:0-Auswärtssieg des 1. FSV Mainz 05 beim Hamburger SV gleich doppelt. Damit setzt er seinen Erfolgslauf fort. Bereits im Pokal gegen Oberligist VfB Krieschow (9:0) traf Tietz viermal.
Im vergangenen Winter war der Stürmer innerhalb der Bundesliga von Augsburg nach Mainz gewechselt. Unter Trainer Urs Fischer etablierte er sich als Stammspieler und erzielte in der Rückrunde fünf Tore.
Tietz setzt sich aber noch nicht mit dem Thema DFB-Team auseinander. "Dieses Thema ist ganz weit weg von mir. Da mache ich mir aktuell keine Gedanken drüber", sagte der Mainzer gegenüber der "Bild". Auf die Frage, wie es denn wäre, wenn Klopp anrufen sollte, sagte er nur: "Das ist definitiv ein Traum von mir."
Younes Ebnoutalib (Eintracht Frankfurt)
Könnte auch Younes Ebnoutalib für Klopp eine Option werden? Der 22-Jährige von Eintracht Frankfurt sorgte mit drei Treffern am 1. Spieltag für Furore. Am 2. Spieltag konnte er bei der 1:4-Niederlage gegen Augsburg keinen Scorerpunkt verzeichnen.
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Obwohl Klopp vergangene Woche Eintracht Frankfurt und somit auch Ebnoutalib einen Besuch abstattete, ist noch unklar, ob der gebürtige Frankfurter wirklich für das DFB-Team auflaufen wird, da er auch die marokkanische Staatsbürgerschaft besitzt.
Zwar berichtete die "Bild" zuletzt, dass Ebnoutalib bei einer Anfrage Klopps schwer "Nein" sagen könnte, allerdings verlor der DFB in den vergangenen Jahren immer wieder Talente an andere Verbände.
Finn Dahmen (FC Augsburg)
Für eine Überraschung im DFB-Tor könnte in Zukunft womöglich Finn Dahmen sorgen.
Beim überraschenden 4:1-Sieg bei Eintracht Frankfurt überzeugte der Keeper wieder mit einer starken Leistung und hatte mit seinen acht Paraden einen maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg.
Bereits vergangene Woche lobte Augsburgs Trainer Manuel Baum auf der Pressekonferenz nach der Partie gegen Schalke seine Mannschaft und stellte Dahmen dabei explizit als einen der Spieler heraus, die "eine richtig tolle Leistung gezeigt haben".
Ein unbeschriebenes Blatt ist der Augsburger Torhüter beim DFB nicht. Unter Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann wurde er erstmals im August 2025 in den Kader der A-Nationalmannschaft berufen und gehörte auch im Anschluss weitere Male zum Aufgebot. Zu einem Einsatz kam der Deutsch-Engländer dabei aber nicht.
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Ridle Baku (RB Leipzig)
Die Rechtsverteidiger-Position ist seit Jahren eine Problemstelle im DFB-Team. Bei der WM setzte Ex-Bundestrainer Nagelsmann erneut auf die bewährte Notlösung mit Mittelfeldspieler Joshua Kimmich.
Ridle Baku erhielt keine Nominierung für die WM, will sich nun jedoch für die kommenden Länderspiele zurück in den Fokus spielen.
Am 2. Spieltag verlor er mit RB Leipzig gegen Werder Bremen mit 1:3. Die Leipziger machten generell keinen guten Eindruck, wobei Baku noch den Ehrentreffer erzielte und damit ein weiteres Ausrufezeichen setzte. Nach seinen beiden Toren in den ersten beiden Pflichtspielen steht er nun bei drei Saisontoren.
Vergangene Woche betonte der U21-Europameister von 2021 noch, dass ihm das Zuschauen bei der Weltmeisterschaft sehr schwergefallen sei, er nun aber voller Tatendrang sei. "Ja klar, da war man enttäuscht. Ich war im Urlaub, habe die Saison vorbereitet. Jetzt waren es sieben Wochen harte Vorbereitung. Wenn man so starten kann, dann ist man automatisch auf dem Radar", so Baku gegenüber der "Bild".
Kontakt zu Klopp gab es jedoch noch keinen: "Die Nummer habe ich, das kann ich sagen. Wenn er anruft, dann weiß ich, dass er es ist. Aber wie gesagt, ich kann es immer nur wiederholen: Ich muss meine Leistung bringen. Ohne Leistung wird es schwer."
Anton Kade (FC Augsburg)
Nach dem ersten Spiel gegen Schalke lobte Trainer Baum nicht nur Dahmen, sondern auch Anton Kade. Beim Sieg gegen Eintracht Frankfurt konnte der 22-Jährige allerdings nicht mitwirken.
Wie die "Augsburger Allgemeine" berichtete, soll der Youngster am Mittwoch das Training abgebrochen haben. Bis zuletzt schwieg Baum darüber, ob Kade am Spiel teilnehmen würde. Doch die Muskelverletzung ließ es nicht zu. Ob Kade nur dieses Spiel verpasst oder länger ausfallen wird, ist noch nicht bekannt.
Doch schon gegen Schalke bewies Kade, was er draufhat. Die Anwesenheit des Bundestrainers beflügelte den Shootingstar offenbar, wie er nach der Partie zugab: "Ich wusste vorher, dass er da ist."
Auf einen Anruf von Klopp wartete Kade zumindest zu jenem Zeitpunkt jedoch noch: "Ich hatte noch keinen Kontakt mit ihm."
30.08.2026,1. Spieltag,1. Bundesliga, FC Augsburg vs Schalke 04, WWK Arena Augsburg Fussball im Bild: Jubel zum 2:0 Anton Kade (FC Augsburg), Loris Karius (Schalke 04) leidet *** August 30, 2026, Matchday 1, Bundesliga 1, FC Augsburg vs. Schalke 04, WWK Arena Augsburg Soccer, Pictured: Celebrations after Anton Kade s 2-0 goal for FC Augsburg; Loris Karius of Schalke 04 looks dejected
Bild: Philippe Ruiz
Kevin Schade (FC Brentford)
Während der Fokus am Auftakt-Wochenende auf der Bundesliga lag, darf jedoch nicht vergessen werden, dass ein Premier-League-Legionär ebenfalls hartnäckig an einem Platz im DFB-Kader arbeitet.
Beim 1:1 den FC Brentford gegen den AFC Sunderland durfte Kevin Schade wieder über die komplette Spielzeit ran, nachdem er in der Vorwoche beim 1:1 bei Leeds United den Führungstreffer erzielt hatte. Bei den Engländern ist der Linksaußen gesetzt und zählt zu den Leistungsträgern.
Nach der Nichtnominierung für die WM will der 24-Jährige sich unter Klopp nun in die Nationalelf zurückkämpfen. "Ich denke, die Karten sind neu gemischt. Jeder will sich zeigen, und natürlich will ich da wieder angreifen", erklärte Schade nach dem 7:0 im Testspiel gegen Eintracht Frankfurt.
Der Ex-Spieler des SC Freiburg debütierte im März 2023 für die deutsche Nationalmannschaft unter Hansi Flick. Seitdem kam Schade jedoch insgesamt nur auf fünf Kurzeinsätze bei gerade einmal 71 Einsatzminuten.
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Paris Brunner (AS Monaco)
Mit der AS Monaco verteidigte Paris Brunner gegen den Titelfavoriten Paris Saint-Germain die Tabellenführung. Auch er darf sich über einen richtig guten Saisonstart freuen.
Beim wertvollen 2:1-Erfolg der Monegassen in der Hauptstadt überzeugte Brunner erneut mit einer reifen Leistung. Auch wenn dem 20-Jährigen diesmal kein eigener Scorerpunkt gelang, war er bis zu seiner Auswechslung in der 78. Minute ein wichtiger Faktor, um den perfekten Saisonauftakt der AS zu zementieren.
Mit vier Toren aus fünf Spielen beweist Brunner eine herausragende Frühform und hat wenig überraschend auch die Nationalmannschaft im Hinterkopf. "Ich denke immer an die Nationalmannschaft", sagte der ehemalige U17-Weltmeister auf Nachfrage: "Meine Mutter ist Kongolesin und mein Vater ist Deutscher, aber darauf konzentriere ich mich nicht. Ich konzentriere mich ausschließlich auf meine aktuellen Leistungen, den Rest werden wir dann sehen."
2024 hatte Brunner Borussia Dortmund Richtung Monaco verlassen, wurde aber prompt für ein Jahr nach Belgien zu Cercle Brügge verliehen. Unter dem neuen Trainer Filipe Luis blüht er nun endgültig auf.
Torschütze Paris Brunner
Bild: AFP/SID/VALERY HACHE
Said El Mala (1. FC Köln)
Nach einer überzeugenden Premieren-Saison in der Bundesliga und einem Sommer, der gefühlt täglich eine neue Wasserstandsmeldung im Transferpoker um Said El Mala mit sich brachte, folgte der große Knall.
Der 20-Jährige verließ den 1. FC Köln nicht etwa zu einem Topverein, sondern verlängerte vorzeitig seinen Vertrag bis 2031. "Die Nummer 13 geht, die Nummer 10 bleibt …", tönte der Offensivspieler, der nun die prestigeträchtige Nummer auf dem Rücken trägt, wie einst die Kölner Legenden Wolfgang Overath oder Lukas Podolski.
Statt überstürzt nach England oder zum BVB zu wechseln, bleibt der pfeilschnelle Angreifer weiterhin in der Domstadt. Bei der Niederlage gegen den VfB Stuttgart (1:4) musste El Mala krankheitsbedingt aussetzen.
Zuvor hatte er zum 3:2 über die TSG Hoffenheim ein Tor beigesteuert. Danach deutete El Mala an, dass er sich erstmal an den endlosen Trubel um seine Person in den vergangenen Monaten gewöhnen musste.
"Ich weiß auch nicht ganz, wie ich das verkrafte. Ich habe eine super Familie, die mich täglich dabei unterstützt. Eine super Mannschaft, eine super Stadt, die mir dabei hilft, das zu verkraften. Es ist schon krass, wenn man sich jeden Tag neu im Internet sieht. Ich lasse es beiseite, wenn ich auf dem Platz bin - auch wenn es schwer ist", gab der Youngster nach der Partie bei "DAZN" tiefe Einblicke.
Nach der Nichtnominierung für die WM soll El Mala unter Klopp wohl eine tragende Rolle einnehmen. Laut "Sky" soll der Bundestrainer fest mit dem Kölner planen und ihn für die Nations-League-Spiele Ende September und Anfang Oktober nominieren wollen.
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