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Regionalliga Nordost

Hallescher FC fasst Beschluss, der sich gegen RB Leipzig richtet

Veröffentlicht:

von Tobias Wiltschek

Der HFC hat einen sehr ungewöhnlichen Beschluss gefasst

Bild: Picture Point


Die Ablehnung von RB Leipzig gipfelt beim Halleschen FC in einem Beschluss, der den Kontakt zum Brause-Klub in Zukunft auf ein Minimum reduziert.

Seit 2009 mischt RB Leipzig nun im deutschen Fußball mit. Der Verein, der aus einer Initiative von Red Bull hervorging, hat seitdem beachtliche Erfolge gefeiert. Zweimal schon holten die "Roten Bullen" den DFB-Pokal, schafften es auch schon ins Halbfinale der Champions League.

Dennoch schlägt Rasenballsport, wie sich der Verein offiziell nennt, in manchen Regionen und von vielen Fans anderer Vereine eine enorme Ablehnung entgegen.

Beim Halleschen FC ist diese Ablehnung so groß, dass der Verein laut einem Bericht der "Mitteldeutschen Zeitung" auf der Mitgliederversammlung einen Beschluss gefasst hat, der wohl einmalig ist im deutschen Fußball.

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Beschluss des HFC gegen RB Leipzig

Mit der erforderlichen Mehrheit der Stimmen haben die Mitglieder demnach dem Antrag zugestimmt, dass in Zukunft weder Testspiele mit RB Leipzig vereinbart noch deren Trainingsmöglichkeiten genutzt werden dürfen.

Dieser Beschluss gelte für sämtliche Teams innerhalb des Vereins, also für den Männer- und Frauenbereich genauso wie für alle Nachwuchsmannschaften. Ausgenommen sind lediglich Pflichtspiele.

Noch zu Jahresbeginn hatte der HFC – wie auch andere Traditionsklubs aus der Region, wie Rot-Weiß Erfurt, Lok Leipzig und Chemie Leipzig - nach einem Wintereinbruch die Trainingsplätze von RB genutzt.

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