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Relegation: Stimmen zu Wolfsburg vs. Paderborn - VfL-Coach Hecking mit Zeitspiel-Vorwurf: "Schiri ist hoffentlich genauso gnädig wie heute"
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Relegation: VfL Wolfsburg vs. SC Paderborn - Highlights
Videoclip • 01:27 Min
Das Hinspiel der Bundesliga-Relegation zwischen Wolfsburg und Paderborn endet torlos. ran zeigt die Stimmen zum Spiel
Entscheidung vertagt!
Nach dem torlosen Remis in der Bundesliga-Relegation zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SC Paderborn fällt die endgültige Entscheidung um das letzte Ticket für das Oberhaus erst im Rückspiel am Montagabend (ab 19:50 Uhr live in SAT.1 und im kostenlosen Joyn-Stream).
Nach dem Hinspiel zeigten sich die Beteiligten beider Teams durchaus zufrieden. ran zeigt die Stimmen zum Spiel (Quelle: SAT.1, Sky
Dieter Hecking (VfL Wolfsburg): "Ich bin zufrieden mit dem 0:0, weil wir wussten, dass es ein schweres Spiel wird. Den Vergleich der Kaderwerte akzeptiere ich nicht. Wenn unser Kader so gut wäre, würden wir nicht Relegation spielen. Natürlich hätten wir auch gerne 2:0 gewonnen, auch für uns ist Druck da. Wir müssen in Paderborn genau so konzentriert spielen wie heute. Wir haben heute defensiv wenig zugelassen."
Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg) mit Zeitspiel-Vorwurf gegen Paderborns Torhüter Dennis Seimen: "Der Torwart hat in der ersten Halbzeit so viel Zeit von der Uhr genommen und mir wurde gesagt: 'Die technische Zeit gibt keine Nachspielzeit her'. Da weiß ich nicht, welches Spiel die gesehen haben. Das zog sich bis in die Endphase, ohne einmal zu sagen 'Jetzt mach mal ein bisschen schneller.' Aber gut, das gehört dazu. Das machen wir wahrscheinlich auch, wenn wir in Paderborn führen. Und dann hoffe ich nur, dass der Schiedsrichter genauso gnädig ist wie heute."
Ralf Kettemann (Trainer SC Paderborn): "Die Voraussetzungen sind recht klar zwischen Wolfsburg und uns. Von dem her sind wir sehr happy, dass wir mit einem 0:0 nach Paderborn fahren. Wir haben heute auch gemerkt, dass unsere ballsichersten Spieler gefehlt haben. Zudem haben wir heute bewusst etwas tiefer verteidigt, weil Wolfsburg durch die schnellen Spieler uns sonst wehtun hätte können. Uns war klar, dass wir den Schweinehund in den nächsten vier Tagen noch mal auf eine andere Art kennen lernen würden und uns mit ihm unterhalten müssen."
Dzenan Pejcinovic (VfL Wolfsburg): "Wir sind alle positiv gestimmt, denn es gibt auch noch ein Rückspiel. Wir werden uns gut vorbereiten und können eigentlich mit der Leistung ganz zufrieden sein. Was uns gefehlt hat, war etwas der Zug zum Tor. Paderborn war heute richtig heiß, hat tief und gut verteidigt."
Yannick Gerhardt (VfL Wolfsburg): "Wir hätten uns gewünscht, zu gewinnen und ein, zwei Tore zu schießen. Jetzt haben wir am Montag ein Endspiel. Die 90 Minuten haben gezeigt, was wir erwartet haben: Paderborn war sehr diszipliniert, läuferisch stark und hat die Räume sehr eng gemacht. Wir haben teilweise die Lücken gut gefunden und in der zweiten Halbzeit auch eine gute Drangphase gehabt. Aber leider kam der letzte Pass nicht an. Bei Standards hatten wir auch zweimal Glück. So war das ein typisches erstes Relegationsspiel. Es wollten natürlich noch nicht alle All-in gehen. Trotzdem bin ich weiterhin überzeugt, dass wir das am Montag machen."
Dennis Seimen (SC Paderborn): "Ich war da, als ich gebraucht wurde. Wir als Team hatten ein großartiges Spiel. Das sind die Spiele, wofür wir leben. Nun haben wir noch ein Spiel, um den ganz großen Traum zu erreichen. Wir werden zuhause zwar wieder leiden müssen, aber ich sehe für uns sehr, sehr große Chancen. Für Wolfsburg wird es in unserem Stadion sehr unangenehm. Unsere Arena ist klein und kompakt."
Laurin Curda (SC Paderborn): "Es war sehr, sehr viel Arbeit für uns. Das war uns schon vor dem Spiel klar, was uns hier in Wolfsburg erwartet. Aber ich glaube, bei uns hat heute jeder alles auf dem Platz gelassen. Jetzt haben wir ein gutes Resultat rausbekommen. Wir haben in verschiedenen Phasen auch unser Ballbesitzspiel durchbekommen und ab und zu eine Konterchance gehabt. Am Ende hatten wir noch einmal die Möglichkeit, da hat noch ein bisschen das Glück gefehlt, den Ball über die Linie zu drücken. Aber ich glaube, das Ergebnis ist heute gerecht."
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