Fußball
Spanien: Saragossa-Keeper entschuldigt sich nach Ausraster
Aktualisiert:
von SIDran Fußball
WM-Schock: Star-Spieler fällt plötzlich aus
Videoclip • 01:01 Min
Im spanischen Zweitliga-Spiel zwischen SD Huesca und Real Saragossa ging es in der Schlussphase hoch her. Gäste-Torwart Esteban Andrada verwechselt die Sportart und ließ die Fäuste sprechen. Nun hat Esteban Andrade sich öffentlich entschuldigt.
Torhüter Esteban Andrada von Real Saragossa hat in der zweiten spanischen Fußball-Liga für einen Eklat gesorgt.
Nach einer Gelb-Roten Karte in der Nachspielzeit im Derby bei SD Huesca schlug der 35-Jährige seinem Gegenspieler Jorge Pulido mit voller Wucht ins Gesicht und löste damit eine heftige Rudelbildung aus. Dem von CF Monterrey ausgeliehenen Andrada droht nun eine lange Sperre.
Was war genau passiert? Der Schiedsrichter wollte in der 98. Minute am VAR-Bildschirm eine Szene überprüfen, als Andrada auf ihn einredete.
Pulido lief auf den Torhüter zu und sagte ihm seine Meinung, woraufhin er von Andrada umgeschubst wurde. Der argentinische Keeper sah in der Folge Gelb-Rot und rastete aus.
Erst nach einigen Minuten beruhigte sich die Situation wieder. Huescas Torhüter Dani Jimenez und Saragossas Dani Tasende sahen in der Folge der Tumulte die Rote Karte.
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Nach Eklat: Saragossa-Torhüter entschuldigt sich
"Ich möchte Jorge um Verzeihung bitten, denn wir sind Kollegen", erklärte Andrade nun am Montag. "Ich bereue zutiefst, was passiert ist. Das wirft kein gutes Licht auf den Verein, auf die Menschen und auf einen Profi wie mich", sagte der Argentinier am Tag nach seinem Schlag ins Gesicht eines Gegenspielers in einer öffentlichen Erklärung.
Andrade begründete seinen Gewaltausbruch mit einer "Extremsituation". Er habe "die Beherrschung verloren" und letztlich überreagiert: "Ich würde das nicht wieder tun, denn ich bin eine Person des öffentlichen Lebens und ein Profi mit langjähriger Karriere."
Offenbar will der Keeper bei der Festlegung der Strafe für sein Verhalten gar nicht auf sportjuristische Spitzfindigkeiten setzen: "Ich bin bereit", sagte Andrade, "mich den Entscheidungen zu fügen."
Real Saragossa droht Abstieg in 3. Liga
"Wir wurden Zeugen von Szenen, die diesem Sport nicht würdig sind und die niemals hätten passieren dürfen", erklärte Saragossa in einer Stellungnahme. Der Verein verurteile "aufs Schärfste, was in diesem Moment geschehen ist, denn dies hat ein für unsere Region besonders wichtiges Fußballspiel in unzumutbarer Weise getrübt – etwas, das nicht hinnehmbar ist. Was unseren Spieler Esteban Andrada betrifft, so wird der Verein die Geschehnisse untersuchen und entsprechende disziplinarische Maßnahmen ergreifen."
Trotz seiner späten Einsicht dürfte der Schlussmann den Endspurt seines Klubs um den Klassenerhalt nur noch als Zuschauer erleben. Das Disziplinarreglement des spanischen Verbandes lässt eine Sperre zwischen elf und 16 Spielen möglich erscheinen.
Beide Teams sind in La Liga 2 akut abstiegsgefährdet. Huesca zog durch einen 1:0-Heimsieg an Saragossa vorbei.
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