FUSSBALL
Transfer-Experte Fabrizio Romano bekommt Shitstorm nach Werbevideo für Saudi-Arabien
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von ran.deLast day of the Lisbon Web Summit. INT Last day of the Lisbon Web Summit. November 4, 2021, Lisbon, Portugal: Journalist specialized in soccer Fabrizio Romano participates in the fourth and final day of the Web Summit, one of the largest technology events in the world, held at Parque das Nacoes, in Lisbon, Portugal, on Thursday 4. The event, which was once again held in person, brought together at least 40,000 people who followed the most current debates on topics related to technology. Credit: Edson de Souza/TheNews2 Last day of the Lisbon Web Summit. PUBLICATIONxNOTxINxUSA Copyright: xEdsonxdexSouzax
Bild: imago images/TheNews2
Fabrizio Romano hat sich in den vergangenen Jahren unter Fußball-Fans als verlässlicher Transfer-Experte etabliert. Jetzt erntet er allerdings viel Kritik ein, nachdem er seine Reichweite für ein Werbevideo für Saudi-Arabien nutzt.
"Here we go!"
Wenn Fußball-Fans diese drei Worte unter einem Post von Transfer-Experte Fabrizio Romano lesen, dann wissen sie, dass der Wechsel eines Spielers beschlossen ist und in den kommenden Stunden offiziell werden wird.
Mit dieser Catch-Phrase, aber auch mit seiner guten Quote bei Transfer-News, hat sich Romano in der Fußball-Szene einen Namen als renommierter Transfer-Experte gemacht.
Allein bei "X" hat er sich dadurch 27 Millionen Follower aufgebaut. Diese große Reichweite hat der Journalist jetzt genutzt, um ein Video für "KS Relief" zu posten - eine staatliche humanitäre Hilfsorganisation Saudi-Arabiens.
Der Beitrag ist als Werbung gekennzeichnet - was für viele Kritiker ein No-Go für einen seriösen Journalisten ist.
Fans kritisieren Fabrizio Romano: "Schäm dich!"
Ein User schreibt deutlich: "Journalismus ist komplett tot, wenn der größte Fußball-Reporter bezahlte PR-Kampagnen für staatlich finanzierte Initiativen macht. Am Ende gewinnt immer das Geld – aber die Glaubwürdigkeit ist völlig verloren."
Andere Nutzer kritisieren Saudi-Arabiens Rolle beim Tod des saudischen Journalisten Jamal Kashoggi. "Schäm dich! Journalisten sollten zusammenhalten."
Viele Beobachter vermuten hinter Romanos Werbung für Saudi-Arabien neben monetären Vorzügen einen besseren Zugang zu Cristiano Ronaldo, der seit 2023 beim Saudi-Topklub Al-Nassr unter Vertrag steht.
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