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DFB-Team: Antonio Rüdiger wehrt sich gegen seine Kritiker
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von ran.deran Fußball
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Videoclip • 01:54 Min
Nach seinem heftigen Foul bei Real Madrid hat sich der deutsche Nationalspieler Antonio Rüdiger nun gegen seine Kritiker zur Wehr gesetzt.
Der deutsche Nationalspieler Antonio Rüdiger stand zuletzt in Spanien mal wieder im Fokus. Der Star von Real Madrid sorgte mit einem üblen Foul gegen Getafes Diego Rico für negatives Aufsehen.
Zwar kam der Abwehrspieler für seine Aktion mit dem Knie gegen den am Boden liegenden Rico ohne Konsequenzen davon, dennoch wandte sich der 33-Jährige nun an seine Kritiker.
"Ich kriege das natürlich mit. Wenn man als Nationalspieler so in der Kritik steht, dann macht man sich Gedanken", sagte Rüdiger der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", "wenn die Kritik seriös und sachlich vorgetragen wird, nehme ich sie natürlich auch ernst, weil ich selbst weiß, dass ich Szenen hatte, die deutlich drüber waren".
Rüdiger: "Ich will kein Unruheherd sein"
Deshalb gelobt der Routinier auch Besserung, möchte stattdessen für eine ganz bestimmte Art von Profi stehen. "Das hat dann auch insofern Einfluss, weil ich versuche, noch konzentrierter zu sein. Ich will kein Unruheherd sein, sondern Stabilität und Sicherheit geben", erklärte der gebürtige Berliner.
Dennoch sagt Rüdiger auch klar: "Wenn ich diese Intensität und diese Hingabe, dieses Spiel an der Grenze weglasse, bin ich nur noch die Hälfte wert. Diese 'Kante' ist genau das, was mich zu Real Madrid gebracht hat."
Zudem verweist der Innenverteidiger auf eine beeindruckende Statistik, die belegen soll, dass er eben trotz aller Intensität stets im Rahmen des Erlaubten bleibt. "Ich spiele intensiv, aber ich bin definitiv kein Sicherheitsrisiko für meine Mannschaften. Ich weiß ganz genau, in welcher Minute wir sind und was auf dem Spiel steht. Neun Jahre ohne Rote Karte auf dem Platz stehend kommen nicht von ungefähr", argumentierte Rüdiger.



