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Fußball-WM: Iran winkt Lockerung der Einschränkungen für das Gruppenfinale
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von SIDran Fußball
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Videoclip • 03:35 Min
Hoffnung für die iranische Fußball-Nationalmannschaft bei der WM? Vor dem dritten Gruppenspiel winkt offenbar eine bessere Behandlung.
Die iranische Fußball-Nationalmannschaft darf offenbar auf eine Lockerung der Reiserestriktionen vor ihrem dritten WM-Spiel hoffen.
Wie Trainer Amir Ghalenoei vor dem zweiten Gruppenspiel gegen Belgien am Sonntag (21.00 Uhr) in Los Angeles berichtete, werde seinem Team "anscheinend erlaubt, schon früher zum dritten Spiel nach Seattle zu fahren. Ich wünschte nur, sie hätten uns das auch schon bei den ersten beiden Spielen erlaubt", sagte Ghalenoei.
Die Iraner durften wie vor dem Auftaktspiel gegen Neuseeland (2:2) anders als gewünscht erst einen Tag vor der Partie gegen Belgien in die USA einreisen. Sein Team habe daher in Kalifornien nur 16 Stunden Zeit zur Akklimatisierung, kritisierte Ghalenoei. Auch ein Training musste aufgrund der komplizierten Reisesituation vorzeitig abgebrochen werden.
Die Umstände "machen es sehr schwer für uns. Und sie werden immer schwieriger", sagte Ghalenoei. Eine formelle Beschwerde bei der FIFA haben die Iraner laut Ghalenoei aber anders als ursprünglich geplant nicht eingereicht. "Ich weiß, dass die FIFA und der verehrte FIFA-Präsident ihr Bestes tun, um unsere Probleme zu lösen", sagte Ghalenoei.
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Besserung für Iran wohl in Sicht
Und Besserung ist offenbar in Sicht. Für das Gruppenfinale gegen Ägypten am Freitag (Ortszeit) in Seattle haben die Iraner offenbar die Entscheidungsfreiheit. "Sie haben gesagt: "Wir können tun, was wir wollen, und früher kommen", sagte Ghalenoei. Schon vor dem Auftaktspiel der Iraner hatte sich der Reiseplan des Teams aber kuzfristig geändert.
Zuletzt hatte Hedayat Mombeyni, Generalsekretär des iranischen Fußballverbandes, den Umgang mit der iranischen Mannschaft als ein "dunkles Kapitel in der Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaften" beschrieben. Die Reiseeinschränkungen, die trotz des Friedensabkommens zwischen den USA und dem Iran weiterhin gelten, hätten massive Auswirkungen und würden einen fairen sportlichen Wettkampf erschweren.
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