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WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko

Fußball-WM 2026: Toni Kroos zählt Deutschland nicht zu den Top-5 - und nennt einen Underdog

Veröffentlicht:

von ran.de

December 2, 2025, Boadilla Del Monte, Madrid, Spain: Toni Kroos during the presentation of a sponsorship between the Toni Kroos Academy and Allianz at Club las Encinas de Boadilla on December 02, 2025 in Boadilla del Monte, Madrid, Spain. Boadilla Del Monte Spain - ZUMAa181 20251202_zaa_a181_003 Copyright: xOscarxJ.xBarrosox

Bild: ZUMA Press Wire


Über der deutschen Nationalmannschaft schwebt ein halbes Jahr vor der WM 2026 noch ein größeres Fragezeichen. Mittelfeld-Legende Toni Kroos zählt das DFB-Team nicht zu den Top-5.

In der WM-Historie führt Brasilien mit fünf Titeln vor Deutschland und Italien, die jeweils viermal den prestigeträchtigen Pokal in die Höhe recken durften. Während Italien für das Turnier 2026 noch nicht mal qualifiziert ist und durch die Playoffs muss, haben sich auch das DFB-Team und die Selecao in den letzten Monaten nicht mit Ruhm bekleckert.

Folgerichtig zeigte sich Toni Kroos im Interview mit Brasilien-Legende Romario auf dem YouTube-Kanal "Romário TV" auch skeptisch, was die Chancen von Deutschland und Brasilien bei der WM 2026 betrifft.

"Deutschland und Brasilien sind nicht unter den Top-5. Es tut mir leid (für Romario), dass ich Brasilien nicht genannt habe, aber wenn sie gewinnen, hat es sich gelohnt", so der Weltmeister aus dem Jahr 2014.

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Kroos setzt auf Underdog Marokko

Kroos hat stattdessen drei große europäische Nationen und einen aufstrebenden "Underdog" ganz weit oben auf dem Zettel. "Spanien, Portugal und Frankreich. Marokko könnte eine Überraschung sein, da sie sich in den letzten Jahren technisch stark verbessert haben", erklärte der frühere Real-Star. Überraschenderweise nannte Kroos Titelverteidiger Argentinien nicht.

Spanien, Frankreich und Portugal befinden sich auf den Rängen eins, zwei und sechs in der Weltrangliste, Marokko rangiert hingegen auf Position elf - und damit zwei Plätze hinter Deutschland. Brasilien wäre als Weltranglisten-Fünfter noch ein wenig besser platziert.

Das DFB-Team hat eine wacklige Qualifikation gespielt und sich unter anderem bei der Pleite in der Slowakei nicht in einer überzeugenden Form präsentiert. Gegen Ende der Quali-Phase konnte sich das Team zwar steigern, jedoch bleibt natürlich auch das Final-Four-Turnier der Nations League im Hinterkopf, wo das Team gegen Portugal und Frankreich verdient verloren hat.

Folgerichtig kann man es Kroos nicht verdenken, dass er das DFB-Team nicht ganz zum Favoritenkreis zählt.

Kroos sieht Aufstockung auf 48 Teams kritisch

Kroos blickt aber auch abgesehen vom DFB-Team mit ein paar Bedenken auf das Groß-Event im Sommer. So ist er absolut kein Fan der Aufstockung von 32 auf 48 Teams. "Ich bin absolut dagegen. Es ist gut, dass viele Nationen teilnehmen können, aber ich denke, wir müssen mehr auf die Spieler und die Qualität des Turniers achten", verdeutlichte er.

WM 2026: Diese Teams sind bereits qualifiziert - Fußballzwerge Haiti und Curacao dabei

  • Diese Teams sind bereits für die WM 2026 qualifiziert
    Die WM 2026 rückt immer näher. Auch das Kontingent der feststehenden Teilnehmer wird größer und größer. Wer könnte Argentinien vom Thron stoßen? ran zeigt die Nationen, die sich schon qualifiziert haben. 

    Xinhua

  • USA
    Die USA sind als Ausrichter der Weltmeisterschaft 2026 gesetzt. In den USA wird während der WM ein Großteil der Spiele stattfinden. Können die US-Boys für eine Überraschung sorgen?

    ZUMA Press Wire

  • Kanada
    Auch Kanada ist als Ausrichter sicher dabei. Die Mannschaft wird von Bayern-Star Alphonso Davies und Top-Stürmer Jonathan David angeführt.

    SOPA Images

  • Mexiko
    Auch Mexiko ist als Austragungsland bei der WM 2026 mit am Start. Die Mexikaner sind immer mal wieder für ein Ausrufezeichen gut, besiegten beispielsweise 2018 die DFB-Elf zum Auftakt mit 1:0.

    Agencia-MexSport

  • Curacao
    Sensationell qualifiziert sich der Inselstaat Curacao für die WM 2026. Die Mannen von Trainer Dick Advocaat gewannen ihre CONCACAF Qualifikations-Gruppe vor WM-erfahrenen Teams mit Jamaika und Trinidad und Tobago. Ein 0:0 auf Jamaika reichte dem Fußballzwerg um den ehemaligen Bundesliga-Stürmer Jürgen Locadia für die direkte Qualifikation.

    2025 Getty Images

  • Haiti
    Nur unwesentlich weniger sensationell qualifizierte sich Haiti für die kommende Weltmeisterschaft. Das Nachbarland der Dominikanischen Republik überholte am letzten Spieltag der CONCACAF-Qualifikation durch ein 2:0 gegen Nicaragua noch das WM-erfahrene Honduras, das nicht über ein 0:0 gegen Costa Rica hinauskam.

    2025 Getty Images

  • Panama
    Ein weiterer Fußballzwerg hat es jedoch nicht geschafft. Surinam hatte vor dem letzten Spieltag die Tabellenführung inne und hätte einzig und allein nicht drei Tore auf Panama verlieren dürfen. Es kam, wie es kommen musste: Surinam verlor 1:3 bei Guatemala, zeitgleich siegte Panama souverän 3:0 gegen El Salvador und sicherte sich die zweite WM-Teilnahme nach 2018 in Russland.

    Naushad

  • Japan
    Über die Qualifikation war Japan das erste Team, das sein Ticket für die WM löste. Auch Japan kann auf einen überraschenden WM-Sieg gegen Deutschland zurückblicken. 2022 in Katar gelang dem Team ein 2:1-Erfolg über das DFB-Team.

    AFLOSPORT

  • Neuseeland
    Neuseeland hatte dann wohl doch kein Interesse an einem Fußball-Märchen. Im entscheidenden Spiel um das WM-Ticket setzten sich die "All Whites" mit 3:0 gegen Neukaledonien durch. Für Neuseeland ist es erst die dritte WM-Teilnahme der Geschichte. Zuletzt scheiterte man 2010 in Südafrika nach drei Unentschieden in der Gruppenphase, konnte allerdings den damals amtierenden Weltmeister Italien hinter sich lassen.

    Sports Press Photo

  • Iran
    Zum vierten Mal in Folge wird der Iran 2026 bei einer WM am Start sein. "Team Melli" genügte in der asiatischen Qualifikation ein 2:2 gegen Usbekistan, um vorzeitig das Ticket zu lösen. Insgesamt wird es die siebte WM-Teilnahme für den Iran sein.

    Sebastian Frej

  • Argentinien
    Als viertes Team machte der Titelverteidiger sportlich seine Teilnahme perfekt - und das ohne eigenes Zutun. Argentinien löste das Ticket bereits vor dem ewigen Klassiker gegen Brasilien, weil Bolivien wenige Stunden zuvor gegen Uruguay nicht gewann.

    2022 Getty Images

  • Usbekistan
    Premiere für Usbekistan: Das zentralasiatische Land darf erstmals bei einer WM-Endrunde mitspielen. Ein torloses Remis bei den Vereinigten Arabischen Emiraten genügte zur vorzeitigen Qualifikation.

    AFP/SID/FADEL SENNA

  • Südkorea
    ... und das war Südkorea. Der WM-Stammgast löste sein Ticket durch einen Sieg im Irak und verhalf Jordanien zeitgleich ebenfalls zur Teilnahme.

    2025 Getty Images

  • Jordanien
    Auch Jordanien wird 2026 erstmals bei einer WM dabei sein, ein klarer 3:0-Sieg im Oman sorgte für die Vorentscheidung, die später durch ein anderes Land offiziell wurde ...

    SOPA Images

  • Australien
    Die Socceroos lösten als sechste Mannschaft der Asien-Qualifikation das Ticket für die WM 2026 durch einen 2:1-Sieg beim direkten Konkurrenten Saudi-Arabien.

    2025 Getty Images

  • Brasilien
    Auch aus Südamerika füllt sich das Kontingent der WM-Teilnehmer. Am drittletzten Spieltag der Eliminatorias Sudamericanas erreichte Rekord-Weltmeister Brasilien mit einem 1:0-Sieg gegen Paraguay die Endrunde im kommenden Jahr.

    2025 Getty Images

  • Ecuador
    Am selben Spieltag durften auch die Ecuadorianer jubeln. Ihnen reichte schon ein schnödes 0:0 gegen Peru zu WM-Teilnahme.

    2025 Getty Images

  • Uruguay
    Auch am vorletzten Spieltag mussten die Peruaner mit ansehen, wie sich eine Nationalmannschaft über die WM-Qualifikation freut. Diesmal ist es Uruguay nach einem 3:0-Sieg über den Tabellenvorletzten.

    2025 Getty Images

  • Paraguay
    Paraguay machte ebenfalls am vorletzten Spieltag alles klar - mit einem 0:0 gegen Ecuador.

    2025 Getty Images

  • Kolumbien
    Als vorerst letzte Mannschaft aus Südamerika qualifizierte sich auch Kolumbien für die WM. Der ehemalige Bayern-Star James Rodriguez erzielte beim 3:0 über Bolivien das Führungstor.

    2025 Getty Images

  • Marokko
    Marokko hat sich als erstes afrikanisches Land für die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada qualifiziert. Das Team um Kapitän Achraf Hakimi (li.) bezwang den Niger am Freitag in Rabat 5:0 (2:0) und sicherte sich vorzeitig den Sieg in Gruppe E. Für Marokko ist es die dritte WM-Teilnahme in Folge, 2022 in Katar hatte das Team überraschend das Halbfinale erreicht.

    IMAGO/PanoramiC

  • Tunesien
    Tunesien hat sich als zweites afrikanisches Land nach Marokko für die WM-Endrunde qualifiziert. Die Nordafrikaner sind zum dritten Mal in Serie dabei und werden 2026 ihre insgesamt siebte WM bestreiten. Mit einem 1:0-Sieg gegen Äquatorialguinea konnte Tunesien das Ticket schon zwei Spieltage vor Abschluss der Quali-Phase sichern.

    Imago/NurPhoto/SID/Ahmed Mosaad

  • Ägypten
    Mohamed Salah (r.) und Ägypten fahren zur WM! Als drittes afrikanisches Team haben die Ägypter ihre Qualifikation am vorletzten Spieltag der Qualifikation mit einem 3:0-Sieg gegen Dschibuti klargemacht. Salah gelang dabei ein Doppelpack. Für Ägypten ist die WM 2026 bereits die vierte Teilnahme an einer Weltmeisterschaft. Zuletzt nahm das Team 2018 teil, auf einen Sieg bei einer WM-Endrunde wartet das fußballbegeisterte Land jedoch noch.

    AFP/SID/Abdel Majid BZIOUAT

  • Algerien
    Als vierte nordafrikanische Mannschaft haben sich die Algerier für die WM 2026 qualifiziert. Dank des Wolfsburgers Mohamed Amoura, der gegen Somalia gleich zweimal traf, sicherte sich das Team das Ticket. Insgesamt ist Algerien nun zum fünften Mal bei einer Weltmeisterschaft dabei.

    IMAGO/NurPhoto

  • Ghana
    Ex-Bundesliga-Profi Otto Addo hat Ghana als Trainer zur WM 2026 geführt. Am letzten Spieltag der Afrika-Qualifikation gewann das Team des 50 Jahre alten Hamburgers mit 1:0 (0:0) in Accra gegen die Komoren. Mohammed Kudus von Tottenham erzielte den Treffer des Abends (47.). Selbst eine Pleite hätte gereicht, weil Madagaskar parallel mit 1:4 (0:2) in Mali verlor. Ghana qualifizierte sich als 21. Nation für die XXL-WM im Sommer 2026.

    IMAGO/Shutterstock

  • Kap Verde
    Diese WM-Teilnahme ist eine Sensation: Exot Kap Verde hat durch einen 3:0 (0:0)-Sieg gegen Eswatini erstmals das Ticket für eine Fußball-Weltmeisterschaft gelöst und Kamerun auf Rang zwei der Gruppe verdrängt. Mit 490.000 Einwohnern sind die Kapverden der kleinste afrikanische WM-Teilnehmer der Geschichte und weltweit die Nummer zwei nach Island 2018 (330.000).

    Imago/SID/Mohamed Elshahed

  • Südafrika
    Die Gute-Laune-Truppe aus dem Jahr 2010 ist auch sicher dabei. Letztmals war man im eigenen Land angetreten, sportlich qualifiziert war man letztmals 2002 in Südkorea und Japan. Ein Riesen-Erfolg für die Südafrikaner.

    IMAGO/Shengolpixs

  • Katar
    Der Gastgeber aus dem Jahr 2022 hat sich erstmals sportlich für eine WM-Endrunde qualifiziert und tritt damit zum zweiten Mal beim Finalturnier an. Mit einem 2:1-Sieg gegen die Vereinigten Arabischen Emirate sicherte man sich das Ticket in letzter Sekunde.

    AFP/AFP/Karim JAAFAR

  • Saudi-Arabien
    Am selben Abend wie Katar sicherte sich auch Nachbarland Saudi-Arabien das Ticket zur WM. Ein 0:0-Unentschieden reichte dem Team aus dem nahem Osten. Damit stehen alle neun Teilnehmer aus Asien bereits fest.

    2025 Getty Images

  • England
    England hat sich trotz anfangs großer Kritik an Thomas Tuchel eindrucksvoll in Gruppe K der europäischen Qualifikation durchgesetzt. Nach sechs Spielen steht man mit vollen 18 Punkten, 18 Toren und null Gegentoren frühzeitig als Gruppensieger fest. Inzwischen hat man acht Siege aus acht Spielen und ein Torverhältnis von 22:0.

    AFP/SID/Gints Ivuskans

  • Elfenbeinküste
    Die Elfenbeinküste spielte 3:0 gegen Kenia und buchte damit das Ticket zur WM. Mit einem Punkt Vorsprung vor dem Gabun ging es in Gruppe F der Afrika-Qualifikation mächtig eng zu.

    IMAGO/Shengolpixs

  • Senegal
    Auch Sadio Mane und der Senegal sind dabei. Zum dritten Mal in Folge qualifizieren sich die Mittelafrikaner. Mit einem deutlichen 4:0-Erfolg gegen Mauretanien ließ man auch die letzten Zweifel erblassen. Der Ex-Bayern-Spieler steuerte einen Doppelpack bei.

    Anadolu Agency

  • Frankreich
    Mit einem 4:0-Heimsieg gegen die Ukraine hat sich Frankreich vorzeitig für die WM-Endrunde 2026 qualifiziert. Die "L'Equipe Tricolore" kann damit einen Spieltag vor Ende der Qualifikation in Gruppe D nicht mehr von Platz 1 verdrängt werden. Diesen letzten Schritt in der WM-Quali gegen die Ukraine ging Frankreich auf den Tag genau zehn Jahre nach den Terroranschlägen am 13. November 2015 in Paris, damals am Rande des Länderspiels gegen das DFB-Team.

    2025 Getty Images

  • Kroatien
    Durch einen 3:1-Heimsieg gegen die Färöer hat sich Kroatien einen Spieltag vor dem Ende der WM-Qualifikation für die Endrunde 2026 qualifizieren können. Damit sind die Kroaten um Hoffenheim-Star Andrej Kramaric (re.) in Gruppe L mit 19 Punkten nicht mehr von Platz 1 zu verdrängen.

    IMAGO/HANZA MEDIA

  • Norwegen
    Die Mannschaft um Star-Stürmer Erling Haaland hat sich mit einem 4:1-Auswärtssieg im San Siro gegen Italien durchgesetzt und damit das WM-Ticket klar gemacht. Norwegen hat alle acht Spiele gewonnen und fährt zum ersten Mal seit 1998 zu einer WM-Endrunde. Insgesamt erzielten die Norweger 37 Tore und stellen mit großem Abstand die beste Offensive der europäischen Qualifikation. Italien schickte man damit in die Playoffs.

    Getty Images

  • Niederlande
    Mit einem 4:0-Sieg gegen Litauen ist das WM-Ticket für die niederländische Nationalmannschaft fixiert. Ungeschlagen und mit nur zwei Unentschieden aus acht Gruppenspielen ist die Niederlande Erster in Gruppe G.

    2025 Getty Images

  • Deutschland
    In einem "Endspiel" gegen die Slowakei feierte die DFB-Auswahl einen Kantersieg. Mit einem 6:0 im letzten Gruppenspiel fixierte die deutsche Elf den Gruppensieg und das WM-Ticket. Comebacker Leroy Sane erzielte einen Doppelpack und hatte einen großen Anteil an der Qualifikation des Weltmeisters von 2014.

    IMAGO/Beautiful Sports

  • Portugal
    Ohne den gesperrten Cristiano Ronaldo wurde es beim 9:1-Sieg trotzdem deutlich gegen Armenien. Nach vier Siegen und jeweils einem Unentschieden und einer Niederlage setzte man sich am Ende souverän in Gruppe F der WM-Qualifikation durch.

    AFP/SID/Miguel RIOPA

  • Österreich
    Die Alpenrepublik musste lange zittern. Mit dem erlösenden Tor von Michael Gregoritsch in der 78. Minute gewinnt Österreich mit einem 1:1-Unentschieden gegen Bosnien die Gruppe H und fährt seit 1998 zum ersten Mal wieder zu einer Weltmeisterschaft.

    Imago/SID/Branislav Racko

  • Schottland
    Genauso lange mussten auch die Schotten auf eine erneue WM-Teilnahme warten. Und ausgerechnet im "Endspiel" in Glasgow gegen Dänemark erlösten Tierney und McLean die Heimmannschaft in der Nachspielzeit. Damit gewinnt Schottland Gruppe C und ist bei der Endrunde 2026 in Nordamerika dabei.

    Focus Images

  • Spanien
    Für den amtierenden Europameister setzte es am letzten Spieltag noch einmal einen kleinen Dämpfer. In den ersten fünf Spielen der Qualifikation holte Spanien nur Siege, im letzten Gruppenspiel gegen die Türkei musste sich das Team von Luis de la Fuente mit einem 2:2-Unentschieden begnügen. Trotzdem feiert Spanien den Sieg in Gruppe E und fährt mit zur WM.

    Tamuna Kulumbegashvili

  • Schweiz
    Die Schweizer Nationalmannschaft machte im Spiel gegen den Zweiten der Gruppe Kosovo den letzten Schritt zum WM-Endrunde. Damit die Kosovaren die Schweizer noch vom ersten Platz verdrängen hätten können, hätten sie einen Sieg mit sechs Toren Unterschied gebraucht. Durch den 1:1-Endstand war der Schweiz der Gruppensieg in Gruppe B nicht mehr zu nehmen.

    2025 Getty Images

  • Belgien
    Für die Belgier gab es am letzten Spieltag der Gruppe J noch einmal ein Schützenfest. Mit dem 7:0-Sieg gegen Liechtenstein holte man sich souverän den ersten Platz der Tabelle. Nach dem enttäuschenden 1:1-Unentschieden in Kasachstan konnte der Sieg im letzten Spiel mit vier Toren in sieben Minuten klargemacht werden.

    2025 Getty Images


Der Ex-Nationalspieler hat Angst, dass bei vielen Partien die Spannung fehlen könnte. "Bei so vielen Mannschaften wird es in der Gruppenphase viele sehr einseitige Spiele geben, 4:0, 5:0, 5:1 ... und das sind keine Spiele, die die Fans sehen wollen", monierte er.

Zwar bringen Nationen, die normalerweise nicht bei einer WM dabei sind, auch wieder ihre eigene Note mit in ein solches Turnier, jedoch kann Kroos davon sportlich wenig abgewinnen. "Ich interessiere mich für gute, hochwertige Spiele, die wir gerne sehen, aber ich mag kein 5:0 oder 6:0", meinte die deutsche Fußball-Legende.

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