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WM: Vernichtendes Urteil - Halbzeit-Interviews sind "katastrophal"
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von ran.deran Fußball
Klopp: "Wir alle wollen alle das Gleiche: Wir wollen Weltmeister werden!“
Videoclip • 03:48 Min
Die FIFA testet bei der WM Halbzeit-Interviews. Für die TV-Experten Christoph Kramer und Per Mertesacker ist das ein klarer Fehlgriff.
Was beim Handball, Eishockey oder Basketball längst zum Tagesgeschäft gehört, wird nun auch bei der Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko getestet: Halbzeit-Interviews.
Es ist ein Tabu-Bruch mit überschaubarem Erfolg. So gab Brasiliens Kapitän Marquinho in der Halbzeit gegen Marokko (1:1) nur eine leere Phrase von sich.
Prägnantester Satz: "Wir schauen einfach, wie es weitergeht." Mehrwert für den Zuschauer: gleich null.
Die beiden 2014er-Weltmeister Christoph Kramer und Per Mertesacker, als TV-Experten beim "ZDF" im Einsatz, halten daher wenig von der Neuerung. "Schwierig", urteilte Mertestacker. "Katastrophal", kommentierte Kramer.
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Spieler verlieren den Fokus
"Das geht wirklich nicht. Weil du bist schon in einem Fokus", monierte Kramer weiter: "Und du nimmst auch jedem Spieler dann ja drei Minuten. Du nimmst Marquinhos drei Minuten von einer echt wichtigen Halbzeit."
Wie erlebt, komme bei so einem Gespräch "ja auch nix Vernünftiges bei herum. Also was willst du da sagen?" Marquinhos' Antworten seien natürlich "0815" gewesen.
Ob sich die neue Praxis auf Dauer durchsetzen wird, scheint zumindest fraglich.
Auch interessant: Kommentar: Julian Nagelsmann reagiert richtig auf Jürgen Klopps Aussagen
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